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HSV-Transfergerüchte: Bleibt Chakvetadze? Das spricht dafür und das dagegen

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Von: Jan Knötzsch

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Seit er im Winter zum HSV gekommen ist, überzeugt Georgi Chakvetadze in Hamburg. Aber: Bleibt der georgische Leihspieler auch über den Sommer hinaus beim HSV?

Hamburg – Mit Latein und Sprichwörtern aus dieser alten Sprache wird Giorgi Chakvetadze vermutlich nicht viel anfangen können. Der Georgier, der im Winter als einziger HSV-Neuzugang präsentiert wurde, während Sportvorstand Jonas Boldt am Deadline Day ansonsten ein HSV-Transfer-Desaster mit einer Absage nach der anderen erlebte, ist eher auf andere Dinge fixiert. Darauf nämlich, im Trikot des Zweitligisten aus der Hansestadt Hamburg seine Leistungen zu bringen und HSV-Trainer Tim Walter zu überzeugen. Bislang macht Giorgi Chakvetadze das nicht schlecht – getreu des lateinischen Spruchs „veni, vidi, vici“ (deutsch: Ich kam, sah und siegte).

Und so stellt sich vorm Derby gegen Werder Bremen die Frage, ob Giorgi Chakvetadze sogar in die HSV-Startelf rückt. Eine weitere Frage: Wie lange wird der HSV noch Freude an den Auftritten des Neuzugangs haben? Schon zuletzt hatte es HSV-Transfergerüchte gegeben, ob er länger als bis zum Sommer 2022 in Hamburg bleibt. Jetzt bekommen die HSV-Transfergerüchte neue Nahrung.

Fußballspieler:Giorgi Chakvetadze
Geboren:29. August 1999 (Alter 22 Jahre) in Tiflis/Georgien
Vertrag beim HSV bis:30. Juni 2022
Marktwert:2,3 Millionen Euro (Quelle: transfermarkt.de)

HSV-Transfergerüchte: Georgi Chakvetadze ist von KAA Gent nur ausgeliehen – geht er im Sommer zurück nach Belgien?

Denn eines ist unabhängig vom Derby zwischen dem HSV und Werder Bremen, das am 27. Februar vor 25.000 Fans im Volksparkstadion stattfinden wird und auf das HSV-Sportdirektor Michel Mutzel „richtig Bock“ hat, schon klar: Der HSV muss für die kommende Saison planen – und das zweigleisig. Sowohl für die Erste Bundesliga, in die der HSV nach drei vergeblichen Anläufen endlich zurückkehren will, als auch für die Zweite Liga. Bei den Personalplanungen des HSV, bei dem Sonny Kittel im Derby gegen Bremen eine Serie reißen lassen will und Torwart Daniel Heuer Fernandes heiß auf das Derby gegen Werder ist, gibt es bereits Klarheiten – aber eben auch Fragezeichen um HSV-Transfergerüchte.

Im Hintergrund HSV-Fans mit HSV-Fahnen auf der Tribüne. Im Vordergrund HSV-Leihspieler Georgi Chakvetadze.
Zukunft (noch) ungewiss: Spielt der ausgeliehene Georgi Chakvetadze auch über den Sommer 2022 hinaus für den HSV? (24hamburg.de-Montage) © Eibner/Jan Hübner/imago

Sicher ist, dass Faride Alidou den HSV im Sommer verlassen wird und zu Eintracht Frankfurt geht. Klar ist auch, dass Torhüter Daniel Heuer Fernandes seinen Vertrag beim Klub aus dem Volksparkstadion verlängert hat. Ansonsten aber ist vieles in der Schwebe: Jan Gyamerah wurde zuletzt von drei spanischen Top-Vereinen gejagt und auch der VfL Bochum soll Interesse am HSV-Spieler haben. Bei Manuel Wintzheimer ist die HSV-Zukunft offen. Auch bei Maximilan Rohr geht es um eine HSV-Vertragsverlängerung. Der HSV buhlt derweil um ein Abwehrtalent von RB Leipzig. Und dann wäre in Sachen HSV-Transfergerüchte da eben auch noch die Causa Chakvetadze.

HSV-Transfergerüchte: Verbleib von Georgi Chakvetadze ist von Trainerfrage bei KAA Gent abhängig

Die harten Fakten sind bekannt: Der Georgier ist, nachdem Michael Mutzel und HSV-Sportvorstand Jonas Boldt im Winter aus dem HSV-Transfergerücht um ihn einen feststehenden Wechsel gemacht haben, bis zum Ende der laufenden Saison vom belgischen Verein KAA Gent ausgeliehen und steht nur bis zum 30. Juni 2022 beim HSV unter Vertrag. Ab dem 1. Juli 2022 gehört er wieder zum Kader von KAA Gent und müsste nach Belgien zurückkehren. Aber will der Georgier selbst dies überhaupt? Bei den Belgiern hat der Mann, der vom HSV-Transfergerücht zum HSV-Spieler wurde, schließlich nur wenig Einsatzzeit bekommen.

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Dass dem so war, lag in Belgien an Hein Vanhaezebrouck. Der 58-Jährige ist Trainer bei KAA Gent. Und hatte als solcher nicht viel Bock darauf, Georgi Chakvetadze regelmäßig Einsätze zu bescheren. Dadurch ermöglichte er überhaupt erst das HSV-Transfergerücht um den Georgier im Winter und den anschließenden Transfer nach Hamburg. Nach dem Ende seiner Leihe an den HSV hat Georgi Chakvetadze bei den Belgiern noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2023. Eine Rückkehr zu KAA Gent aber scheint unwahrscheinlich, so lange Vanhaezebrouck dort als Coach agiert, berichtet die BILD-Zeitung.

HSV-Transfergerüchte: Kann sich der HSV eine mögliche Millionen-Ablöse für Giorgi Chakvetadze leisten?

Ein Pluspunkt für einen möglichen Verbleib in Hamburg also. Aber: Es gibt auch die andere Seite der Medaille. Die nämlich, dass Georgi Chakvetadze – sollte er nicht zu Gent zurückkehren und stattdessen wieder als HSV-Transfergerücht auf dem Transfermarkt auftauchen – im Sommer eine Ablöse kosten wird. Die soll bei einer höheren einstelligen Millionensumme liegen, so die BILD-Zeitung. Schwer zu stemmen für den HSV ... * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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