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HSV-Trainer Tim Walter: Warum Kinsombi mehr als nur ein Kittel-Ersatz ist

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Von: Denny Konzack

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Der HSV-Leader Sonny Kittel musste gegen Darmstadt pausieren. David Kinsombi stopfte die Lücke im zentralen Mittelfeld und überzeugte auch HSV-Trainer Tim Walter.

Hamburg – In Hamburg sprachen vor dem Spitzenspiel viele davon, wie schwer die Gelbsperre von Sonny Kittel gegen den Tabellenführer aus Darmstadt wiegen würde. Am Ende verpufften alle negativen Gedanken, denn die Rothosen besiegten die Lilien vom Böllenfalltor spektakulär mit 5:0. „Man of the Match“ war der gebürtige Münchner und HSV-Stürmer Robert Glatzel, der viermal für die Rothosen einnetzen konnte.

Verein:Hamburger SV
Spieler:David Kinsombi
Einsätze:17
Tore/Vorlagen:1/2

Auch ohne ihren Leader Sonny Kittel spielten die Hamburger attraktiven Fußball und beherrschten die Partie über volle 90 Minuten. Auf die Frage, wer die Lücke füllen sollte, die der Freistoß-Spezialist im Hamburger Mittelfeldzentrum hinterlassen hatte, fand HSV-Trainer Tim Walter für jeden Skeptiker sowie Kritiker die perfekte Antwort. Er ließ David Kinsombi von Beginn an starten, der als Dankeschön an seinen Cheftrainer eine ebenso bärenstarke Partie ablieferte, wie seine Teamkollegen.

Darum ist David Kinsombi laut HSV-Trainer Tim Walter kein Sonny Kittel-Ersatz

HSV-Spieler David Kinsombi freut sich über das Weiterkommen gegen den 1. FC Nürnberg im DFB-Pokal 2022
David Kinsombi ist laut HSV-Trainer Tim Walter kein Sonny Kittel-Ersatz. © Jan Huebner/imago

Für 3,5 Millionen Euro holten die Rothosen im Sommer 2020 den damaligen Kapitän von Holstein Kiel an die Elbe. Seine Bilanz liest sich in der aktuellen Saison sehr ordentlich. In 17 Spielen für den HSV, in denen er lediglich drei von Beginn an ran durfte, ist er mit einem Tor und zwei Torvorlagen eine echte Alternative im Mittelfeldzentrum der Rothosen. Ludovit Reis, der van der Vaarts Erbe antritt, Sonny Kittel und Jonas Meffert sind allerdings gesetzte Stammkräfte unter HSV-Trainer Tim Walter.

Nach dem Aus für Sonny Kittel für das Spiel gegen Darmstadt 98, musste Walter reagieren und brachte David Kinsombi von Beginn an. Als einen „Sonny Kittel-Ersatz“ sieht er den 26-Jährigen jedoch nicht. Auf der Pressekonferenz nach der Partie am Böllenfalltor äußerte sich der 46-jährige Coach der Hamburger wie folgt: „David ist kein Ersatz für Sonny, weil wir einen gleichwertigen Kader haben“ und fügte hinzu: „Er hat viel gearbeitet und den nächste Step dahin gemacht, wo ihn viele vielleicht erwartet haben.“

Der HSV sichert sich mit Tor-Gala gegen Darmstadt 98 den vierten Tabellenplatz vor Schalke 04

Der Hamburger SV sicherte sich mit seiner Tor-Gala in Darmstadt 98 den vierten Tabellenplatz aufgrund des besseren Torverhältnisses gegenüber dem FC Schalke 04. Zwei Treffer mehr stehen auf dem Konto der Rothosen, die mit ihrem Sieg und den vielen Toren den anderen Zweitliga-Giganten auf Abstand halten konnten. In den nächsten Wochen empfangen die Hanseaten drei weitere Top-Teams der Zweiten Liga unter anderem den SV Werder Bremen, den FC Heidenheim sowie den Karlsruher SC im DFB-Pokal-Viertelfinale 2022.

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Nach Jonas Boldts Transfer-Desaster der vergangenen Wintertransferperiode blieben viele HSV-Transfergerüchte lediglich Gerüchte. Einen Neuzugang konnten die Rothosen verpflichten, den Georgier Giorgi Chakvetadze, der in der Partie gegen Darmstadt 98 seinen Einstand feiern konnte und überzeugte. Beim HSV scheint trotz weniger Einkäufe alles nach Plan zu laufen und die Entwicklung der Truppe unter HSV-Trainer Tim Walter macht den HSV-Fans Mut für die nächsten anstrengenden Wochen. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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