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HSV-Talente: Nach Krahn-Debüt – ist er der nächste Premieren-Youngster?

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Von: Jan Knötzsch

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Elijah Krahn hat für den HSV in Darmstadt seine Zweitliga-Premiere gefeiert. Weitere Talente scharren bereits mit den Hufen. Welchen Bubi lässt Tim Walter bald ran?

Hamburg – Ob Tim Walter ein Fan von Britney Spears ist, ist nicht überliefert. Doch zwischen dem Trainer des Hamburger SV und der amerikanischen Pop-Sängerin lässt sich zumindest spielend leicht eine Verbindung herstellen. Nein, Tim Walter tanzt nicht wie Britney. Und nein: Frau Spears spielt künftig auch nicht für den Klub aus dem Volksparkstadion in der Zweiten Liga. Aber ihr Titel „Ooops ... I did it again“ (zu deutsch: „Ooops... ich tat es schon wieder“) und der HSV-Trainer – das passt! Denn Tim Walter hat es schon wieder getan: Einem Talent eine Chance im HSV-Trikot gegeben.

Elijah Krahn, mit dem der HSV seinen Vertrag verlängert hat, stand am Sonntag, 6. Februar, im Spitzenspiel gegen den SV Darmstadt 98, in dem Robert Glatzel zum „Man of the match“ avancierte, vier Minuten auf dem Feld und feierte sein Debüt. Er ist nur einer von vielen Talenten, die am HSV-Profidasein unter Tim Walter kratzen. Wer ist der nächste HSV-„Bubi“, der Zweitliga-Luft schnuppern wird?

Fußballverein:Hamburger SV
Gegründet:29. September 1887 in Hamburg
Vereinsfarben:Blau-Weiß-Schwarz
Mitglieder:84.200 (Stand: 17. August 2021

HSV-Talente: Elijah Krahn nach Anssi Suhonen und Faride Alidou drittes Eigengewächs, das HSV-Trainer Tim Walter ran lässt

„„Ich freue mich einfach für den Jungen. Er macht ja nebenbei noch sein Abitur. Elijah muss noch sehr viel arbeiten. Das hat man zuletzt im Test gegen Midtjylland gesehen. Also Ball flach halten und weiter hart arbeiten. Das macht der Junge. Er ist ein ganz geerdeter Bub“, kommentierte Trainer Tim Walter, dem vorm Spiel gegen den SV Darmstadt 98 die HSV-Stürmer ausgegangen waren, nach dem deutlichen Sieg laut Hamburger Abendblatt den Premieren-Auftritt von Elijah Krahn in der Zweiten Liga. Der womöglich nächste Senkrechtstarter nach Faride Alidou, der Hamburg bekanntlich am Ende der Saison verlassen und im Sommer zu Eintracht Frankfurt wechseln wird, bereitete bei seinem Kurzeinsatz für den Klub aus der Hansestadt Hamburg sogar noch ein Tor vor.

Im Hintergrund HSV-Fans und ein Hamburg-Banner. Im Vordergrund die beiden HSV-Talente ELijah Krahn und Bent Andresen.
Eifert Bent Andresen (rechts) bald Elijah Krahn nach und feiert absolviert sein erstes Spiel in der Zweiten Liga? (24hamburg.de-Montage) © Matthias Koch/Michael Schwarz/imago

Nach eben jenen Faride Alidou und Anssi Suhonen – der Finne fehlte dem HSV jüngst wegen einer Verletzung und hatte dann eine Infektion mit dem Coronavirus – ist Elijah Krahn bereits das dritte Eigengewächs des Volkspark-Vereins, das HSV-Trainer Tim Walter in das kalte Wasser geworfen hat. Was Alidou angeht, hat sich gerade erst U20-Nationaltrainer Christian Wörns geäußert, warum das HSV-Talent tatsächlich reif und tauglich für die Bundesliga ist. So weit ist Elijah Krahn beim HSV, der sich wohl einen neuen Hauptsponsor an Land ziehen muss, noch lange nicht. Aber: Er wird auch nicht der letzte Youngster sein, der beim HSV zum Profi wird, wo Sportdirektor Michael Mutzel an die HSV-Fans appelliert.

HSV-Talente auf dem Sprung in die Zweite Liga: Bent Andresen ist ganz nah dran – was fehlt ihm noch?

Denn die Liste der Super-Talente des HSV, die den nächsten Schritt in Richtung Profifußball gehen wollen, sollen oder könn(t)en, ist lang. Länger als sie in der Vergangenheit war – sicher auch ein Zeichen der guten (Zusammen-)Arbeit von Nachwuchs-Chef Horst Hrubesch und HSV-Trainer Tim Walter, der darauf reagiert hat, dass Sportvorstand Jonas Boldt im Winter nur einen HSV-Neuzugang nach Hamburg geholt hat. In Darmstadt saß derweil übrigens mit Bent Andresen ein weiteres HSV-Talent auf der Bank. Bereits zum wiederholten Male. Er dürfte der nächste sein, der beim HSV, der einen Trumpf im Aufstiegskampf hat, den Schritt in die Zweite Liga vollzieht.

Noch, so die Experten, fehle dem U19-Nationalspieler körperlich etwas die Robustheit für das Profi-Geschäft, doch da der HSV personell eng besetzt ist, ihm Alternativen und ein Plan B fehlen, stehen die Chancen nicht schlecht – zumal Bent Andresen in der Defensive als Außenverteidiger auf einer Position zu Hause ist, auf der der HSV Probleme hat: Josha Vagnoman wartet auf sein Comeback. Jan Gyamerah fällt vorerst weiterhin aus. Und: Andresen hat einen weiteren Vorteil gegenüber einem anderen Youngster, der mit im Trainingslager in Sotogrande war: Er ist fit.

HSV-Talente: Warum Youngster Bent Andresen bei HSV-Trainer Tim Walter aktuell Felix Paschke etwas voraus hat

Das kann Felix Paschke nicht von sich behaupten. Der 18-Jährige fällt aufgrund eines Muskelabrisses in der Hüfte für den Rest der Saison aus. Zugezogen hat er sich die Verletzung im Trainingslager des HSV, der sein DFB-Pokal-Los Karlsruhe feiert. In eben jenem Trainingslager erklärte der womöglich nächste „Debüt-Bubi“ Bent Andresen: „Es macht großen Spaß, hier dabei sein zu dürfen“ und konstatierte, dass das Training mit den Profis der beste Weg dorthin sei, weil man so „täglich von ihnen lernen“ und „ihre Erfahrungen aufschnappen“ könne, so Andresen auf hsv.de.

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Nun könnte er tatsächlich derjenige sein, der bald selbst im Profi-Team steht. Dann, wenn HSV-Trainer Tim Walter wieder auf den Spuren von Britney Spears wandelt. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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