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HSV-Talent Alidou nicht beim Training: Spielt er ab Januar schon für Frankfurt?

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Von: Denny Konzack

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Der Wechsel zu Eintracht Frankfurt steht schon fest. Doch wann wechselt Faride Alidou tatsächlich das Trikot? Frankfurt will ihn bereits im Januar holen.

Hamburg – Faride Alidou hat im Volkspark für großartige Stimmung gesorgt. Zu Beginn, nach seinen ersten Einsätzen, waren die Fans im Volksparkstadion plus die HSV-Verantwortlichen entzückt vom Eigengewächs. Die Euphorie schlug jedoch wenig später in pure Blasphemie um. Der 20-jährige Deutsch-Togoer zögerte seine Entscheidung lange hinaus, küsste nach seinem ersten Liga-Tor die Raute auf seinem Trikot, wechselt jetzt allerdings zum Bundesligisten Eintracht Frankfurt.

Spieler:Faride Alidou
Nationalität:Deutsch, Togolese
Aktueller Verein:Hamburger SV
Aufnehmender Verein:Eintracht Frankfurt

Doch was passiert jetzt mit ihm? Die Fans in Hamburg dürfte inzwischen einige wohl gerne auf ihn verzichten. Frei nach dem Motto: Reise soll man nicht aufhalten. Der Eintracht Frankfurt ist die geforderte Ablösesumme des Hamburger SV von über einer Million noch deutlich zu hoch. Die Frankfurter würden das Mittelfeld-Talent jedoch gerne im Januar und ohne Leihoption zurück an den HSV, verpflichten. Sollten sich die Hamburger nicht mit den Hessen einigen können, droht Alidous Abgang im Sommer zur Nullnummer zu werden – denn dann ist das Talent ablösefrei.

Jetzt fehlte Alidou am Donnerstag beim HSV-Training. Erkältung bloß ein Vorwand?

Am Donnerstag, 30. Dezember 2021, starteten die Profis wieder in die Vorbereitung der Rückrunde. Auf dem Platz herrschte reges Treiben, doch von einem gab es absolut keine Spur. Der 20-jährige Alidou nahm nicht am Training teil. Grund genug zu der Annahme, dass dies mit seinem anstehenden Wechsel zu tun haben könnte. Doch nach Berichten der Mopo, soll Faride Alidou die Tage zuvor lediglich ein wenig gekränkelt haben.

Faride Alidou ärgert sich über eine vergebene Chance und liegt auf dem Rücken
Seine Zeit als offzielles HSV-Juwel ist hinüber. Zum Auftakt der Vorbereitung blieb er dem Trainingsplatz fern, aufgrund einer Erkältung. Faride Alidou (20) und sein Wechsel-Dilemma ist immer noch nicht vom Tisch. © Nordphoto/Witke/imago

Ein Abgang Richtung Frankfurt steht dennoch fest und jeder, der sich mit dem Fußball zumindest ein wenig auskennt, kennt solche Verfahren rund um abwanderungswillige Spieler. Doch was sich letztendlich hinter den Kulissen des Hamburger SV um die Personalie Alidou abspielt, wissen nur der HSV, die Eintracht und Alidou selbst. HSV-Coach Tim Walter äußerte sich bei der Mopo über den Deutsch-Togoer: „Er ist unser Spieler und solange nichts vermeldet wird und er unsere Farben trägt, ist er Teil unserer Mannschaft.“

Fan-Herzen sind gebrochen: Viele Supporter wünschen Faride Alidou dennoch „viel Glück“.

Die Nachricht tat im Verhältnis so weh, als „wenn dir die eigene Partnerin/der eigene Partner nach gefühlt 10 Jahren und ein paar Monaten den Laufpass gibt“. Dich „einfach stehen lässt“. In den sozialen Medien kursieren die wildesten Vergleiche in Bezug darauf, wie sehr der Abschied vom Mittelfeld-Juwel Alidou schmerzt. Doch neben der Trauer und Wut finden sich auch deutlich positive Glückwünsche unter den Kommentaren seiner Bilder wieder. „Wir drücken dir die Daumen“ heißt es zum Beispiel.

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Der HSV um Jonas Boldt hat diesen Winter noch einige Fragen zu klären. Wann geht der Alidou-Wechsel jetzt endgültig über die Bühne? Streicht der Hamburger SV noch eine Ablöse ein? Wie steht es um die Personalien Manuel Wintzheimer und Jan Gyamerah, die den HSV ebenfalls im Winter verlassen könnten? Viele Fragen, die die Rothosen noch beantworten müssen, um sich dann in Ruhe auf die Rückrunde vorbereiten zu können. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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