1. 24hamburg
  2. HSV

HSV: Statt neuem Stürmer lieber neue Chancen? Warum Robin Meißner die besten hat

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Denny Konzack

Kommentare

Die Transfergerüchte kochen um den Hamburger Sportverein hoch. Doch statt einem neuen Stürmer könnte Robin Meißner wieder zum Gespräch im Volkspark werden.

Hamburg – Die HSV-Verantwortlichen um Jonas Boldt und Michael Mutzel prüfen den Transfermarkt auf mögliche Optionen. Doch warum in der Ferne sein Glück suchen, wenn doch ein talentierter Kicker, der jung und willig ist, in den eigenen Reihen auf seinen Einsatz wartet. „Warten“ ist hier jedoch ein Wort, das in diesem Fall mehr Beachtung benötigt als gewohnt, da der HSV mit Robert Glatzel, der in dieser Saison seine eigene Bestmarke knacken könnte, wieder voll in die Spur zurückgefunden hat.

Verein:Hamburger SV
Gegründet am:29. September 1887
Derzeitiger Tabellenplatz:3.
Nächster Gegner:Dynamo Dresden (A)

Doch fehlende Alternativen im Sturm hat der Hamburger SV tatsächlich nicht. Robin Meißner, Mikkel Kaufmann und Markus Wintzheimer sind allesamt ausgebildete Stürmer. Doch keiner kommt aufgrund der soliden Leistung von Robert Glatzel an dem Mittelstürmer vorbei. Die besten Chancen rechnen sich unter den drei Akteuren jedoch für Robin Meißner aus, da Wintzheimer die Flügel mit seinem starken Antritt durchaus bespielen kann und dort voraussichtlich Faride Alidous Erbe antreten wird. Um Mikkel Kaufmann dagegen türmen sich die Gerüchte auf ein vorzeitiges Ende seines Leih-Vertrages.

HSV-Coach Tim Walter: „Wenn ich der Meinung bin, dass das passt, spielen alle.“

Robin Meißner bei einem Spiel des FC St. Pauli U23  gegen die HSV U21
Robin Meißner könnte in der Rückrunde wieder mehr Spielpraxis beim HSV bekommen. Anstatt eines neuen Stürmers im Winter spricht vieles für eine neue Chance für den Ex-St.Paulianer. © Lobeca/Imago

Eine Aussage, die viel Spielraum für Vermutungen lässt. HSV-Trainer Tim Walter gefällt die Frische und Leichtigkeit von jungen Talenten. Einige Supertalente aus dem eigenen Nachwuchs klopfen bereits an die Tür vom HSV-Coach. Andere, wie zum Beispiel Elijah Krahn (18) hatten bereits das Glück, mit einer Vertragsverlängerung das Vertrauen vom Verein bekommen zu haben, was für junge Kicker extrem wichtig ist. Keine Frage, an Talenten mangelt es dem HSV, zumindest in dieser Saison nicht. Der Fokus liegt wie in keinem der letzten Jahre scharf auf die Jugendarbeit.

Mit HSV-Legende Horst Hrubesch, der die U21-Nationalmannschaft betreute, haben die Rothosen einen erfahrenen Mann im Nachwuchsleistungszentrum. Zudem glänzte Robin Meißner mit Toren, als Hrubesch das Zepter des Trainers der Rothosen in die Hand nahm. Meißner passt auch ins Profil „junger Offensivspieler“, ist am Ball bärenstark, besitzt eine wahnsinnig gute Technik. Vorstellbar, dass aus den HSV-Transfergerüchten am Ende nichts wird, sich dafür aber ein Ex-St. Paulianer beim HSV ganz beliebt machen könnte.

„Bis zum 31.01. haben wir noch die Chance, danach wird’s schwer.“ Tim Walter aber bewahrt Ruhe

Der HSV hatte in der Hinrunde mit vielen Verletzten zu kämpfen. Auch in der Rückrunde scheint sich die Verletzten-Misere fortzusetzen. Mit Anssi Suhonen und Felix Paschke fallen gleich zwei hoffnungsspendende Talente langfristig aus. Wann Josha Vagnoman wieder ins Mannschaftstraining einsteigt, bleibt offen. Sein Comeback wurde aufgrund Achillessehnen-Problemen verschoben. Tim Leibold wird den Rothosen ebenfalls bis zum Ende der Saison fehlen, vielleicht sogar darüber hinaus.

24hamburg.de-Newsletter

Im Newsletter von 24hamburg.de stellt unsere Redaktion Inhalte aus Hamburg, Norddeutschland und über den HSV zusammen. Täglich um 8:30 Uhr landen sechs aktuelle Artikel in Ihrem Mail-Postfach – die Anmeldung ist kostenlos, eine Abmeldung per Klick am Ende jeder verschickten Newsletter-Ausgabe unkompliziert möglich.

Somit wären kostengünstige Verpflichtungen im Winter gar keine so schlechte Idee für die Mannschaft aus dem Volkspark. Laut einigen HSV-Transfergerüchten sind die Rothosen bereits einigen vielversprechenden Profis auf den Fersen. Mit dem Südkorea-Bomber Young Wook Cho (22) zum Beispiel, der derzeit für den FC Seoul spielt. Das neueste Transfergerücht handelt jedoch von einem Belgier. Julien Ngoy (24) lautet sein Name, wäre allerdings erst im Sommer ablösefrei zu haben.

Hier hätte der HSV allerdings mit Hertha BSC und dem anderen Zweitliga-Giganten neben den Rothosen, dem FC Schalke 04, harte Konkurrenz. Tim Walter sagte zu den möglichen Transfers: „Bis zum 31.01. haben wir noch die Chance, danach wird’s schwer.“ *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Auch interessant

Kommentare