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HSV-Sportvorstand Jonas Boldt: keine Ablöse, kein Alidou!

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Von: Denny Konzack

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HSV-Sportvorstand Jonas Boldt über einen möglichen Verbleib von Hamburg-Talent Faride Alidou. Geht der Hamburger SV womöglich leer aus?

Hamburg - Sie wollen einfach kein Ende finden: Die Spekulationen rund um den möglichen Abgang von Faride Alidou im Transfer-Winter gehen in die nächste Runde. Eintracht Frankfurt ist bereits an den Hamburger SV herangetreten und möchte das 20-jährige Mittelfeldjuwel verpflichten. Die Eintracht stach hierbei mehrere Bundesliga-Konkurrenten im Rennen um den Deutsch-Togoer aus. Einen Haken hat das ganze Wechseldrama bis zu diesem Zeitpunkt jedoch, und zwar die Höhe, der von Jonas Boldt geforderten Ablösesumme.

Spieler:Faride Alidou
Jetziger Verein:Hamburger SV
Käufer:Eintracht Frankfurt
Geforderte Ablösesumme:min. 500.000 Euro

Sportvorstand Jonas Boldt möchte für Faride Alidou gerne 500.000 Euro einstreichen, wenn ein Wechsel bereits im Winter stattfinden soll. Vonseiten der Eintracht aus Frankfurt kam seit der Bekanntgabe des Wechsels allerdings nicht viel. Somit wird ein Transfer im Winter immer unwahrscheinlicher. Jetzt äußert sich Jonas Boldt erstmals über das Wechseldrama und über den drohenden Verlust von einem Supertalent, sowie einem, im Volksparkstadion dringend benötigtem, Transfererlös.

Jonas Boldt über die Transferverhandlungen mit Eintracht Frankfurt: „Das ist nun mal Teil des Geschäfts.“

Jonas Boldt, HSV-Sportvorstand, blickt konzentriert in weite Ferne
Droht dem HSV jetzt ein Horror-Szenario? Jonas Boldt fordert eine ordentliche Ablöse für sein Mittelfeld-Juwel Faride Alidou. Bezahlt Frankfurt nicht, geht der Youngster im Sommer ablösefrei und hat damit eine schwere Rückrunde vor sich. © Philipp Szyza/imago

Der Hamburger SV gibt in dieser Saison eine andere Marschroute in Bezug auf die Entwicklung junger Talente im Volkspark vor. Mit Elijah Krahn (18) möchte man in Hamburg gerne verlängern. Mit Robin Velasco klopft bereits das nächste der vielen Supertalente an der Tür von HSV-Coach Tim Walter, um den Sprung in den Profi-Kader zu realisieren. Mit Mittelfeld-Juwel Faride Alidou hatten die Rothosen das gleiche Ziel. Jedoch erzeugt ein Talent wie der 20-Jährige in kurzer Zeit meist für viel Aufsehen und lockt somit viele Interessenten an.

Mit Eintracht Frankfurt wurde es am Ende konkret. Der HSV möchte für den Deutsch-Togoer dennoch gerne eine entsprechende Ablösesumme, nachdem Faride Alidou über 10 Jahre bei den Hanseaten ausgebildet wurde. Eintracht Frankfurt bot zuletzt jedoch laut Berichten der Mopo unter der geforderten halbe Millionen-Marke. „Es gab Kontakt zur Eintracht, aber wir haben unterschiedliche Vorstellungen“. Sollte dieser Stand so bleiben, wird Faride Alidou bis Sommer 2022 im Volkspark bleiben.

Ein Verbleib von Faride Alidou über den Winter hinaus, könnte für den 20-Jährigen zum Höllenritt werden

Der Hype um Faride Alidou entstand im Volkspark relativ früh. Nachdem er den FC Ingolstadt 04 beinahe alleine aus dem Stadion ballerte, wuchsen die Schlagzeilen um das hanseatische Mittelfeld-Talent rasant an. HSV-Kapitän Sebastian Schonlau hatte darum gebeten „die Kirche ein wenig im Dorf zu lassen“. Mit seinen wenigen Spielen hat es Faride Alidou geschafft, nicht nur Vereine aus der Ersten Bundesliga zu überzeugen, sondern auch die eigenen Fans.

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Doch nachdem die Wechselabsichten des 20-jährigen Topspielers öffentlich gemacht wurden, begannen viele HSV-Supporter ihrem Frust in den sozialen Medien deutlich zu machen. „Verräter“ oder „Söldner“ waren hier die weniger schlimmen Kommentare, die der Deutsch-Togoer unter seinen Beiträgen lesen durfte. „Natürlich gibt es das Risiko, wenn er mal in einem Spiel nicht so performed, dass einige Leute ihn dann kritisch sehen“, erzählte Jonas Boldt im Interview mit der Mopo.

Somit könnte ein Verbleib über den Winter hinaus nicht nur für den HSV in Sachen Ablöse, sondern auch für Faride Alidou zum absoluten Desaster werden. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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