Heimsieg für die Rothosen

HSV gegen Paderborn: Volle Fahrt voraus – wer besonders heiß ist

  • Jan Knötzsch
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Nächstes Spiel für den HSV, nächster Sieg: Gegen den SC Paderborn gewann die Mannschaft von Trainer Daniel Thioune mit 3:1. Matchwinner: Sonny Kittel, zwei Tore.

  • Der Hamburger SV* schlägt den SC Paderborn im Volksparkstadion* mit 3:1
  • Trainer Daniel Thioune* darf sich über einen Doppelpack von Sonny Kittel freuen.
  • Moritz Heyer bringt den HSV schon nach acht Minuten in Führung.

Update vom 1. Februar, 7:45 Uhr: Hamburg – Der Hamburger SV hat in der Zweiten Bundesliga den nächsten Sieg eingefahren und bleibt damit auf der Erfolgsspur. Im Heimspiel gegen den SC Paderborn 07 triumphierte die Mannschaft von Trainer Daniel Thioune am Ende mit 3:1. Moritz Heyer brachte den HSV nach acht Minuten in Führung. Sonny Kittel erhöhte nach 21 Minuten auf 2:0. Kurz vor der Pause gelang den Gästen durch Sven Michel der Anschlusstreffer. In der zweiten Halbzeit machte Kittel mit seinem zweiten Treffer zum 3:1 dann alles klar (53.)

„Den Sieg haben wir uns verdient. Wir haben das bekommen, was wir erwartet haben: Wo Paderborn draufsteht, ist auch Paderborn drin – gerade in der Kombination mit Trainer Steffen Baumgart. Wir wussten, dass 90 Minuten intensiver Fußball erwartet werden kann und das war es dann auch. Aus meiner Sicht ein richtig gutes Fußballspiel. Meine Mannschaft hat von Anfang an Gas gegeben“, bilanzierte HSV-Trainer Daniel Thioune nach dem Spiel.

HSV: Trainer Daniel Thioune vor schwerer Aufstellungs-Entscheidung

Erstmeldung vom 29.Januar 2020:

Hamburg* – Ein Mal, so sagte Trainer Daniel Thioune im Rahmen der Pressekonferenz des Zweitliga-Spiels zwischen dem Hamburger SV und dem SC Paderborn am Samstag, 30. Januar (Anstoß: 13 Uhr), müsse er darüber noch schlafen. In dem Moment, als Thioune dies sagte, ging es gerade um Bakery Jatta*, der nach mehreren Wochen, in denen er gute Leistungen zeigte, beim vorherigen Spiel gegen Fortuna Düsseldorf nur auf der Bank saß. Eine Degradierung? Droht da etwa Ärger? Worüber will Thioune nochmal die berühmte eine Nacht schlafen?

HSV: Auf Trainer Daniel Thioune kommen Härtefälle zu

Nun, ganz so schlimm ist es nicht. Und doch spricht Daniel Thioune von Problemen, die ihn vor dem Match gegen den SC Paderborn plagen. Aber es sind Probleme, wie sie ein Fußballtrainer wohl gerne hat. „In Düsseldorf habe ich überlegt, ob es wirklich sein muss, dass wir auf der Außenbahn nochmal beide Spieler einsetzen, die zuletzt ständig gespielt haben oder ob wir da nicht mal jemandem eine Pause gönnen“, macht Thioune deutlich, dass Jatta keinen Ärger mit ihm hat, sondern alles in Butter ist – und der Coach einfach nur von der Breite seines Kaders profitiert.

Bereit zum Kampf: HSV-Trainer Daniel Thioune ballt die Faust und fordert gegen Paderborn Einsatzwillen. (24hamburg.de-Montage)

„Wir haben da ja auch noch einen wie Aaron Hunt oder Manuel Wintzheimer. Beide wollen sicher auch gerne von Anfang an spielen. Solche Entscheidungen stellen mich schon vor Probleme“, so Daniel Thioune auf der Pressekonferenz. Wenn sich eben jene Entscheidungen am Ende als richtig erwiesen und seine Mannschaft die Punkte in der Konstellation einfahre, für die er sich entscheide, „dann bin ich umso glücklicher.“

HSV: Lob fürs Abwehrbollwerk Ambrosius und Leistner – Hochachtung vor Gegner Paderborn

Eine Portion dieses Glücks wird der Coach der Rothosen auch beim Match gegen den SC Paderborn im Volksparkstadion brauchen. Denn schließlich weiß Daniel Thioune, was auf ihn und seine Mannschaft zukommt – und der Übungsleiter des Zweitliga-Tabellenführers hat obendrein auch noch eine hohe Meinung und jede Menge Respekt vor dem nächsten Kontrahenten. „Paderborn ist in der Lage, jeden zu schlagen“, urteilt Daniel Thioune, „ich habe sie immer gerne gesehen. Ich mag die Art, wie sie Fußball spielen: sehr offensiv, hohe Verteidigung, schnelles Umschalten.“

Genau da müsse der HSV, also „das Pressing des Gegners brechen“, konstatiert Thioune und verweist dabei in letzter Instanz auf Abwehrmaschine Stephan Ambrosius und dem bekennenden BVB-Fan Toni Leistner, die in der Innenverteidigung abräumen. „Sie sind ein Bollwerk, werfen sich in alles rein. Wir müssen alle so eklig sein“, fordert Thioune in der Defensive und weiß auch, was er von seiner Offensive sehen möchte: „Wir müssen schneller tief oder auch mal vertikal spielen, statt den Ball laufen zu lassen. So bringen wir den Gegner in Bewegung und bekommen Räume, die wir bespielen und ausnutzen können.“

HSV: Hinterseer und Amaechi bleiben einzige Abgänge – David will sich in Hamburg durchsetzen

Übrigens: Was weitere Bewegung im Kader angeht, wird sich zumindest aufseiten der Abgänge beim HSV nichts mehr tun, bis das Transferfenster in der kommenden Woche schließt. Lukas Hinterseeer, den es zu Ulsan Hyundai zieht, und der an den Karlsruher SC verliehene Xavier Amaechi werden die einzigen beiden Abgänge bleiben – denn: Jonas David hat sich zum Bleiben entschieden. Zuletzt war über eine Ausleihe des Talents nachgedacht worden, damit er Spielpraxis sammeln kann.

„Bei mir hat sich keiner meiner Jungs gemeldet, dass er sich noch verändern will“

HSV-Trainer Daniel Thioune zu möglichen Transfers

Aber ein Club, der dem 20-Jährigen genau diese Perspektive hätte bieten können, wurde nach Informationen der Hamburger Morgenpost nicht gefunden. So setzt der „Youngster“ nun weiter darauf , von Trainer Daniel Thioune im Training gefordert und gefördert zu werden, um schon bald im HSV-Kader 2020/2021 eine noch größere Rolle zu spielen. „Bei mir hat sich keiner meiner Jungs gemeldet, dass er sich noch verändern will“, bestätigt auch Daniel Thioune diesen Fakt. *24hamburg.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © Martin Koch/imago images & Christian Schroedter/imago images

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