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Der HSV spart Energie: Licht und Heizung werden abgestellt

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Im Volksparkstadion soll jetzt weniger geheizt werden, um Energie zu sparen.
Im Volksparkstadion soll weniger geheizt werden, um Energie zu sparen. © Christian Charisius/DPA

Die Erhöhung der Energiekosten trifft auch große Hamburger Institutionen. Sowohl der HSV, als auch der Hamburger Michel wollen Energie sparen.

Hamburg – Fußball-Zweitligist Hamburger SV will Energie sparen. „Die größten Einsparpotenziale existieren im und um das Volksparkstadion“, teilte der Verein am Montag mit. „Daher werden ab sofort außerhalb der Spieltage die weniger genutzten Stadionflächen weniger beleuchtet, belüftet und beheizt“.

In der WM-Pause ab Mitte November stellt der HSV die Zusatzbeleuchtung und Beheizung des Stadionrasens ein. Zudem werde die Beheizung der Trainingsplätze „entscheidend reduziert.“ In den Räumen der Geschäftsstelle soll die Lufttemperatur gesenkt werden. Ein Richtwert wurde nicht genannt.

Energie sparen: 95 Prozent LED-Lampen im Michel und Energiepauschale für Veranstalter

Die mögliche Erhöhung der Energiekosten durch die stark steigenden Preise trifft auch Hamburgs berühmteste Kirche - den Michel. Die Hauptkirche St. Michaelis hat deshalb bereits beim Licht schon viel eingespart und plant nun weitere Maßnahmen. So sei eine Energiepauschale für Veranstalter, die die Kirche nutzen, in der Diskussion, sagte eine Sprecherin der Kirche der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg.

Michel in der Nacht nicht mehr beleuchtet: Gottesdienste sollen nicht ausfallen

Schon in der Vergangenheit hat die Gemeinde die Leuchten in der Kirche zu 95 Prozent auf energiesparendere LED-Lampen umgestellt. Zudem werden die Emporen nur noch beleuchtet, wenn sie auch genutzt werden - durch einen Chor beispielsweise. Zudem seien in den Toiletten in Kirche, Gemeindehaus und Bürogebäude Bewegungsmelder installiert worden. „Drei Strahler, die den Michel nachts beleuchtet haben, wurden abgestellt. Auch die Bodenstrahler auf dem Kirchplatz und die Dachbeleuchtung wurden abgestellt“, sagte die Sprecherin weiter. Dass Gottesdienste ausfallen oder die Türen geschlossen bleiben, ist nicht geplant. „Der Michel soll jedoch in jedem Fall weiterhin ein Ort bleiben, an dem sich Menschen aufhalten können, die Trost und Wärme suchen.“ (DPA/EB)

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