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HSV Relegation: „Werden nie aufgeben“ – warum Schonlau an den Aufstieg glaubt

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Von: Jan Knötzsch

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Der Aufstiegstraum des HSV lebt weiter. In der Relegation gegen Hertha BSC. HSV-Kapitän Sebastian Schonlau ist sich sicher, dass der HSV hoch gehen wird.

Hamburg – Erst war die Stimmung ein wenig getrübt. Zum einen wegen einer Attacke von Vermummten auf einen ICE mit HSV-Fans, die auf dem Weg aus Hamburg nach Rostock waren. Dann von dem frühen Rückstand, den sich der Hamburger SV am letzten Zweitliga-Spieltag der Saison gegen Hansa Rostock einfing. Und am Ende herrschte dann doch die große Freude. Unter anderem wegen ihm: HSV-Kapitän Sebastian Schonlau ist nicht ganz unbeteiligt daran, dass der HSV in der Relegation gegen Hertha BSC spielt und weiterhin von der Bundesliga träumen darf.

Dass die Zweitliga-Reise des HSV nach den Spielen in der Relegation gegen Hertha, die live im TV zu sehen sein werden, genau dort – in der Bundesliga – ankommt, steht für den HSV-Kapitän unumstößlich fest. Was soll der „Leader“ aus der Mannschaft von HSV-Trainer Tim Walter vor den beiden wichtigsten Spielen des HSV in dieser Saison schließlich auch anderes sagen? Aber warum ist sich Sebastian Schonlau so sicher?

Fußballspieler:Sebastian Schonlau
Geboren:5. August 1994 (Alter: 27 Jahre) in Warburg
Vertrag beim HSV bis:30. Juni 2024
Marktwert:2 Millionen Euro (Quelle: transfermarkt.de)

HSV Relegation gegen Hertha BSC Berlin: Sebastian Schonlau macht‘s möglich – so heiß ist er jetzt auf die entscheidenden Spiele

Nach dem Spiel des HSV in Rostock schwappten die Emotionen bei den HSV-Anhängern, die damit leben mussten, dass es zuletzt HSV-Transfergerüchte um Robert Glatzel gegeben hatte, über. Nachdem die Hamburger im Ostseestadion erst einmal zurückgelegen hatten, taten sie das, was die Walter-Schützlinge in den letzten Wochen ausmachte: Sie ließen sich von diesem Tiefschlag nur wenig beeindrucken. Und schlugen zurück. Eine Qualität, die den HSV auf der Zielgeraden der Saison dahin gebracht hat, wo er jetzt ist: in der Relegation gegen Hertha BSC Berlin und Ex-HSV-Trainer Felix Magath, der über „seinen“ HSV in der Saison nur wenig positiv sprach.

Im Hintergrund HSV-Fahnen auf der Tribüne im Stadion. Im Vordergrund HSV-Kapitän Sebastian Schonlau, das Logo des HSV und das Hertha-Logo.
HSV-Kapitän Sebastian Schonlau ist fest davon überzeugt, dass die Hamburger sich in der Relegation gegen Hertha BSC Berlin behaupten und in die Bundesliga aufsteigen. (24hamburg.de-Montage) © Philipp Szyza/Team 2/imago

„Es gibt nichts schöneres, als so ein Spiel zu gewinnen. Es ist wirklich gut, was wir für eine Saison spielen“, klang das Fazit von HSV-Kapitän Sebastian Schonlau beim TV-Sender Sky nach dem Erreichen der Relegation gegen Hertha BSC im Vergleich zur überschwänglichen Freude auf den Rängen und bei seinen Mitspielern eher verhalten. Dabei hätte doch ausgerechnet Sebastian Schonlau völlig abdrehen können inmitten der Jubel-Arien zum Erreichen der Relegation, in der der HSV nun mit Hertha BSC die Klingen kreuzt. Schließlich war es der Kopfballtreffer von „Bascho“, wie Schonlau beim HSV gerufen wird, zum 2:1, der den HSV überhaupt erst auf die Siegerstraße und damit in die Relegation brachte.

HSV Relegation: Warum Kapitän Sebastian Schonlau vor den Spielen gegen Hertha den DFB-Pokal im Sinn hat

An zwei Terminen – das Hinspiel steigt am 19. Mai 2022 im Olympiastadion in Berlin, das die HSV-Fans kapern wollen, das Rückspiel am 23. Mai 2022 im Volksparkstadion – hat es der HSV nun in der Hand: Bundesliga oder doch noch ein weiteres Jahr Zweitklassigkeit – die HSV-Relegation gegen Hertha BSC Berlin wird die Antwort geben, die für Sebastian Schonlau längst klar ist: „Egal, was kommt, wir werden nie aufgeben. Das ist das, was das Trainerteam uns jeden Tag eintrichtert“, so Schonlau nach dem Spiel in Rostock, das den HSV, bei dem die Zukunft eines Trios offen ist, die Relegation gegen Hertha BSC einbrachte. Die wird unter Umständen auch darüber entscheiden, ob Josha Vagnoman beim HSV bleibt.

Misslingt der Aufstieg in der HSV-Relegation gegen Hertha, steht weiter im Raum, dass Josha Vagnoman die Hansestadt Hamburg verlässt – der HSV will dann mit einem Transfer-Trick mehr Geld aus einem Vagnoman-Verkauf generieren. So weit aber wird es nicht kommen, wenn es nach Sebastian Schonlau kommt. „Jetzt haben wir es endlich mal geschafft“, frohlockte Schonlau nach dem Einzug des HSV in die Relegation gegen Hertha BSC und kündigte an, es gehe „Vollgas nach Berlin.“ Sein Mutmacher für die HSV-Relegation gegen Hertha?

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„Ich habe eben gehört, Relegation ist wie Pokal. Und da haben wir ganz ordentlich gespielt diese Saison. Da geht was“, erklärte Schonlau via Sky. Und vielleicht geht ja auch in Sachen Schonlau-Treffer in der Relegation wieder was ...

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