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HSV auf Rekordjagd: Schafft Trainer Tim Walter den nächsten Meilenstein?

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Von: Denny Konzack

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Der Hamburger SV ist im Rekord-Fieber in dieser Saison. Jetzt hat HSV-Trainer Tim Walter die Möglichkeit, mit seinen Rothosen den nächsten Rekord zu knacken.

Hamburg – Der Hamburger SV präsentiert sich in der laufenden Spielzeit mental sowie physisch stark wie lange nicht. Derzeit rangieren die Rothosen auf dem dritten Tabellenplatz der Zweiten Bundesliga und haben das Ziel „Wiederaufstieg“ klar vor den Augen. Zudem bricht der HSV, individuell und mannschaftlich, in dieser Saison einen Rekord nach dem anderen. Ein Beweis dafür, wie effektiv und souverän die Truppe von HSV-Trainer Tim Walter derzeit agiert.

Verein:Hamburger SV
Gegründet am:29. September 1887
Stadion:Volksparkstadion
Zuschauerplätze:57.000

Der Übungsleiter der Hanseaten hat mit dem Duell gegen den SV Sandhausen am kommenden Samstag die Möglichkeit, weiter an einem neuen Rekord zu schrauben. Eingestellt werden könnte der vom Ex-HSV-Coach Daniel Thioune aufgestellte Rekord allerdings erst im übernächsten Spiel gegen den SV Werder Bremen. Da gegen die „kleinen“ Sandhäuser jedoch der Absturz droht, gilt die volle Konzentration erstmal der Konkurrenz, statt der Rekordjagd.

Was zählt, ist Gewinnen: HSV-Trainer Tim Walter braucht Siege, um den Rekord von Thioune zu egalisieren

Das Spiel gegen den SV Sandhausen wird nicht nur für den Aufstiegskampf des Hamburger SV eine Rolle spielen, sondern auch im Kampf um das Erreichen des nächsten Meilensteins im Volksparkstadion. Bereits drei Siege infolge konnten die Rothosen in den letzten drei Partien einfahren, gegen Sandhausen könnte am Wochenende der vierte Triumph dazu kommen. Für den Thioune-Rekord, der zu seinem Einstieg beim HSV satte fünf Siege in Folge schaffte, würde damit nur ein weiterer Sieg gegen den SV Werder Bremen ausreichen, um diesen zu egalisieren und noch ein weiterer, um sich alleiniger Rekordhalter nennen zu dürfen.

Jubel-Traube gebildet von HSV-Profis Moritz Heyer, Ludovit Reis, David Kinsombi, Faride Alidou, Miro Muheim und Robert Glatzel
Der HSV und seine Profis kommen aus dem Feiern gar nicht mehr heraus und brechen in dieser Saison gefühlt in jeder Partie, einen Rekord. Das System von HSV-Trainer Tim Walter trägt endlich Früchte. © FlorianUlrich/Imago

HSV-Leader Sonny Kittel schaffte es bereits, in dieser Saison zwei bestehende Rekorde zu knacken. Den von Ex-HSVer Zoltan Stieber zum Beispiel, der am 20. Spieltag auf 13 Vorlagen kam, den der HSV-Spielmacher mit seinen 14 Vorlagen jedoch toppen konnte. Ab sofort darf Kittel sich ebenfalls als bester HSV-Torschütze der Zweiten Bundesliga betiteln. Mit insgesamt 26 Treffern für den HSV im Unterhaus, überholte er sogar Neu-Schalker Simon Terodde, der lediglich auf 24 Buden für den HSV kam. Robert Glatzel knackte zudem seine eigene Rekordmarke mit 13 Toren pro Saison und steht aktuell bei 14 Treffern.

Der HSV mit einem Trumpf für die anhaltende Rekordjagd plus zwei bevorstehenden Kader-Comebacks

Die Rothosen gewinnen in dieser Saison nicht unbedingt aufgrund ihrer hohen Effizienz vor dem Tor. Dort belegen Fakten des NDR eine außerordentlich schlechte Quote von insgesamt nur 23,3 Prozent. Schlechter war dieser Wert noch nie. Doch betrachtet man die Defensive der Hanseaten und ihre Abwehrarbeit gleicht sich dieser Wert schnell wieder aus. Nur 22 Gegentore in 20 Partien, damit hängt der HSV sogar den FC Bayern München und Borussia Dortmund ab.

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Zudem können sich die Rothosen auf zwei Kader-Comebacks freuen, die nach langer Leidenszeit ihren Weg zurück gefunden haben. Anssi Suhonen könnte nach überstandenem Muskelfaserriss sogar gegen den SV Sandhausen am kommenden Wochenende eine Rolle spielen. Bei Josha Vagnoman möchte HSV-Trainer Tim Walter noch die restliche Woche abwarten und dann urteilen, ob es für einen Einsatz reicht. Die Hamburger können also mit voller Power ins Wochenende starten, um ihre Rekordjagd fortzusetzen. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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