Wann gibt‘s ein Comeback?

HSV-News: Vagnoman-Rückkehr plötzlich „in weiter Ferne“ – das ist passiert

  • Jan Knötzsch
    VonJan Knötzsch
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Eigentlich sollte Josha Vagnoman beim HSV nach der Länderspielpause wieder mittrainieren. Jetzt gibt es schlechte HSV-News. Warum verschiebt sich das Comeback?

Hamburg – Seine Bilanz in der laufenden Saison in der Zweiten Bundesliga ist ernüchternd. Auf ganze 14 Minuten in der aktuellen Spielzeit bringt es Josha Vagnoman*. Eine Verletzungsmisere sondergleichen macht den Außenverteidiger des Hamburger SV, um den es im Sommer HSV-Transfergerüchte gab, dass ihn Klubs aus der Premier League vom HSV weglocken wollten*. Auch Borussia Dortmund soll am HSV-Youngster Interesse gehabt haben*.

Der aber ist in Hamburg geblieben. Unter anderem wegen einer Verletzung. Es gibt es zwar einen Comeback-Plan, wann der HSV wieder auf Vagnoman setzen kann. Doch die Rückkehr ist geplatzt. Vorerst zumindest. Was ist genau passiert?

Fußballspieler:Josha Mamadou Karaboue Vagnoman
Geboren:11. Dezember 2000 (Alter: 20 Jahre) in Hamburg
Position:Rechter Außenverteidiger
Vertrag beim HSV bis:30. Juni 2024
Marktwert:4,0 Millionen Euro (Quelle: transfermarkt.de)

HSV-News: Josha Vagnoman fehlt seit 13. August 2021 – das ist seine jüngste Verletzungshistorie

Dazu lohnt sich erst einmal ein Blick zurück: Zu Saisonbeginn plagte sich Josha Vagnoman, den der HSV eigentlich so wie Amadou Onana (zu OSC Lille gewechselt) zu Geld machen wollte*, um die chronisch leeren HSV-Kassen aufzufüllen, mit einem Muskelfaserriss herum. Der 20-Jährige, der in Hamburg geboren ist, musste aufgrund seiner Verletzung auch einen großen Traum ad acta legen: Ebenso wie er dem HSV fehlte, verpasste er auch die Olympischen Spiele* in Tokio. Immerhin eine gute HSV-News: Im Stadtderby gegen den FC St. Pauli* am 13. August 2021 war Josha Vagnoman wieder dabei.

Bittere Pille: HSV-Außenverteidiger Josha Vagnoman muss auf sein Comeback länger warten als geplant. (24hamburg.de-Montage)

Die schlechte HSV-News aber folgten auf dem Fuße: Nach seiner Einwechslung gegen den ewigen Konkurrenten aus dem Stadtteil St. Pauli* zog sich Josha Vagnoman im Stadtderby einen Muskelsehnenriss zu. Prognostizierte Ausfallzeit: rund acht bis zehn Wochen. Die sind jetzt zwar rum, doch auf den Außenverteidiger kann HSV-Trainer Tim Walter* noch immer nicht setzen. Josha Vagnoman trainiert individuell mit Reha-Trainer Sebastian Capel und arbeitet auf seine Rückkehr hin.

HSV-News: Josha Vagnoman muss weiter am Comeback arbeiten – dieser Zeitpunkt ist für eine Rückkehr realistisch

Die wird, nachdem der fast schon abgeschobene Jan Gyamerah sich infolge des Vagnoman-Ausfalls vom Notnagel zur echten HSV-Alternative gemacht hat, auch weiterhin auf sich warten lassen. Die HSV-News vom triumphalen Comeback des HSV-Youngsters liegt „leider in weiter Ferne“, wie HSV-Trainer Tim Walter in einer Medienrunde im Anschluss an die erste HSV-Trainingseinheit nach der Länderspielpause erklärt hat, bei der Josha Vagnoman nicht mit der Mannschaft übte. „Die Verletzung verheilt nicht so schnell, wie wir uns das wünschen“, sagt Tim Walter.

Er ist ungeduldig. Er scharrt mit den Hufen. Aber wir müssen vorsichtig bleiben. Für den Jungen tut es mir am meisten Leid.

HSV-Trainer Tim Walter über Josha Vagnomans verschobenes Comeback

„Für den Jungen tut es mir am meisten Leid“, konstatiert der HSV-Trainer angesichts der negativen HSV-News für Josha Vagnoman. „Er ist ungeduldig. Er scharrt mit den Hufen. Aber wir müssen vorsichtig bleiben“, hat sich Tim Walter damit abgefunden, dass es HSV-News von Josha Vagnomans Auftritten im HSV-Trikot in der Hansestadt Hamburg* vorerst einmal (noch) nicht geben wird. Aber wann ist der ehemalige HSV-Verkaufskandidat denn wieder fit?

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Vermutlich, so berichtet die BILD-Zeitung, werde Josha Vagnoman nicht vor Anfang November ins Mannschaftstraining beim Klub aus dem Volksparkstadion zurückkehren. Erst nach der nächsten Länderspielwoche Mitte November sei ein Comeback realistisch. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © DeFodi/imago & Claus Bergmann/imago

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