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HSV-News: „Innerlich verabschiedet“ vom HSV – Kühne bereut Investitionen

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Von: Jan Knötzsch

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Er schießt wieder scharf. Sein Ziel: wiedermal der HSV. Investor Klaus-Michel Kühne zieht in einem Interview über den HSV her und hinterfragt sein Engagement.

Hamburg – Dass es wieder passieren musste, war so sicher wie das berühmte Amen in der Kirche: Klaus-Michael Kühne kann beim Hamburger SV ein weiteres Mal nicht an sich halten. Der Investor, der den Fans des HSV seit Jahren ein Dorn im Auge ist und in der Zeit seines Wirkens rund um das Volksparkstadion* eine fragwürdige HSV-News nach der anderen produziert hat, geht wieder einmal gegen „seinen“ Klub auf die Barrikaden, Und pöbelt. So wie man es von ihm schon gewohnt ist

Was bringt den Milliardär diesmal so in Wallung, dass in der Hansestadt Hamburg* die „Macher“ um HSV-Sportvorstand Jonas Boldt*, Sportdirektor Michael Mutzel und Finanzvorstand Frank Wettstein eine verbale Breitseite abbekommen?

Unternehmer, Manager und Milliardär:Klaus-Michael Kühne
Geboren:2. Juni 1937 (Alter: 84 Jahre) in Hamburg
Vermögen:38 Milliarden US-Dollar (Stand: 2021)
Ehefrau:Christine Kühne (verheiratet seit 1989)

HSV-News: Klaus-Michael Kühne teilt abermals verbal aus – zuletzt hat er die HSV-Transferpolitik zerlegt

Es ist immer das gleiche Schema. Klaus-Michael Kühne, der auch im HSV-Machtkampf um das erste Präsidium um Marcell Jansen eine Rolle spielte, hat etwas, was ihm nicht passt. Dann greift die ungeschriebene Regel: Der 84-Jährige sagt das, was ihm nicht passt. Am besten klar und deutlich. Hier und da garniert mit der einen oder anderen Spitze oder Stichelei in Richtung der handelnden Verantwortlichen – und schon hat er den nächsten Stress in Hamburg nebst überflüssigen HSV-News vom Zaun gebrochen.

Im Hintergrund HSV-Fans mit einem Anti-Kühne-Plakat auf der Tribüne. Im Vordergrund HSV-Investor Klaus-Michael Kühne.
Verbaschiedet er sich beim HSV? Investor Klaus-Michael Kühne macht erstmals den Eindruck, dass er mit seinem Engagemnt abgeschlossen hat. (24hamburg.de-Montage) © Oliver Ruhnke/imago & Eibner/imago

Nach dem HSV-Machtkampf, der bekanntlich im Frühjahr mit dem geschlossenen Rücktritt des HSV-Präsidiums endete, war es zwar eine Zeit lang still um Klaus-Michael Kühne, doch so ganz ohne HSV-News kann er eben nicht und so zerlegte der Milliardär im Sommer nach dem Ende der Transferperiode einfach mal eben die HSV-Transferpolitik. Medienwirksam in einem großen Interview. Sehr zum Leidwesen des HSV, der anschließend damit leben musste, dass auch HSV-Legende Uwe Seeler quasi „den Kühne machte“.

Auch er ließ sich wortreich über die HSV-Transfers des Sommers aus und sorgte so für keine guten HSV-News.

HSV-News: Investor und Aktionär Klaus-Michael Kühne – das stößt ihm diesmal am HSV auf

Für seinen neuerlichen Rundumschlag, gegen den HSV, bei dem gerade erst HSV-Trainer Tim Walter zum wiederholten Mal von Sport1-TV-Experte Peter Neururer attackiert wurde*, hat sich Klaus-Michael Kühne diesmal die Wochenzeitung „Die Zeit“ ausgesucht. Der Tenor der Kühne-Attacken, die in einer HSV-News münden: Er bereut sein „völlig missglücktes Abenteuer als Investor“ beim HSV, der vielleicht im Sommer zwei Spieler ablösefrei verliert und sich über eine asoziale Aktion der Fans des 1. FC Nürnberg gegen HSV-Spieler Tim Leibold* aufregt.

Im Gespräch mit der „Zeit“ sagt Kühne, vom HSV „habe ich mich innerlich verabschiedet“. Das ist allerdings noch nicht alles, die HSV-News, die Klaus-Michael Kühne heraufbeschwört, geht noch weiter. „Da bin ich noch Aktionär, aber das macht keine Freude, und da habe ich mich auch verrannt“, führt Kühne, dem eine gewissen Nähe zum wiedergewählten HSV-Präsidenten Marcell Jansen nachgesagt wird, weiter aus.

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Klingt ganz so, als ob der Mann, der gut 20 Prozent an der HSV Fußball AG hält und dessen Aus nicht nur die HSV-Ultras sondern auch Ex-Präsident Jürgen Hunke schon forderten, die Nase endgültig voll hat ... * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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