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HSV-News: Hamburg sucht das Super-Talent – wer folgt David, Alidou & Co?

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Von: Robin Dittrich

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Er ist nicht der Erste und soll nicht der Letzte sein: Faride Alidou hat den Weg vom HSV-Campus in den Zweitliga-Kader geschafft. Wer folgt?

Hamburg - Faride Alidou hat sein Startelf-Debüt beim Hamburger SV gegeben. Ein Moment, in dem sich viele Hamburger gefragt haben dürften: „Wo kommt der Junge her?“ Die Antwort ist ganz simpel: aus der eigenen Jugend. Der HSV-Campus ist schon länger als Talentschmiede bekannt. Doch was ist der HSV-Campus eigentlich? Auf dem Campus der Alexander-Otto-Akademie wird der Nachwuchs des HSV ausgebildet. Von der U16 bis zur U21 trainieren dort alle HSV-Mannschaften. Faride Alidou ist nicht der einzige Nachwuchsspieler der Akademie, der im aktuellen Kader der Hamburger positive HSV-News schreibt.

HSV-Campus:Alexander-Otto-Akademie
Gründung:2017
Fußballspieler der Akademie:Alidou, Ambrosius, Vagnoman, David, Suhonen
Mannschaften:U16 bis U21

HSV-News: Fünf Spieler des aktuellen HSV-Kaders kommen aus der eigenen Jugend

Nicht nur Faride Alidou sorgt aktuell für Schlagzeilen. Der Togolese zeigt Einsatzbereitschaft, Siegeswille und einen unwiderstehlichen Drang zum Tor. Kein Wunder also, dass HSV-Trainer Tim Walter schon länger auf den Außenstürmer setzen möchte. Sportvorstand Jonas Boldt verriet im Interview: „Dass Faride ein gewisses Tempo und eine gewisse Technik hat, das sieht jeder. Tim Walter hat ihn seit einigen Wochen auf dem Zettel.“ Ohnehin sind einige Absolventen der Akademie nicht mehr aus dem aktuellen HSV-Kader wegzudenken.

Faride Alidou und Jonas David jubeln vor dem HSV-Campus.
Der HSV-Campus wird zur Talentschmiede. Faride Alidou und Jonas David sind Absolventen. © Jan Huebner/Hanno Bode/Imago

Faride Alidou, Stephan Ambrosius, Josha Vagnoman, Anssi Suhonen und Jonas David. Sie alle sind Absolventen des HSV-Campus. Unweit des Volksparkstadions entfernt trainieren die Talente des HSV, um den Sprung in den Profikader zu schaffen. Diese fünf haben es schon geschafft. Vagnoman und Ambrosius zählten in der letzten Saison noch zu den Leistungsträgern der Hamburger.

In dieser Saison fallen beide bisher aufgrund von Verletzungen aus. Jonas David ist momentan wohl einer der wichtigsten HSV-Spieler. Der Hamburger stand in bisher jedem Bundesliga-Spiel über 90 Minuten auf dem Platz und stabilisierte die zum Teil wacklige Verteidigung. Gegen den 1. FC Nürnberg im DFB-Pokal erzielte der Innenverteidiger das so wichtige 1-0 und traf im Elfmeterschießen den entscheidenden Strafstoß.

Ohne die eigene Jugend wäre der HSV deutlich schlechter aufgestellt

Der HSV möchte erfolgreich sein. Nicht nur für eine Saison, sondern langfristig. Für dieses Ziel nahmen es die Hamburger in Kauf, mehrere Jahre in der Zweiten Bundesliga zu kicken. Damit nicht wieder wirtschaftliche Fehler passieren. Damit nicht für 20 Millionen Euro Spieler gekauft werden, die ihre Versprechen nicht einlösen können. Aus diesem Grund setzt der HSV auf die eigene Jugend. Vollkommen zurecht. Nur mit diesem Konzept können die Rothosen auch in der ersten Liga bestehen, ohne auf das Geld eines Investors angewiesen zu sein. Und das ist nach wie vor das Ziel: HSV-News in der Ersten Bundesliga schreiben, nicht in Liga zwei.

Die starken Leistungen von Jonas David kommen nicht von ungefähr. Auch Ambrosius und Vagnoman waren vor ihren Verletzungen fester Bestandteil des HSV-Kaders. Faride Alidou möchte sich dort fest etablieren. Mit seinen bisherigen Leistungen ist das sehr wahrscheinlich. All diese Namen zeigen, wie erfolgreich der HSV in seiner Jugendarbeit ist. Nicht umsonst stellen die Hamburger den jüngsten Kader der ganzen zweiten Liga.

HSV-News: Horst Hrubesch sucht den nächsten HSV-Superstar aus der eigenen Talentschmiede.

Seit Beginn der Saison 2020/21 ist der ehemalige Nationaltrainer Horst Hrubesch Nachwuchsdirektor im HSV-Campus. Er sieht ein „Riesen-Potenzial“ in den aktuellen Kadern der Akademie. „Wir wollen unbedingt echte Typen entwickeln. Unser Nachwuchs ist verdammt gut“, sagte Hrubesch im Interview. Momentan orientiert sich der 70-Jährige stark an Modellen in Skandinavien. Insbesondere in Finnland ist der HSV sehr aktiv.

Anssi Suhonen kam 2017 zum HSV und ist mittlerweile fester Bestandteil des Profi-Kaders. Doch Suhonen ist nicht der einzige Finne in der Akademie. Aktuell sorgen dort zwei Brüder für Furore. Juho und Jesse Kilo spielen für die U21 und U19 Mannschaften des HSV. Die beiden Finnen sollen in wenigen Jahren so bei den Rothosen durchstarten wie Suhonen. Juho Kilo spielt seit dieser Saison sogar schon für die zweite Mannschaft der Hamburger. In der Regionalliga Nord wurde er in bisher jedem Spiel eingesetzt.

Wir wollen unbedingt echte Typen entwickeln.

HSV-Nachwuchsdirektor Horst Hrubesch zum Ziel des HSV-Campus

Das Konzept der Akademie ist einfach: jeden Jugendspieler in allen Bereichen verbessern. Dabei wird nicht nur der Fußball gefördert. Teil der Ausbildung ist der schulische Werdegang. Die Absolventen müssen ihre Schulabschlüsse bestehen, ausländische Spieler bekommen Sprachunterricht. Jeder HSV-Spieler soll so ins Team integriert werden und auf die Zeit nach der aktiven Fußball-Karriere vorbereitet sein.

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Der schulische Unterricht findet dabei an einer von sechs Partnerschulen statt. Die Arbeit im Nachwuchszentrum soll nachhaltig sein. Es gibt schon U9-Mannschaften, die beim HSV ausgebildet werden. In der Hoffnung, den nächsten Superstar beim HSV schon jetzt in den eigenen Reihen zu haben, damit dieser bald wie Faride Alidou für tolle HSV-News sorgen kann. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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