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Darum will Ex-Bayern-Boss Uli Hoeneß den HSV in der Bundesliga haben

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Von: Jan Knötzsch

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Er ist nach wie vor eine große Nummer im deutschen Fußball: Uli Hoeneß. Was der Ex-Bayern-Boss sagt, wird gehört und hat Gewicht. Er spricht auch über den HSV.

Hamburg – Die Verbindung ist da. Schon lange. Alleine schon wegen der großen Duelle, die die beiden Vereine in der Vergangenheit gegeneinander bestritten haben. Der Hamburger SV gegen den FC Bayern München – das war über Jahre ein Top-Spiel in der Ersten Bundesliga. Lange Zeit sportlich. Danach zumindest noch, was den Namen und die Tradition der beiden Klubs angeht. Mittendrin aufseiten des FC Bayern: Uli Hoeneß.

Und der hat vom Zweitligisten aus Hamburg auch Jahre später noch eine hohe Meinung. Eine so hohe, dass Uli Hoeneß eine HSV-News produziert, die man in Hamburg nur allzu gerne hört: Er wünscht sich den HSV in der Ersten Bundesliga.

Ex-Fußballspieler, Unternehmer und Funktionär:Uli Hoeneß
Geboren:5. Januar 1952 (Alter: 69 Jahre) in Ulm
Ehepartnerin:Susanne Hoeneß (verheiratet seit 1973)
Kinder:Florian Hoeneß, Sabine Hoeneß
Neffe:Sebastian Hoeneß (Trainer TSG 1899 Hoffenheim)
Aktuelle Tätigkeit:Aufsichtsratsmitglied FC Bayern München (vorher: Manager FC Bayern München, Präsident FC Bayern München)

Ex-Bayern-Boss Uli Hoeneß und seine Vorliebe für den HSV – er wäre als Spieler beinahe nach Hamburg gewechselt

Uli Hoeneß und der HSV, das wissen nicht viele, hätten in der Vergangenheit beinahe sogar zueinander gefunden. Im Jahr 1978 war ein Wechsel des damaligen Bayern-Stars an die Elbe* im Gespräch. Auch ein Probetraining beim HSV, der in der heutigen Zeit damit klarkommen muss, dass das neue HSV-Top-Talent Faride Alidou von Bundesligisten gejagt wird*, hatte Hoeneß bereits absolviert. Doch bei der sportmedizinischen Untersuchung in der Stadt von Landungsbrücken* und Alster kam es dann zu Ärger. Der Hoeneß-Wechsel zum HSV platzte, stattdessen ging er zum 1. FC Nürnberg.

Im Hintergrund zwei HSV-Fahnen im Volksparkstadion. Im Vordergrund der ehemalige FC Bayern München-Präsident Uli Hoeneß.
Ex-FC Bayern-Boss Uli Hoeneß hat eine hohe Meinung vom HSV und will den Volkspark-Klub gerne eine Spielklasse höher sehen als er aktuell im Einsatz ist. (24hamburg.de-Montage) © Schupfner/imago

Seitdem hat sich so einiges verändert: Der FC Bayern München zählt immer noch zu den richtig großen Namen im Fußball. Nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Der HSV indes ist in der Zweiten Liga verschwunden, läuft dort in der Tabelle inzwischen dem FC St. Pauli hinterher. Und auch außerhalb des Platzes werden die Sorgen und Probleme des Klubs aus dem Volksparkstadion nicht weniger: Ex-HSV-Spieler Marcelo Diaz kritisiert den HSV, der neben Alidou um ein weiteres HSV-Talent kämpft und über die Verletzung von HSV-Torwart Daniel Heuer Fernandes rätselt.

Uli Hoeneß spricht über Traditionsvereine – das schätzt der Ex-FC Bayern-Boss am HSV

Im Zuge der Diskussionen um eine Abschaffung der 50+1-Regel – zuletzt hatte das Bundeskartellamt kritisiert, dass mit Wolfsburg, Hoffenheim und Bayer Leverkusen drei Ausnahmen dieser Regel gemacht werden – hat sich Uli Hoeneß nun offenbar an den HSV und seine Vorliebe für den Verein aus der Hansestadt Hamburg erinnert. Der Ex-FC Bayern-Boss sieht in der Abschaffung dieser Regel die Chance, die Erste Bundesliga wieder attraktiver zu machen. Uli Hoeneß‘ Vision zu diesem Thema: „Ich wäre dafür, dass das fällt“, erklärt der 69-Jährige im Podcast „11 Leben – die Welt von Uli Hoeneß“.

Laut Ex-FC Bayern-Boss Uli Hoeneß seien in der Ersten Bundesliga zu viele kleine Städte vertreten. Dementsprechend formuliert Uli Hoeneß seinen Wunsch: „Hannover, Nürnberg, Hamburg, Düsseldorf, Bremen – wenn die wieder da spielen würden, wäre die Bundesliga wieder eine andere“, so Hoeneß über seine Vorliebe zu Traditionsvereinen wie dem HSV, der klären muss, wie es im Vorstand nach dem Aus von Frank Wettstein* ab dem Sommer weitergeht.

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Warum er genau diese Vereine gerne in der Bundesliga sehen und sich über entsprechende HSV-News freuen würde, verrät Hoeneß in dem Podcast ebenfalls: „Sie haben mehr Zuschauereinnahmen, große Stadien, ganz andere Werbepartner.“ Kurzum: Klubs von Welt und mit großen Namen stehen der Bundesliga nach Hoeneß Meinung einfach besser als Underdogs. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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