Entscheidung gefallen

HSV-News: 2G-Regel im Volksparkstadion – ab wann geht es los?

  • Jan Knötzsch
    VonJan Knötzsch
    schließen

Das Hin und Her hat ein Ende. Nach dem FC St. Pauli setzt künftig auch der HSV die 2G-Regel um. Heißt: Das Volksparkstadion wird voller. Wann ist es soweit?

Hamburg – Erst hat sich HSV-Sportvorstand Jonas Boldt mächtig über die Corona-Beschränkung aufgeregt. Dann hat er gemeinsam mit HSV-Finanzchef Frank Wettstein die Stadt Hamburg attackiert. Die erlaubte dem Hamburger SV dann, mehr Zuschauer ins Stadion zu lassen. Und seit kurzem ist die für Fans beste HSV-News durch: Wenn der HSV sich auf die 2G-Regel einlässt, dann kann er das Volksparkstadion sogar wieder ganz auslasten.

Bei Letzterem hat sich der Klub aus der Hansestadt Hamburg lange geziert. Weil der HSV Gründe aufgeführt hat, die gegen die Umsetzung der 2G-Regel gesprochen haben. Doch jetzt wagt der HSV den Schritt. Das sind die Details.

Fußballverein:Hamburger SV
Gegründet:29. September 1887 in Hamburg
Stadion:Volksparkstadion
Fassungsvermögen:57.000 Plätze

HSV-News: Behörden verbieten dem HSV 3G-Blöcke für Getestete – Daten-Erhebung ermutigt HSV zur 2G-Regel

„Für uns ist dies der nächste vorübergehende Schritt auf dem Weg zurück zur Normalität und die Möglichkeit, wieder ein Stadionerlebnis zu ermöglichen, wie es sich alle HSV- und Fußballfans nach dieser langen Zeit herbeisehnen“, erklärt HSV-Finanzvorstand Frank Wettstein die gute HSV-News für seine Anhänger, die der Klub aus Hamburg am Dienstag, 29. September 2021 offiziell vermeldet hat. Mit der Umstellung auf die 2G-Regel dürfen jetzt nur noch vom Coronavirus Genesene sowie Geimpfte ins Volksparkstadion. Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre benötigen keinen Nachweis.

Der HSV hat sich für die Umsetzung der 2G-Regel entschieden und darf damit das Volksparkstadion wieder komplett füllen.

„Wir hätten auch gern Teile des Stadions innerhalb der 3G-Regel geöffnet, um allen HSV-Fans den Stadionbesuch zu ermöglichen, doch dies ist gemäß der behördlichen Vorgaben nicht erlaubt und damit nicht umsetzbar“, erklärt Frank Wettstein anlässlich der HSV-News von der Umstellung auf die 2G-Regel. Der HSV hatte dem Vernehmen nach vor, einzelne 3G-Blöcke einzuführen. Laut der Hamburger Morgenpost soll es beim HSV derzeit Überlegungen geben, Tickets mit mehreren freien Sitzen zu Nebenleuten anzubieten – für Fans, die wegen der Corona-Pandemie gerne Abstand haben.

HSV-News: Gegen Düseldorf werden 35.000 Zuschaue erwartet – so löst der HSV das Problem mit den Ordnern

Bei der Entscheidung, in Zukunft von der 3G-Regel auf die 2G-Regel umzuschwenken, haben Erhebungen des HSV eine Rolle gespielt, die folgende HSV-News zu Tage förderten: Bei den bisherigen Heimspielen haben nur sechs Prozent der HSV-Fans einen negativen Corona-Test vorzeigten. 93 Prozent dagegen waren bereits vollständig geimpft. Und auch ein anderes Problem, das bisher Bestand hatte, ist scheinbar gelöst, so dass der Anwendung der 2G-Regel nichts mehr im Wege steht.

24hamburg.de-Newsletter

Im Newsletter von 24hamburg.de stellt unsere Redaktion Inhalte aus Hamburg, Norddeutschland und über den HSV zusammen. Täglich um 8:30 Uhr landen sechs aktuelle Artikel in Ihrem Mail-Postfach – die Anmeldung ist kostenlos, eine Abmeldung per Klick am Ende jeder verschickten Newsletter-Ausgabe unkompliziert möglich.

Der Dienstleister „Power Security“, beim HSV für die Ordner zuständig, hat zwar darauf hingewiesen, dass er nicht bei allen bis zu 900 benötigten Ordnern gewährleisten kann, dass diese vollständig geimpft sind. Das Problem will der HSV laut Mopo dadurch lösen, dass Einlasskontrollen vor dem Stadionbereich stattfinden sollen. Dort gibt es keinen 2G-Zwang. Damit kann der HSV theoretisch wieder 57.000 Besucher im Volksparkstadion begrüßen

Ab wann? In der Theorie ab sofort. In der Praxis: ab dem Heimspiel am zehnten Spieltag gegen Fortuna Düsseldorf, das am 16. Oktober 2021 um 20:30 Uhr stattfindet. Der HSV hofft für die Begegnung auf 35.000 Zuschauer. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Sebastian Wells/imago

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare