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HSV: Kühne-Million rettet Volksparkstadion – „Hätte ich nicht gedacht“

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Von: Denny Konzack

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Klaus-Michael Kühne investiert rund drei Millionen Euro und rettet dem HSV somit die Namensrechte am Volksparkstadion. Die Fans reagieren gespalten.

Hamburg – Klaus-Michael Kühne ist in Hamburg sowie beim Hamburger SV bekannt. Der deutsche Unternehmer, Milliardär und Manager sorgte in den letzten Jahren bei den Rothosen für viel Wirbel. Kühne ist Anteilseigner beim HSV, doch zuletzt ist es still um den 84-jährigen Hamburger geworden. Nachdem die Hanseaten dreimal in Folge den Aufstieg in die Erste Bundesliga verpasst hatten, verkaufte er einen Teil seiner Anteile beim HSV.

Person:Klaus-Michael Kühne
Geboren:02. Juni 1937
Ehepartnerin:Christine Kühne
Anteilseigner bei:Hamburger SV

Bei den Fans der Hamburger hat Kühne seit seinen negativen Aussagen über den Hamburger Sportverein, einen mehr als schweren Stand. HSV-Legende Uwe Seeler wetterte bereits gegen den modernen Fußball, nicht aber direkt gegen Klaus-Michael Kühne. Ob sich die Situation zwischen Investor und Fans mit dem erneuten Erwerb der Namensrechte des Volksparkstadions wohl ein wenig entspannen könnte? 24hamburg.de klärt auf.

Kühne-Millionen für Namensrechte: Wie HSV-Fans auf die Rettung von ihrem „Volksparkstadion“ reagieren

Kühne ist ein Kandidat, über den beim HSV in den letzten Jahren viel berichtet und geschrieben wurde. Seine sehr kritischen Äußerungen über der sportlichen Entwicklung bei den Rothosen, zum Beispiel als Kühne seine Investition beim HSV bereute, ernteten bei den Fans keine Sympathie-Punkte. Diese forderten, genauso wie Jürgen Hunke, das Aus für den Investor bei den Rothosen. „Beim HSV wird herumgewurstelt wie eh und je“, wetterte Kühne damals beim Hamburger Abendblatt. Daraufhin begann Klaus-Michael Kühne mit dem Ausverkauf seiner Anteile am HSV.

Klaus-Michael Kühne in einem kleinen Ausschnitt vor dem Volksparkstadion des HSV
Klaus-Michael Kühne sicherte sich die Namensrechte des Volksparkstadions. Für den HSV ein Segen, doch wie reagieren die Fans auf die Kühne-Millionen? (24hamburg.de-Montage) © PhilippSzyza/Imago

Investoren oder auch Anteilseigner gelten im Fußball als die „Unterschied-Macher“. Sei es bei der TSG Hoffenheim Dietmar Hopp, bei Hannover 96 Martin Kind oder eben beim Hamburger SV Klaus-Michael Kühne. Mit ihren Geldern spülen sie Geld in die Taschen der Klubs und können somit unterstützend unter die Arme greifen. Doch was, wenn ein Anteilseigner den Verein öffentlich kritisiert, sobald es sportlich nicht rund läuft oder neue Transfers fordert, sowie Kühne es zuletzt getan hatte. Ein Mitsprache-Recht besteht zwar aufgrund der erworbenen Anteile, bei den Fans kommt das meist allerdings nicht so gut an.

Auch jetzt läuft es bei den Hamburgern nicht ganz rund. HSV-Kapitän Sebastian Schonlau sieht zwar keinen Grund zum Zweifeln, allerdings muss der Hamburger SV spätestens gegen Paderborn wieder anfangen zu punkten, um weiterhin um den Aufstieg mitspielen zu können. Für Klaus-Michael Kühne reichte die Leistung augenscheinlich trotzdem aus, um sich die Namensrechte für die Hamburger Arena, dem Volksparkstadion, bis 2023 zu sichern. Ob er sich damit wieder Freunde in den HSV-Fankreisen macht, bleibt abzuwarten. Fakt ist, dass sich in diesem Fall wieder zwei Lager aufgetan haben. Einmal pro, sowie einmal contra Kühne.

HSV-Investor Klaus-Kühne: Volksparkstadion bleibt, kommen jetzt auch die Rothosen zurück in die Spur

Seit vier Spielen warten die Rothosen jetzt bereits auf einen Sieg. Gegen direkte Aufstiegskonkurrenten ließ man wichtige Punkte liegen, gegen Sandhausen und Düsseldorf holten die Hamburger lediglich zwei Remis. HSV-Trainer Tim Walter war auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Paderborn optimistisch. Auf die Frage, ob oder was er verändern will zu den Spielen davor, antwortete er direkt und knapp: „Ich will gewinnen.“

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Mit einem starken Robert Glatzel, der im nächsten Jahr sogar Bundesliga spielen könnte, und zwei hungrigen U21-Nationalelf-Talenten, mit Namen Ludovit Reis und Mario Vuskovic, soll die Trendwende in Paderborn gelingen. Mit Elijah Krahn hat der HSV den Vertrag verlängert, dem Vierten seiner zahlreichen Nachwuchskicker. Neben dem Platz sorgt der HSV bereits für gute Neuigkeiten, am kommenden Samstag soll nun auf dem Platz die passende Reaktion gezeigt werden.
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