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Pokalknaller: HSV gegen Karlsruhe schon vor 25.000 Zuschauern?

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Von: Yannick Hanke

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Derzeit dürfen bis zu 10.000 Zuschauer in die Fußball-Stadien. Möglicherweise kann der HSV sein DFB-Pokalspiel gegen Karlsruhe aber schon vor mehr Fans bestreiten.

Hamburg – Am Mittwoch, 2. März 2022, lebt der große Traum aller HSV-Anhänger weiter: der Hamburger Fußball-Zweitligist bestreitet sein DFB-Pokal-Viertelfinalspiel gegen den Karlsruher SC. Mit einem Sieg würde sich der Hamburger SV dem Pokalfinale in Berlin mit großen Schritten nähern. Neben einem Sahnetag der Spieler braucht es aber auch maximale Unterstützung der Rothosen-Fans. Es besteht mehr als nur zarte Hoffnung, dass weitaus mehr als 10.000 Zuschauer ins Volksparkstadion dürfen. Aber wie und warum?

HSV im DFB-Pokal-Viertelfinale gegen Karlsruher SC – mit 25.000 statt nur 10.000 Fans?

„Mit Blick auf das anstehende Pokalspiel des HSV am 2. März sprechen wir uns nun ebenfalls für eine Anhebung der Zuschauendenzahl aus“, zitiert der NDR am Sonntag, 20. Februar 2022, Maryam Blumenthal. Sie ist Sprecherin für Sport und Berufliche Bildung/Ausbildungsberufe der Hamburger Grünen – und zaubert den HSV-Fans mit dieser Aussage ein breites Grinsen ins Gesicht.

KSC-Stürmer Philipp Hofmann schaut überrascht zur rechten Seite. HSV-Stürmer Robert Glatzel jubel über einen Treffer. Im Hintergrund ist ein Rang im Volksparkstadion zu sehen.
Am Mittwoch, 2. März 2022, reist der Karlsruher SC um Stürmer Philipp Hofmann ins Volksparkstadion zum DFB-Pokal-Viertelfinalspiel gegen den HSV rund um Goalgetter Robert Glatzel. Möglicherweise sind zu dieser Partie bereits wieder bis zu 25.000 Zuschauer im Stadion erlaubt. (24hamburg.de-Montage) © Marcel von Fehrn/Julien Christ/imago/Marcus Brandt/dpa

Das Coronavirus wirkt sich bekanntlich auch auf öffentliche Veranstaltungen aus, mal müssen Stadien am Spieltag komplett leer bleiben, mal ist eine bestimmte prozentuale Auslastung der Kapazität erlaubt. Aktuell sind bis zu 10.000 Zuschauer im wahrsten Sinne des Wortes drin. Aus Sicht der Grünen-Fraktion sollten beim HSV-Pokalspiel gegen Karlsruhe aber auch 25.000 Fans möglich sein.

Hamburger Grüne wollen Lockerung der Corona-Regeln für Stadionauslastung vorziehen – HSV würde im DFB-Pokal gegen Karlsruhe davon profitieren

Doch soll es nicht nur bei Worten bleiben, sondern auch Taten folgen. Die Grünen, die in Hamburg gemeinsam mit der SPD regieren, wollen nämlich die für den 4. März vorgesehenen Lockerungen der Corona-Regeln bei Sport-Großveranstaltungen wegen des DFB-Pokalspiels zwischen dem HSV und dem Karlsruher SC um zwei Tage vorverlegen.

Ein Vorhaben, das nicht nur HSV-Fans, sondern auch die Mannen von Trainer Tim Walter freudig stimmen sollte. Denn ab dem 4. März sind beim Fußball im Freien wieder bis zu 25.000 Fans erlaubt. Die Auslastung bei draußen stattfindenden Veranstaltungen ist dabei auf maximal 75 Prozent der jeweiligen Kapazität begrenzt. Zur Einordnung: Das Volksparkstadion, die Spielstätte vom Hamburger SV, verfügt über ein Fassungsvermögen von 57.000 Plätzen.

HSV-Spiel gegen Karlsruhe im DFB-Pokal mit mehr Zuschauern vertretbar – sagt Hamburgs Grüne mit Blick auf Corona-Lage

Laut Blumenthal würden die gegenwärtige Corona-Lage und die Omikron*-Situation etwas Spielraum ermöglichen. So wäre eine Ausnahmegenehmigung unter Einhaltung der bekannten Sicherheitsstandards vertretbar. In diesem Kontext verweist Blumenthal auf den auf der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) beschlossenen und zwei Tage später folgenden Lockerungsschritt vonseiten der Politik.

Es ist an der Zeit, den Fans, die der Hamburger Fußball in den letzten zwei Jahren durch die vielen Geisterspiele schmerzlich vermisst hat, jetzt entgegenzukommen.

Maryam Blumenthal, Sprecherin für Sport und Berufliche Bildung/Ausbildungsberufe der Hamburger Grünen, spricht über eine größere Auslastung der Fußball-Stadien als bisher

Der HSV selbst hat hier natürlich keinen Einfluss. Auf dem Platz will sich das Team von Coach Tim Walter am 2. März im DFB-Pokalspiel gegen den Karlsruher SC von seiner besten Seite zeigen. Das Sportliche kann unmittelbar beeinflusst werden. Durch die Kicker auf dem Rasen, ein Stück weit aber auch durch die enthusiastische Unterstützung der HSV-Fans – wie es auch Sportdirektor Michael Mutzel hofft.

Wenn möglich, 25.000 statt „nur“ 10.000. Das kollektive Daumendrücken all jener, die es mit dem Hamburger SV halten, hat somit begonnen. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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