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HSV-Legende Horst Hrubesch: So denkt er wirklich über die Entwicklung beim HSV

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Von: Robin Dittrich

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Beim Hamburger SV geht es langsam bergauf – zumindest in der Tabelle der 2. Liga. Nachwuchsdirektor Horst Hrubesch wirft einen Blick auf die Entwicklung des Klubs.

Hamburg – Platz drei hat sich der Hamburger SV in der Zweitliga-Tabelle schon zurück erkämpft. Doch es soll noch viel mehr gehen – beim Nordderby im Volksparkstadion am 27. Februar gegen Werder Bremen wollen die Rothosen spätestens auf einen direkten Aufstiegsplatz vorrücken. Noch müssen sie sich mit dem Platz hinter Werder und Tabellenführer FC St. Pauli begnügen.

Doch das 2:0 gegen den direkten Konkurrenten 1. FC Heidenheim zeigt, wie gut der HSV aktuell drauf ist. Das sieht auch Nachwuchsdirektor Horst Hrubesch so – für ihn steckt sogar noch deutlich mehr Potenzial in der Mannschaft. Oder bricht der HSV doch wieder ein?

Fußballfunktionär:Horst Hrubesch
Geboren:17. April 1951 in Hamm (Westfalen)
Als Spieler für den HSV:211 Einsätze, 132 Tore
Vertrag als Nachwuchsdirektor:Bis 30. Juni 2023

Horst Hrubesch ist von der Führungs-Etage des HSV begeistert

Dass der Hamburger SV nicht gerade für Ruhe im Verein bekannt ist, ist den meisten Menschen klar. Das Drama um Investor Klaus-Michael Kühne, der langsame Fall in der Ersten Bundesliga und am Ende der Abstieg in Liga zwei – all das war von Unruhe geprägt. Um so begeisterter ist HSV-Legende Horst Hrubesch von der aktuellen Führung der Rothosen um Sportvorstand Jonas Boldt. „Wir haben beim HSV seit zwei, drei Jahren eine Ruhe drin, so dass wir kontinuierlich aufbauen können“ sagte Hrubesch im Podcast der BILD.

Horst Hrubesch blickt nachdenklich nach oben. Im Hintergrund ist eine vollbesetzte HSV-Tribüne mit vielen Fans und Schals zu sehen.
Horst Hrubesch ist von der Entwicklung beim HSV begeistert. (24hamburg.de-Montage) © Philipp Szyza/Imago

„Ich muss den Leuten, die im Moment an der Macht sind, einfach ein Kompliment machen.“ sagt Hrubesch mit Blick auf Jonas Boldt. Auch Trainer Tim Walter lobte der 70-Jährige schon mehrmals. Laut Hrubesch glaubt Walter an seine Spieler und gibt jedem eine Chance. Als besonders beeindruckend sieht er es an, wie Walter junge Spieler in den Kader integriert. Das ist unter anderem bei Mario Vuskovic und Faride Alidou gelungen – auch wenn Alidou den HSV im Sommer verlässt.

Auch interessant: Knackt der HSV um Trainer Tim Walter den nächsten Rekord?

Horst Hrubesch äußert sich zum aktuellen Zustand des Hamburger SV

Kann sich der HSV aktuell noch verbessern und so den Aufstieg schaffen? Horst Hrubesch sieht noch einiges an unausgeschöpftem Potenzial bei dem jungen Kader der Rothosen: „Das ist ein Anfang, wir sind bei den ersten Schritten. Wir haben vielleicht 50 Prozent.“ Auch die HSV-Spieler sehen noch Luft nach oben. Kapitän Sebastian Schonlau will trotzdem von Spiel zu Spiel schauen – das Erreichen des langersehnten Ziels „Aufstieg“ fest vor Augen. Trainer Tim Walter drückt trotz zuletzt großer Erfolge eher auf die Euphorie-Bremse.

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Für Horst Hrubesch geht der HSV aktuell den richtigen Weg, auch wenn der „noch ein bisschen länger ist.“ Auf die Frage, ob der 70-Jährige seinen 2023 auslaufenden Vertrag beim Hamburger SV nochmals verlängert, gab er sich zurückhaltend: „Das werden wir sehen, das weiß ich heute noch nicht.“ Dafür sind ihm mehrere Dinge wichtig: Die eigene Gesundheit, Spaß bei der Arbeit und die gleiche Konstellation wie jetzt. Würde bedeuten: Jonas Boldt, Sportdirektor Michael Mutzel und auch Trainer Tim Walter müssten bleiben. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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