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Schon im Derby gegen Werder vor 25.000 Zuschauern – so reagiert der HSV

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Von: Jan Knötzsch

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Der HSV hat gebetet und gezittert – und ist erhört worden. Statt erst im Pokalspiel gegen Karlsruhe dürfen schon gegen Bremen mehr Fans ins Volksparkstadion.

Hamburg – Das lange Warten hat ein Ende – und was für eins: Noch bevor die Landespressekonferenz, die in Hamburg an jedem Dienstag nach der Sitzung des Hamburger Senats stattfindet, ist durchgesickert: Die Politik in der Hansestadt Hamburg hat ein Einsehen mit dem Fußball und dem Hamburger SV. Eigentlich soll erst am 4. März 2022 die nächste Stufe der Corona-Lockerungen in Deutschland greifen – so haben es die Länderchefs auf der letzten Ministerpräsidenten-Konferenz entschieden. Doch Hamburg prescht nun vor.

Spiel der Zweiten Bundesliga:Hamburger SV – Werder Bremen
Austragungsort:Volksparkstadion
Termin:27. Februar 2022 (Anstoß: 13:30 Uhr)
Erlaubte Zuschauerzahl:25.000 Zuschauer

HSV – Werder: Innensenator Andy Grote äußert sich zur neuen Zuschauerzahl beim Derby

Ursprünglich hatte der Senat vor, dem HSV zwei Tage vor dem Lockerungsschritt zumindest schon für das Pokalspiel gegen den Karlsruher SC mehr als die bisher zugelassenen 10.000 Zuschauer im Volksparkstadion zu gestatten, jetzt ist es noch früher soweit, hat das Hamburger Abendblatt erfahren. Schon im Nordderby gegen Werder Bremen dürfen 25.000 Zuschauer in das Stadion in Hamburg-Stellingen und ihre Mannschaft im ewig jungen Duell mit dem Rivalen aus dem Norden anfeuern, auf das HSV-Sportdirektor Michael Mutzel „richtig Bock hat“. In diesem Spiel kann HSV-Spieler Sonny Kittel eine Serie knacken. Für die Bremer heißt dies: Da jetzt 25.000 Fans in Stadion dürfen, stehen für die Werder-Fans jetzt 1.400 Tickets für das Derby zur Verfügung.

Es ist eine vollbesetzte HSV-Nordtribüne mit vielen Fans zu sehen.
Der HSV hat eine Forderung an die Hamburger Politik © Oliver Ruhnke/Imago

„Wir ziehen die ohnehin geplante Erhöhung der Zuschauerzahl ein paar Tage nach vorn“, erklärt Hamburgs Innensenator Andy Grote (SPD) in einem offiziellen Statement vor dem Derby HSV – Werder, auf das HSV-Torwart Daniel Heuer Fernandes bereits heiß ist. „Die aktuell deutlich rückläufigen Infektionszahlen eröffnen uns diesen Spielraum – und den nutzen wir auch. Wir wollen damit dem HSV im Aufstiegskampf und im Pokal möglichst starken Rückenwind geben“, erklärt Grote.

Nordderby gegen Werder vor 25.000 Zuschauern – das sagt HSV-Vorstand Thomas Wüstefeld

Und auch der HSV hat sich nach der Entscheidung des Hamburger Senats, dass das Derby zwischen dem HSV und Werder Bremen vor 25.000 Zuschauern stattfinden kann, offiziell geäußert. Positiv, natürlich – versteht sich. „Wir freuen uns, dass die konstruktiven Gespräche mit dem Hamburger Senat zu einem guten Ergebnis geführt haben“, zitiert der HSV seinen Vorstand Thomas Wüstefeld auf der vereinseigenen Homepage.

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„Wir werden verantwortungsbewusst mit dieser neuen Kapazitätsobergrenze umgehen und sind sehr froh, dass wir nun deutlich mehr unserer Fans den Zugang zu zwei solchen Topspielen ermöglichen können“, sagt Wüstenfeld zur neuen, größeren Kulisse, die am Sonntag, 27. Februar 2022, dann das Derby zwischen dem HSV und Werder Bremen vor Ort im Volksparkstadion verfolgen können. *24hamburg.de und deichstube.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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