Fußballer auf absteigendem Ast

HSV-Stürmer Bobby Wood: US-Sonnyboy der beim Hamburger SV zum Millionär wurde

Bobby Wood läuft und bläst dabei angestrengt die Wangen auf.
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HSV-Strümer Bobby Wood ist meistens nur Reservist.
  • Wiebke Kaßmann
    vonWiebke Kaßmann
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HSV-Stürmer Bobby Wood kam über mehrere Stationen zum Hamburger SV und lebt hier seinen Fußballer-Traum – Spitzengehalt und Millionär-Status inklusive.

  • HSV-Stürmer Bobby Wood ist ein US-amerikanischer Fußballer aus Hawaii und spielt in europäischen Fußballteams
  • Zu den Profi-Stationen des Sonnyboy gehören Erzgebirge Aue, FC Union Berlin, der Hamburger SV und Hannover 96 (als Leihspieler)
  • Der Hamburger Top-Verdiener ist ehemaliger US-Nationalspieler

Hamburg – HSV-Stürmer Bobby Wood mit dem Geburtsort Honolulu, Hawaii, Vereinigte Staaten ist Sohn eines US-Amerikaners und der Japanerin Yoko Kurakawa. Seine Kindheit und Jugend verbrachte er aber größtenteils im kalifornischen Irvine. Bis 2007 schoss er dort auch seine Tore für die Irvine Strikers. Dann zog es ihn nach Europa in das Nachwuchsleistungszentrum von 1860 München. Über den FC Erzgebirge Aue und Union Berlin gelangte der US-Amerikaner zum Hamburger SV. Hier spielte er in der ersten DFB-Bundesliga, wechselte dann auf Leihbasis zu Hannover 96, ehe es wieder zurück zum Hamburger SV ins Volksparkstadion ging. Der Fußballer hatte in seiner Laufbahn immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen, schaffte bisher aber immer ein Comeback.

HSV-Stürmer Bobby Wood im Porträt: Ein Steckbrief des Fußballers 

  • Name: Bobby Shou Wood
  • Geburtstag: 15.11.1992
  • Geburtsort: Honolulu, Hawaii, USA
  • Größe: 1,80 m
  • Gewicht: 79 kg
  • Familienstand: verheiratet mit der Dänin Ditte
  • Staatsangehörigkeit: us-amerikanisch
  • Position: Sturm, Hauptposition: Mittelstürmer, Nebenposition: Linksaußen, hängende Spitze
  • Gehalt: ca. 2 Mio. Euro
  • Aktueller Marktwert: 2,1 Mio. Euro
  • Aktueller Verein: Hamburger SV
  • Bisherige Vereine: Irvine Strikers, 1860 München, FC Erzgebirge Aue, FC Union Berlin, Hannover 96

HSV-Stürmer Bobby Wood: Als Fußballer in Ausbildung allein in Richtung Europa

Mit 15 Jahren hatte Woods Jugendtrainer einen guten Draht zu 1860 München. Also ging es für Sonnyboy und HSV-Stürmer Bobby Wood zum Probetraining nach Deutschland. Er bekam im Anschluss ein Angebot und entschied, zu bleiben. Der Fußballer und Rechtsfuß setzte sich bei 1860 mit Kraft und Schnelligkeit durch und durfte bei den Profis debütieren. Sein Weg führte ihn über FC Erzgebirge Aue zu Union Berlin, wo es für den US-Amerikaner karrieretechnisch richtig losging. Er erzielte 17 Tore in der 2. Bundesliga, sodass ihn der Hamburger SV schließlich in die erste Bundesliga holte. Dort ist er im Team seit dem 1. Juli 2016.

HSV-Stürmer Bobby Wood: Formschwankungen, Leihspieler und Comeback

Leider funktionierte es zwischen HSV-Stürmer Bobby Wood und dem Hamburger SV nicht so, wie sich beide Seiten das gewünscht hätten. Nach der starken Zeit bei Union hatte der Stürmer mit Formschwankungen zu kämpfen, kam in der ersten Saison an der Elbe aber noch auf neun Tore. In der Abstiegssaison schoss er dann nur noch drei Tore für den HSV. Im Anschluss ging es für ihn auf Leihbasis zu Hannover 96, doch auch hier kam er nur auf drei Tore und hatte zudem mit Verletzungen zu kämpfen. Zu einer Übernahme kam es somit nicht. Unter dem neuen Cheftrainer Dieter Hecking kam der Fußballer schließlich nach Hamburg zur Sommervorbereitung zurück und bekam eine neue Chance. Doch auf dem Platz nimmt der Spieler mit der Rückennummer 11 bislang weiterhin eher eine Reservistenrolle hinter Fußballern wie Lukas Hinterseer oder Aaron Hunt ein.

HSV-Stürmer Bobby Wood: Immer noch ein Top-Verdiener

Es scheint, als lägen die erfolgreichsten Fußballer-Jahre, der höchste Marktwert sowie die Zeit im US-Nationalmannschaftskader hinter HSV-Stürmer Bobby Wood. Dennoch: Beim Hamburger SV läuft sein Vertrag bis 30. Juni 2021 und sein Gehalt steigt von Saison zu Saison. Mit etwa zwei Millionen Euro Jahresgehalt gehört er aber immer noch zu den Top-Verdienern bei den Rothosen. Mit der Rückennummer 11 arbeitet der HSV-Knipser daran, wieder häufiger und erfolgreicher auf dem Platz zu stehen und der Mannschaft an die Spitze der 2. Bundesliga zu verhelfen.

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