Ikone hellauf begeistert

HSV-Legende: Uwe Seeler will mit Trainer Thioune sprechen

  • Jan Knötzsch
    vonJan Knötzsch
    schließen

Mit dem HSV musste Daniel Thioune die erste Krise durchstehen. Damit begeisterte er seinen Sportdirektor und Legende Uwe Seeler will ihn jetzt treffen.

  • HSV-Trainer Daniel Thioune führte seine Mannschaft ruhig durch die Krise im November.
  • Sportdirektor Michael Mutzel lobt den Coach als „analytisch klar und klar“.
  • HSV-Ikone Uwe Seeler schwärmt von Thiounes Idee vom „modernen Fußball“ und möchte ihn kennenlernen.

Hamburg – Er stand unter Beschuss. Und das sogar mächtig. In der Phase, als der Hamburger SV* im November tatsächlich fünf Mal hintereinander den Platz nicht als Sieger verließ, wurde Daniel Thioune* in seiner Rolle als HSV-Trainer in Frage gestellt. Der Coach, der den Posten beim Club aus dem Volksparkstadion* erst im Sommer 2020 angetreten hatte, sei für den erfolgreichen Abschluss der Mission „Aufstieg in die Bundesliga“ nicht der richtige Mann. So zumindest vielerorts die externe Meinung. Beim HSV selbst hingegen blieben alle ruhig. Auch Trainer Thioune.

Trainer:Daniel Thioune
Geboren:21. Juli 1974 (Alter: 46 Jahre) in Georgsmarienhütte
Größe:1,83 Meter
Aktuelles Team:Hamburger SV (seit 2020)
Vorherige Trainerstationen: VfL Osnabrück (2017-2020)

HSV: Trainer Daniel Thioune genießt im Verein eine große Wertschätzung

Und dieser erhält nun den Lohn dafür. Gemeint ist damit nicht nur das Geld, dass der Zweitligist seinem Übungsleiter Monat für Monat aufs Konto überweist. Nein, es geht vielmehr um die Wertschätzung, die Daniel Thioune beim Hamburger SV erhält. Und die wird dem 46-Jährigen nicht nur hinter verschlossenen Türen, sondern auch öffentlich zu Teil. Dies sogar auf gleich zwei Ebenen.

HSV-Legende Uwe Seeler findet Gefallen an der Arbeit von Daniel Thioune und lobt den Coach ausgiebig. (24hamburg.de-Montage)

HSV: Sportdirektor Michael Mutzel lobt die analytische und klare Art von Trainer Daniel Thioune

So hielt der HSV* nicht nur in der „Erfolglos-Phase“ im November, die Thioune selbst zur Krise ausrief, am Trainer fest, sondern mit Sportdirektor Michael Mutzel bekannte jüngst eine der handelnden Personen aus dem Volkspark Sympathie für den Coach: „Daniel ist analytisch und klar. Wir haben gewusst, warum Dinge zwischendurch nicht so funktionieren. Wir haben allerdings nicht nur gesprochen, sondern auch gearbeitet“, erklärte Mutzel in dieser Woche in einem Mediengespräch.

HSV-Legende Uwe Seeler hat eine hohe Meinung von Thiounes Art und Auftreten

Und als ob dies noch nicht genug sei, adelt auch noch ein ganz anderer HSV-Vertreter den Übungsleiter des aktuellen Tabellenführers der Zweiten Liga. Die Rede ist von keinem geringeren als HSV-Legende Uwe Seeler*, der nach Jahren der Angst um seinen HSV in der Bundesliga und verpatzten Aufstiegsversuchen endlich wieder Spaß an Hamburgs* Traditionsverein hat. Nicht zuletzt eben dank Daniel Thioune.

„Ich habe den Trainer persönlich noch nicht kennengelernt“, gibt Seeler zwar in einem Interview mit der „Sport Bild“ zu, hat sich dennoch aber bereits sein Bild vom HSV-Coach gemacht. Und selbiges fällt überdurchschnittlich gut aus. „Mir gefallen seine Art und sein Auftreten“, sagt Seeler, der im diesem Lob auch Thiounes „Idee vom modernen Fußball“ begeistert anpreist.

HSV-Ikone Uwe Seeler möchte Trainer Daniel Thioune kennenlernen und mit im über Fußball klönen

Der neue Spaß am HSV bewegt Seeler, der im vergangenen Jahr einen schweren Unfall hatte, sogar dazu, eine Einladung an HSV-Trainer Daniel Thioune auszusprechen. „Wenn wir uns endlich wieder frei bewegen können, dann würde ich gerne mit ihm Kaffee trinken und über Fußball klönen“, verrät der 84-Jährige, der in dem Gespräch sicher noch ein paar Tipps und Tricks parat haben dürfte, wie die Sache mit dem Aufstieg wirklich klappt... * 24hamburg.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Rubriklistenbild: © Lobeca/Imago Images, Axel Heimken/dpa & Christian Charisius/dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare