Trainieren in Quarantäne

Coronavirus chancenlos: Hamburger SV schottet sich im Trainingslager ab

Eine Bildmontage der HSV-Spieler und einer Darstellung der Coronavirus-Erreger.
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Der HSV bereitet sich auf die Saison-Fortsetzung in der Bundesliga vor.
  • Wiebke Kaßmann
    vonWiebke Kaßmann
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Endlich geht es wieder los: Die Bundesliga-Saison wird am 16. Mai trotz der Coronavirus-Sars-CoV-2-Krise fortgesetzt. Der HSV bereitet sich im Trainingslager in Herzogenaurach auf sein Spiel gegen Fürth vor und den Wiederaufstieg in die erste Liga vor.

  • Hamburger SV bezieht in Quarantäne-Trainingslager.
  • Kontaktverbot für Spieler und Personal wegen Coronavirus-Sars-Cov-2.
  • Intensive Vorbereitung auf das Auswärtsspiel in Fürth.

Herzogenaurach/Nürnberg - Am Montagabend bezog der HSV im „HerzogsPark“ in Herzogenaurach, in der Nähe von Nürnberg, sein Coronavirus-Sars-CoV-2-Quarantäne-Trainingslager. Sowie es die DFL vor der Liga-Fortsetzung verlangt. Die Hoffnung der HSV-Bosse: Der HSV kehrt zu alter Stärker und in die erste Bundesliga zurück. Und zumindest einen neuen Fan hat der Verein in Franken auch schon hinzu gewonnen.

Hamburger SV in Quarantäne: Im Trainingslager abgeschottet wegen Coronavirus-Sars-CoV-2

„Ich bin glühender Fußball-Fan“, erzählt Michael Bläser, Geschäftsführer des „HerzogsPark“. Doch für wen sein Herz schlägt, das dürfe man in Franken eigentlich nicht so an die große Glocke hängen, berichtet die Hamburger Morgenpost. „Seit zwanzig Jahren habe ich eine Dauerkarte bei den Bayern“, sagt Bläser. „Aber am Sonntag in Fürth drücke ich natürlich dem HSV fest die Daumen. Sie können von mir aus auch sehr gern aufsteigen.“

Die Bilanz des HSV gegen den FC Bayern München ist jedoch erschütternd: in den letzten acht Spielen gab es null Punkte und 3:50 Tore. Zweimal verlor die Mannschaft aus Hamburg 0:8.

HSV arbeitet in Herzogenaurach am Bundesliga-Aufstieg

Der Wiederaufstieg soll nun im „HerzogsPark“ vorbereitet werden. Die DFL nahm vor gut zwei Wochen das Hotel auf die Liste möglicher Quarantäne-Lager für die 36 Bundesligisten auf. Denn diese sollen sich vor dem Saisonstart eine Woche lang abschotten.

Kontaktverbot für die HSV-Profis im Trainingslager

Der HSV traf um kurz nach 21 Uhr in Herzogenaurach ein. Die Mannschaft war zuvor mit einem Charterflug nach Nürnberg geflogen. Das Personal des „HerzogsPark“ soll für die Mannschaft unsichtbar bleiben, so sehen es die Coronavirus-Sars-CoV-2-Regeln vor. Den Spieler dürfte es aber an nichts fehlen, auch wenn der Wellnessbereich des Hotels geschlossen bleiben muss. Sportdirektor Michael Mutzel und Teammanager Lennart Coerdt hielten zu jeder Zeit Kontakt zum „HerzogsPark“.

Ganz nebenbei dient der HSV-Besuch auch als Entschädigung, denn eigentlich hätte die italienische Nationalmannschaft nach ihrem Länderspiel im März in Nürnberg im „HerzogsPark“ übernachten sollen. Nun ist also der HSV da.

Startschuss für den Coronavirus-Sars-CoV-2-Aufstieg des HSV

Heute fällt in Herzogenaurach der Startschuss für den Wiederaufstieg des HSV. Nach angekündigten Millionenverlusten trotz Gehaltsverzicht kann sich das Team endlich auf den Fußball konzentrieren. Der Trainingsplatz des HSV, die Sportanlage des Gymnasiums, liegt nur wenige Meter entfernt auf der anderen Straßenseite. Jetzt steht erstmal das Spiel gegen Greuther Fürth auf dem Plan, aber wenn alles gut läuft könnten die Hamburger bald wieder in der Allianz-Arena gegen den großen FC Bayern

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