Geheime Fußball-Deals in Hamburg

HSV: Dieser Fußballspieler wurde heimlich in Profi-Kader befördert

Trainer Dieter Hecking auf dem Trainingsplatz des HSV.
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HSV-Trainer Dieter Hecking: Welche Talente hat er im Visier?
  • Nicolai Hackbart
    vonNicolai Hackbart
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Heimlich vom Nachwuchs zum Profi. Das scheint die neue Strategie des HSVs zu sein. Dieser Spieler könnte demnächst mit den Profis spielen.

  • Er spielt bisher in der Jugendmannschaft des Hamburger SV (HSV).
  • Mit nur 18 Jahren zeigt das Nachwuchs-Talent sein großes Potenzial.
  • Dieser Fußballspieler könnte bald mit den Profis auf dem Rasen stehen.

Hamburg - Ganz im stillen arbeitet der HSV an seinem Wiedereintritt in die erste Bundesliga. Eine Insider-Information auf rautenperle.de bringt nun etwas Licht ins Dunkle, wie es mit einem ganz bestimmten Fußballspieler weitergehen könnte.

HSV: Nachwuchs-Fußballspieler in Hamburg heimlich unter Profi-Vertrag genommen

Ohne es an die große Glocke zu hängen, hat der HSV in letzter Zeit mehrere Nachwuchs-Talente an sich gebunden, indem er eine Beförderung zu einem Profivertrag in Aussicht gestellt hat. Etwa Anssi Suhonen spielt normalerweise in der U21-Mannschaft. Trotzdem wurde der Fußballspieler schon in Profi-Trainings beobachtet und soll laut Rautenperle das Angebot auf einen Profivertrag erhalten haben. Sollten die sportlichen Leistungen stimmen, kann so aus seinem Vertragsspieler-Vertrag ein Profivertrag in Hamburg werden.

Noch schneller ging es laut Rautenperle bei dem 18-jährigen Faride Alidou. Schon zu Saisonbeginn soll er einen Profivertrag unterschrieben haben, ohne dass offizielle Stimmen das verkündet hätten. Auch im Profitraining ist der Fußballspieler noch nicht regelmäßig zu sehen, sondern weiterhin in der U19-Mannschaft aktiv. Es dürfte also nicht mehr lange dauern, bis er in der zweiten Herrenmannschaft spielen wird.

Spieler-Verträge in Hamburg: Warum diese Geheimhaltung beim HSV?

Dass beim HSV aktuell vieles im Umbruch ist, hat auch der Wechsel im Vorstand um Bernd Hoffmann gezeigt. Der Verein aus Hamburg will wohl alles geben, um endlich wieder in die erste Bundesliga aufzusteigen.

Die Geheimhaltung über neue Profiverträge hat dabei einen historischen und strategischen Hintergrund. Es ist noch nicht lange her, da hat der HSV jeden Neueinsteiger hochgelobt und öffentlichkeitswirksam präsentiert. Kurz danach sind diese potenziellen Talente jedoch von der Bildfläche verschwunden.

Sportdirektor Michael Mutzel versucht das im Interview mit Rautenperle zu erklären: „In den letzten Jahren ist es oft zu schnell dazu gekommen, dass zweifellos talentierte Fußballer Profiverträge bekommen haben. Aber ebenso kam es zu oft vor, dass nach der Unterschrift ein Abwärtstrend bei den Spielern einsetzte, weil der Druck abgefallen war, der zuvor wesentlicher Bestandteil der Motivation war, es schaffen zu wollen.“ Auch sei es nicht förderlich für die Nachwuchsspieler, wenn der Hamburger Verein sie zu schnell der breiten Öffentlichkeit und damit erhöhter Aufmerksamkeit aussetze.

Laut Marcus „Scholle“ Scholz, Redakteur des Artikels bei Rautenperle, ist diese Geheimhaltung genau die richtige Strategie: „Man hat im Umgang mit seinen Talenten definitiv dazugelernt und verzichtet endlich auf falschen Aktionismus.“ Der HSV habe „es endlich aufgegeben, für ein paar Tage Applaus, Spieler zu Profis zu machen, die de facto noch nicht so weit sind.“

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