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„Hoffentlich endgültig geschlossen“: HSV-Sportvorstand Boldt zum Fall Jatta

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Von: Robin Dittrich

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Die Akte um Bakery Jattas Identität ist endlich geschlossen – das hofft zumindest HSV-Sportvorstand Jonas Boldt. Macht die Staatsanwaltschaft trotzdem weiter?

Hamburg – Die Erleichterung bei Bakery Jatta und den Verantwortlichen des Hamburger SV dürfte am Dienstag, 8. März, groß gewesen sein. Die Posse um Jattas Identität hat endlich ein Ende – Bakery Jatta ist Bakery Jatta und nicht Bakary Daffeh. Wobei letzteres nach wie vor nicht ausgeschlossen zu sein scheint. Dem Beschluss des Amtsgerichts zufolge könnte Jatta sich 2012 als der 2 Jahre ältere Daffeh ausgegeben haben, um eine Spielberechtigung in Nigeria zu erhalten.

HSV-Sportvorstand Jonas Boldt hofft, dass diese irrelevante Thematik kein Gehör mehr findet und die Diskussionen endlich beendet sind.

Fußballspieler:Bakery Jatta
Geboren:6. Juni 1998 in Gambia
Position beim HSV:Rechter Außenstürmer
Sportvorstand des HSV:Jonas Boldt

HSV-Sportvorstand Jonas Boldt hofft auf ein Ende der Diskussionen um Bakery Jatta

Jonas Boldt wird die Entscheidung des Amtsgerichts über den Jatta-Freispruch so freuen, wie alle anderen HSV-Spieler und -Verantwortliche. Am Nachmittag sagte er dazu, dass er die „Entscheidung des Gerichts natürlich positiv aufgenommen“ hat und er hofft, „dass die Akte nun endgültig geschlossen ist.“ Ob es noch zu einer Verlängerung des Verfahrens kommt, liegt bei der Staatsanwaltschaft. Die prüft zumindest aktuell, ob sie sich nochmals verteidigen sollte.

Jonas Boldt steht im Hamburger Volksparkstadion und blickt auf einen Kreis, in dem ein Gerichtshammer abgebildet ist. Das Bild symbolisiert seinen Blick auf das Gerichtsverfahren um Bakery Jatta, das jetzt abgeschlossen zu sein scheint.
HSV-Sportvorstand Jonas Boldt hofft auf ein Ende der Diskussionen um Bakery Jatta (24hamburg.de-Montage) © Jan Huebner/Wolfgang Frank/Udo Hermann/Imago

Jonas Boldt beschäftigen beim Hamburger SV aktuell ganz andere Themen. Sportlich läuft es bei den Rothosen zumindest in der Liga nicht optimal. Eine Diskussion um den Job Trainer Tim Walter gibt es aber nicht. Zudem geht es beim Sportvorstand natürlich auch um die Einnahmen des Vereins. Die Öffnung der Stadien geht ihm nicht schnell genug – erst am 20. März sollen viele Regeln fallen. Es gibt auch positive Nachrichten: Dem HSV könnte ein unerwarteter Geldsegen aus Frankreich bevorstehen.

Die Regeln gelten aktuell im Hamburger Volksparkstadion.

Der HSV will sportlich weiter angreifen – mit Bakery Jatta

Die Niederlagen-Serie des HSV soll gegen Erzgebirge Aue am 12. März ein jähes Ende finden. Auflaufen wird bei den Rothosen auf jeden Fall Bakery Jatta, der schon die gesamte Saison eine feste Stütze im Walter-Team ist. Neun Torbeteiligungen stehen beim 23-Jährigen bisher zu Buche, alleine drei in den letzten vier Spielen. Für Jonas Boldt „war, ist und bleibt Baka für uns ein voll integrierter Mitmensch und kann seine gute Gesamtentwicklung als unser Spieler hoffentlich fortsetzen.“

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Anders sieht es aktuell bei Sturmpartner Faride Alidou aus. Seit Bekanntwerden seines Wechsels zu Eintracht Frankfurt befindet sich der Youngster im Leistungs-Tief. Neuzugang Giorgi Chakvetadze entwickelt sich demgegenüber auf Alidous Position immer mehr zur Stammkraft. Als geschlossenes Team will der HSV weiter am Aufstieg arbeiten. Jonas Boldt und auch Sportdirektor Michael Mutzel sind überzeugt davon, dass die Rothosen nicht wie in den letzten Jahren einbrechen werden. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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