Diskussion um Goalgetter

Hamburger SV: Stürmer muss her - dänisches Dynamit oder Paris-Schreck zum HSV

  • Christian Domke Seidel
    vonChristian Domke Seidel
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Für den Sturm des Hamburger SV werden viele Namen gehandelt. Der neueste auf der Liste ist Moussa Konaté vom Amiens SC aus Frankreich. Auch Christian Gytkjaer von Lech Posen soll noch im Rennen sein.

  • Der Hamburger SV* sucht dringend Verstärkung für den Sturm.
  • Moussa Konaté und Christian Gytkjaer sollen Kandidaten sein.
  • Auch Manuel Schäffler* und Hendrik Weydandt* im Gespräch.

Hamburg – Dass der Hamburger SV im Sturm für die kommende Saison nachlegen muss ist spätestens mit dem Abgang von Rückrunden-Bomber Joel Pohjanpalo* klar. Außerdem haben zehn weitere Spieler den HSV verlassen* – ein Kaderumbruch steht an. Neben Manuel Schäffler und Hendrik Weydandt sollen die Rothosen jetzt auch Interesse an Moussa Konaté haben. Schon etwas länger steht Christian Gytkjaer auf dem Wunschzettel. Alle Transfergerüchte gibt es im HSV-Newsticker*.

FußballspielerMoussa Konaté
Geboren3. April 1993 (Alter 27 Jahre), M´bour, Senegal
Größe1,81 m
Gewicht78 kg
Karrierebeginn2010
Gehalt750.000 EUR (2012)
Aktuelle TeamsSC Amiens (#15/Stürmer)

Hamburger SV: Zwei Stümer an der Angel - Moussa Konaté und Christian Gytkjaer zum HSV?

Moussa Konaté ist vor allem eines: der Schrecken von Paris Saint-Germain. Auch, wenn das schon etwas her ist. Im Mai 2018 machte er sich bei den Fans des Amiens SC unsterblich, als er doppelt gegen den französischen Serienmeister traf. Es war seine erste Saison für den Club nach seinem Wechsel vom FC Sion. Und es sollte seine erfolgreichste bleiben. 13 Tore erzielte er in 33 Spielen und sein Team hatte gegen Ende der Saison nichts mit dem Abstieg zu tun.

Christian Gytkjaer (Ex-1860-Stürmer) und Moussa Konaté (Ex-Sion-Goalgetter) könnten bald im HSV-Sturm auf Torejagd gehen. (24hamburg.de-Montage)

Die Spielzeiten danach liefen nicht mehr ganz so rund. Zum Jahreswechsel warf ihn eine Leistenverletzung aus der Bahn. Moussa Konaté kam auf 27 Spiele und sieben Tore. Wieder entkam Amiens SC dem Abstieg aus der höchsten Spielklasse Frankreichs. Dann kam die Coronavirus-Saison. Nach 28 Spieltagen wurde die Saison für beendet erklärt.

Transfergerücht: Moussa Konaté oder Christian Gytkjaer zum HSV? Hamburger SV braucht Stürmer

Amiens SC hätte als Vorletzter in die zweite Liga absteigen müssen. Es folgte ein langes juristisches Geplänkel, an dessen Ende der französische Ligaverband (LFP) entschied, dass der Amiens SC und der FC Toulouse ins Unterhaus müssen. Trotz widriger Umstände. Auch für Moussa Konaté selbst war es eine Seuchen-Saison. Er kam auf gerade mal zwölf Einsätze, in denen ihm nur zwei Tore gelangen.

Mouss Konaté vom Amiens SC (hier noch im Sion-Trikot) hat eine unglückliche Saison hinter sich. Die Bilanz: Zwei Treffer, Abstieg.

Christian Gytkjaer von Lech Posen bald beim HSV? Transfergerücht um Stürmer - Hamburger SV hat Bedarf

Jetzt brachte ihn das Magazin footmercato.net mit dem Hamburger SV in Verbindung. Angeblich will der senegalesische Nationalspieler (32 Spiele, zwölf Tore) seinen Vertrag, der im Sommer 2021 ausläuft, nicht verlängern. Der Amiens SC will auf der anderen Seite aber noch eine Ablöse erzielen. Wegen der vielen Verletzungen des 27-Jährigen, einer sich zuspitzenden Torflaute und der finanziellen Engpässe durch das Coronavirus-Sars-CoV-2* kann diese Summe jedoch nicht so hoch sein, wie der kolportierte Marktwert von vier Millionen Euro vermuten lassen lässt.

Christian Gytkjaer kennt den deutschen Fußball. Für ein paar Monate kickte er beim TSV 1860 München.

Deutlich treffsicherer und weniger verletzungsanfällig zeigte sich Christian Gytkjaer. Der Däne spielt seit dem Sommer 2017 bei Lech Posen in der polnischen Liga Ekstraklasa. Er kam vom TSV 1860 München. In Posen gehört er zum Stammpersonal, machte 31 Spiele und erzielte dabei 21 Tore. Seine bisher stärkste Saison in der höchsten polnischen Spielklasse. Für den 30-Jährigen spricht außerdem, dass sein Vertrag am Monatsende ausläuft und er somit ablösefrei wäre. Das Portal mecyki.pl brachte ihn mit den Rothosen in Verbindung.

Hamburger SV: Neuer Trainer, alte Ziele - HSV-Aufstieg machbar? Stimmen Sie ab.

Viel Analyse-Arbeit also für den neuen HSV-Trainer Daniel Thioune*. Doch der bekam gleich Tipps von Benno Möhlmann und Holger Stanislawski*. Es wird vor allem auf seine Spielidee und sein Wort ankommen, um welchen der Kandidaten sich der Hamburger SV verstärkt bemühen wird. Jonas Boldt stellte den Coach als „Entwickler“ vor. Wichtig wird also sein, dass das zusammengestellte Team auch mittelfristig zusammen arbeiten kann. Nicht nur für eine Saison. Vielleicht trifft das ja auf Elias Kachunga von Huddersfield Town* zu. Er würde ins Beuteschema passen. *24hamburg.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerkes.

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