Pressekonferenz vor Heidenheim

HSV-Trainer Thioune: Gefährliche Balance zwischen Verletzungssorgen und Kampfgeist

  • Natalie-Margaux Rahimi
    vonNatalie-Margaux Rahimi
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Spannung bei der Pressekonferenz des HSV vor dem Spiel gegen Heidenheim. Nach Pleite-Auftritt gegen Bochum müssen Rothosen aufholen. Wie wird das Spiel gegen Heidenheim?

  • Nach dem 1:3 im Heimspiel gegen Bochum trifft der Hamburger SV am Sonntag auf Heidenheim
  • Der HSV bangt noch um Jeremy Dudziak. Der Mittelfeldmann fehlte zuletzt im Training
  • Verteidigerfrage: Kehrt Stephan Ambrosius zurück in die Startelf?

Update vom 27. November, 12.01: Trainer Thioune verabschietet sich Und damit beendet der HSV die Pressekonferenz.

Update vom 27. November, 12.00: Daniel Thioune geht auf seine Erinnerungen zu Diego Maradona ein und sagt, dass er für ihn ein ganz besonderer Fußballer gewesen sei.

HSV-Pk vor Heidenheim: Thioune hat keinen Beraterzoff

Update vom 27. November, 11.58: Zur Thematik Ambrosius: Thioune weist darauf hin, dass er die Leistung von Stephan Ambrosius ausschließlich nach seinen sportlichen Leistungen bewertet „Ich habe auch kein Beraterzoff.“ Alles andere liege bei Jonas Boldt und Michael Mutzel. Das Ambrosius gegen Bochum draußen saß, habe Leistungsgründe gehabt, sei aber für Thioune nicht weiter schlimm. Er habe eine gute Kommunikation zu Ambrosius. Klar sei der junge Verteidiger aber nicht glücklich über seine Auszeit gewesen.

Daniel Thioune: „Der Wind bläst ein bisschen doller, (...) ich stelle mich auch ins Hamburger Schietwetter“

Update vom 27. November, 11.55: Für Thioune ist es okay, dass die Kritik in den letzten Tagen lauter geworden ist. Weil viele Menschen etwas anderes erwartet haben. Der Auftritt in Bochum sei schlecht gewesen und dann sei es auch ok, dass es Kritik gibt. Aber im Endeffekt zähle für Thioune die Tabelle nach 34 Spieltagen. „Der Wind bläst ein bisschen doller, aber das ist auch okay, ich stelle mich auch dem Hamburger Schietwetter.“ und: „Ich habe ein breites Kreuz (...) ich kann das ab.“

HSV-Pk: Für Trainer Thioune sind Terodde und Wintzheimer gesetzt

Update vom 27. November, 11.52: Daniel Thioune zum Stürmerproblem: Simon Terodde ist für ihn gesetzt, dasselbe gelte für Manuel Wintzheimer.

Zu Bobby Wood und Lukas Hinterseer: Thioune weist darauf hin, dass er nur 11 Spieler aufstellen kann. Bobby Wood spiele im Training nach wie vor stark auf und bekomme deshalb derzeit vor Lukas Hinterseer den Vorzug. Insbesondere auch, weil Hinterseer in den Testspielen nicht so stark gewesen sei. Aber für jeden Stürmer bleibe die Tür gleichermaßen offen sich im Training zu empfehlen.

Update vom 27. November, 11.51: „Wenn man mit Spielern nicht zufrieden ist, kann man diese auch austauschen.“ Findet Trainer Daniel Thioune. Aber er weist darauf hin, dass alle seine Spieler sehr hungrig und ambitioniert seien. Er wechsele Spieler aber auch dann aus, wenn andere Spieler derselben Position besser zum Gegner passen. Aber: Alle Spieler bekämen im Training noch mal die Chance sich zu zeigen und anzubieten.

HSV-Pk vor Heidenheim: Thioune will gegen starke Heidenheimer Druck aufbauen

Update vom 27. November, 11.49: Thioune erwartet gegen Heidenheim ein Spiel das 90 Minuten intensiv sein wird. Er wünscht sich von seiner Mannschaft, dass sie selbst Druck erzeugen können und an ihrer Ballqualität festhalten können. Dafür hat er einen Spielplan entwickelt und den will er mit seinem Team durchziehen. Auch wenn Heidenheim zuhause sehr stark aufspiele.

Update vom 27. November, 11.47: Daniel Thioune möchte nach vorne gucken. Die letzten Spiele seien schlecht gewesen und da ärgern sich natürlich auch die Spieler. Man wird auch in Zukunft wieder ein Spiel verlieren aber darauf solle man sich nicht so einschießen. Die Spieler schauen jetzt nur nach vorne auf das Heidenheimspiel.

Update vom 27. November, 11.46: Thioune betont noch einmal, dass man nur ein Spiel von acht verloren hat. Man solle sich nicht nur an dem schlechten Spiel gegen Bochum aufhängen, sondern die Gesamtleistung der Saison sehen. Da will die Mannschaft nun wieder anknüpfen.

HSV-Pk vor Heidenheim: Thioune zu Systemveränderungen: „Ich bin kein Trickser“

Update vom 27. November, 11.45: Die gewisse Kontinuität sieht Trainer Daniel Thioune vor allem in den Ergebnissen seiner Mannschaft, in Ballbesitz und der Passquote. Einzelne Systemveränderungen hingen immer auch mit dem Gegner zusammen. Man wollte die Gegner auch ausspielen.

Update vom 27. November, 11.42: Der Trainer weist darauf hin, dass er auch zwangsläufig öfter das System verändern musste und nicht nur, weil er ein Trickser ist: „Ich bin kein Trickser.“ Und: Natürlich müsse sich die Mannschaft einspielen aber trotzdem sollen auch immer Spieler eine Chance bekommen, die sich im Training aufdrängen. Systemveränderungen hätten besonders damit zu tun, dass man diese Spiele gewinnen wolle.

Update vom 27. November, 11.40: Daniel Thioune erwartet ein schweres Spiel gegen Heidemheim. Gerade, weil die Heidenheimer in den letzten Spielen zu alter Stärke zurückgefunden hätten. Trotzdem möchte er mit seinem Team drei Punkte aus Heidenheim mitnehmen.

HSV: Trainer Daniel Thioune kann für Heidenheimspiel fast aus dem vollen schöpfen


Update vom 27. November, 11.38: Daniel Thioune muss im Heidenheimspiel definitiv weiter auf Rick van Drongelen (Kreuzbandriss) verzichten. Bei Jeremy Dudziak wartet man nach seiner Prellung am Knöchel eine weitere Untersuchung am Abend ab. Aaron Hunt ist nach einer kleineren Verletzung vom Mittwochstraining wieder fit und einsatzbereit.

Update vom 27. November, 11.35 Uhr:

Alle warten gespannt darauf, dass es los geht. „Gleich gehts los“ twittert der Hamburger SV.

Hamburger SV vor Heidenheim: Verletzungssorgen und Verteidiger-Frage – Alle Infos zur Spiel-PK

Erstmeldung vom 27. November, 11.28 Uhr:

Hamburg – Wenn der Hamburger SV am Sonntag ab 13.30 in der Voith-Arena auf den 1. FC Heidenheim trifft, werden viele ihr Augenmerk auf die Verteidigung legen. Denn: Zuletzt hatte Toni Leistner anstelle vom Stephan Ambrosius überraschend in der Abwehrmitte gespielt. Das hatte unter der Woche für Zoff zwischen dem HSV und Ambrosius‘ Berater gesorgt. Gewährt HSV-Trainer Daniel Thioune dem HSV-Abwehrtalent nun wieder den Vortritt?

Hamburger SV: Verletzungssorgen um Jeremy Dudziak

Eine weitere Frage: Schafft es Jeremy Dudziak nach seiner Verletzung zurück in den Kader? Zuletzt hatte der Mittelfeldmann im Training komplett gefehlt. In der Übungseinheit am Mittwoch hatte er einen erneuten Schlag auf den Knöchel bekommen — und zwar genau auf dieselbe Stelle, die zuletzt der Bochumer Danny Blum im Spiel getroffen und dem 25-Jährigen so eine schwere Prellung eingebrockt hatte.

Hamburger SV: Chance auf Wiedergutmachung nach Bochum-Spiel

Der HSV sollte nach dem schwachen Auftritt gegen den VfL Bochum um Wiedergutmachung bemüht sein. Denn: In dem Spiel passte einfach nichts. Zu viele Fehlpässe, zu wenig Tempo und eine Zweikampfquote von gerade einmal 43 Prozent. Es war das erste Spiel in der Saison, in dem der HSV über 90 Minuten hinweg fast chancenlos aussah. Dazu kaum eine zündende Idee. Das muss im Spiel gegen Heidenheim wieder besser werden.

Hamburger SV: Findet Thioune zurück in die Erfolgspur?

Zuletzt musste der Hamburger Trainer einiges an Kritik einstecken. Stephan Ambrosius gegen Bochum 90 Minuten auf der Bank, die falsche Taktik, unverständliche Wechsel. Alles Punkte denen sich Daniel Thioune vergangene Woche stellen musste. Der HSV-Trainer übte aber auch Selbstkritik: „Wir haben vieles nicht richtig gewählt – vielleicht auch die Taktik nicht.“ Michel Mutzel, Sportdirektor des HSV, hingegen nahm Trainer und Spieler in Schutz. Unter der Woche sagte er: „Die Tendenz ist aufgrund der Ergebnisse nicht gut, wir wissen das aber einzuschätzen und lassen uns nicht von unserem Weg abbringen.“ (24hamburg.de berichtete)

Hamburger SV: Immer noch Tabellenführer

Aber: Der Vorsprung schmilzt. Patzt der HSV am Sonntag in Heidenheim, während die SpVgg Greuther Fürth in Nürnberg gewinnt, ist die Tabellenführung futsch. Die Fürther liegen derzeit nur zwei Punkte hinter dem HSV. Und es könnte sogar noch schlimmer kommen: Gewinnen auch Paderborn und Bochum ihre Spiele und schießt Bochum vier Tore mehr als der HSV, könnten die Hamburger sogar bis auf Tabellenplatz vier abrutschen.

Hamburger SV: Trotz Negativtrend bleibt das Thioune-Team Aufstiegskandidat Nummer eins

Auch wenn die letzten Ergebnisse nicht gerade dafür sprechen: Der HSV bleibt Aufstiegskandidat Nummer eins. Dafür spricht vor allem die bisherige Punkteausbeute. In den ersten acht Partien holte der HSV im Schnitt 2,125 Punkte pro Spiel. Eine starke Quote. Hochgerechnet auf die Saison würde der HSV demnach auf 72 Punkte am Ende der Saison kommen. Diese Punktzahl hat seit Einführung der Drei-Punkte Regel 1995 immer zum Aufstieg gereicht.

HSV vor Spiel gegen 1. FC Heidenheim

Hamburger SV: Heidenheim seit letzter Saison Angstgegner

Jetzt liegt der Fokus aber erst mal auf dem kommenden Spiel. Und hier heißt der Gegner Heidenheim. Für den HSV ist der 1. FC Heidenheim seit letzter Saison so was wie ein Angstgegner. Es waren quasi die Heidenheimer, die am vorletzten Spieltag der Vorsaison den „Wieder-Nicht-Aufstieg“ der Hamburger besiegelten. Mit einem Tor in der fünften Minute der Nachspielzeit bezwangen sie den HSV und sicherten sich Relegationsplatz drei.

Rubriklistenbild: © Tom Weller/dpa/picture alliance

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