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Gyamerah kaputt: So lange fehlt er und was das für seinen HSV-Vertrag bedeutet

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Von: Jan Knötzsch

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Jan Gyamerah hat sich im HSV-Test gegen Midtjylland verletzt und fällt damit vorerst aus. Wie lange? Und: Warum der 26-Jährige damit gleich doppelt Pech hat.

Hamburg – Es sollte ein guter Test werden. Mitten in der Länderspielpause. Die Probe für den Ernstfall, der am 6. Februar 2022 um 13:30 Uhr für den Hamburger SV mit dem Auswärtsspiel beim Tabellenführer SV Darmstadt 98 wieder beginnt. Ab dann hat die Mannschaft von HSV-Trainer Tim Walter, die im Winter-Transferfenster nur mit Giorgi Chakvetadze verstärkt wurde, das Ziel Bundesliga-Aufstieg wieder voll im Visier. Nur einer vorerst nicht. Zumindest nicht auf dem grünen Rasenviereck.

Denn für Jan Gyamerah hat der Testkick vom Freitag, 28. Januar 2022, gegen den dänischen Klub FC Midtjylland, bei dem der HSV mit 1:5 unterging, Folgen. Der Außenverteidiger des HSV ist kaputt. Verletzt. Er wird mehrere Wochen lang fehlen. Und damit öffnet sich auch eine ganz neue Frage: Wie geht‘s mit Jan Gyamerah danach weiter? Schreibt er überhaupt noch einmal positive HSV-News?

Fußballspieler:Jan Kwasi Gyamerah
Geboren:18. Juni 1995 (Alter: 26 Jahre) in Berlin
Position beim HSV:Außenverteidiger
Vertrag beim HSV bis:30. Juni 2022
Marktwert:900.000 EUro (Quelle: transfermarkt.de)

Zwangspause für Jan Gyamerah: HSV-Spieler fällt nach Verletzung im Testspiel erst einmal länger aus

Zunächst einmal zu den Fakten. Sind sowohl für Jan Gyamerah als auch für den HSV, bei dem Robin Meißner zum FC Hansa Rostock gewechselt ist und ein Spätstarter wohl einen neuen Vertrag bekommt, als auch für Jan Gyamerah selbst erst einmal hart. Nicht nur im Sinne, dass sie belastbar und wahr sind. Sondern auch in dem Sinne, dass der 26-Jährige selbst eben vorerst einmal nicht belastbar ist. Denn nachdem sich schon im Anschluss an das Testspiel des HSV, der laut einer Twitter-Analyse zu den unbeliebtesten Vereinen zählt, klar war, dass Gyamerah ausfallen wird, gibts jetzt die schlechte Botschaft.

Im Hintergrund eine große HSV-Fahne auf der Tribüne im Volksparkstadion. Im Vordergrund HSV-Spieler Jan Gyamerah, der sich an den Kopf fasst.
„Das hältst du doch im Kopf nicht aus“, scheint die Geste von Jan Gyamerah sagen zu wollen. Der HSV-Spieler fällt vorerst verletzt aus. (24hamburg.de-Montage) © Jan Hübner/Baering/imago

Wie diese lautet? Nun, die Diagnose, die HSV-Spieler Jan Gyamerah nach seiner Verletzung aus dem Testspiel bekommen hat, liest sich wie folgt: Muskelfaserriss am Adduktoren-Ansatz des linken Beins. Keine schöne HSV-News. Er wird die Spiele des HSV, der schon bald wieder vor 30.000 Zuschauern im Volksparkstadion spielen will, vorerst von der Tribüne aus ansehen müssen. So wie sein Teamkollege Josha Vagnoman, mit dessen Rückkehr HSV-Trainer Tim Walter erst im März rechnet. Zuletzt hatte Gyamerah selbst von einem Ausfall profitiert: dem von Miro Muheim, der dafür sorgte, dass Jan Gyamerah vor der Winterpause gegen Dynamo Dresden in der Startelf stand.

Warum HSV-Spieler Jan Gyamerah mit seiner Verletzung gleich doppelt Probleme bekommt

Selbige ist beim HSV, bei dem Trainer Tim Walter zuletzt die Politik kritisiert hat, für ihn erst einmal in weite Ferne gerückt. In der Regel zieht eine Verletzung wie die von Jan Gyamerah eine Pause von sechs bis acht Wochen nach sich, nach der Hälfte der Zeit wäre zumindest eine Rückkehr ins Lauftraining denkbar. Für Jan Gyamerah immerhin der Lichtblick auf mögliche weitere HSV-News. Doch zugleich auch ein herber Rückschlag, was seine eigenen Planungen für die kommende Saison und die des HSV angeht.

Denn der Vertrag von Jan Gyamerah in der Hansestadt Hamburg läuft am 30. Juni 2022 aus. Erste HSV-Transfergerüchte um ihn hat es bereits gegeben. Nun aber kommt zur denkbar schlechtesten Zeit die Verletzung dazwischen. Jan Gyamerah kann sich auf dem Platz weder für eine weitere Zukunft beim HSV präsentieren, wo er mit einem weiteren Spieler auf dem Abstellgleis steht, noch kann er sich dort für andere Vereine interessant machen, so dass weitere HSV-Transfergerüchte um den ehemaligen Spieler des VfL Bochum wohl erst einmal vollkommen passé sind.

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Und das ausgerechnet in einem Moment, wo sich Jan Gyamerah im Falle guter HSV-News hätte empfehlen können. Schließlich hat der HSV nach den Ausfällen von Vagnoman oder aber auch Tim Leibold, der nach seinem Kreuzbandriss fehlt, mit Miro Muheim und Moritz Heyer nur noch zwei wirklich fitte Außenverteidiger. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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