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„Fußballerisch einfach zu schwach“: Ex-Torwart Frank Rost ätzt gegen den HSV

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Von: Jan Knötzsch

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Er hat es wieder getan: Frank Rost pöbelt zum wiederholten Male in dieser Saison gegen den HSV. Der Ex-HSV-Torwart nimmt kein Blatt vor den Mund. Was stört ihn?

Hamburg – Ein jeder tut das, was er am besten kann. Bei Frank Rost war dies jahrelang das Fangen von Bällen. Respektive das Abwehren eben jener, nachdem sie auf sein Tor geschossen wurde. Der heute 48-Jährige stand im Profi-Fußball über lange Jahre zwischen den Pfosten. Beim FC Schalke. Bei Werder Bremen. Und beim Hamburger SV. Damals waren Rosts Klubs allesamt Erstligisten. Aktuell spielen sie in der Zweiten Bundesliga. Mit durchschnittlichem Erfolg.

Frank Rost hat dem Fußball den Rücken gekehrt. Der Ex-HSV-Torwart widmet sich inzwischen dem Reitsport*, züchtet Pferde. Aber zum Zweitligisten aus Hamburg und den ausbleibenden richtig guten HSV-News hat er noch immer eine Meinung. Und die tut Frank Rost kund wie eh und je: mit viel Emotionen. Ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Nun ätzt er zum wiederholten Male gegen seinen Ex-Verein aus der Hansestadt Hamburg. Was bringt ihn auf die Palme?

Ex-Fußballtorwart:Frank Peter Rost
Geboren:30. Juni 1973 (Alter 48 Jahre), Chemnitz
Zeit beim HSV:2007 bis 2011
Eltern:Peter Rost, Christina Rost

HSV-News: Frank Rost wird zum Dauer-Pöbler – was stört den Ex-HSV-Torwart dieses Mal?

Es ist noch gar nicht allzu lange her, da hat Frank Rost in dieser Saison erstmals die verbalen Giftpfeile gegen den HSV aus der Tasche gezogen und böse über den Verein aus dem Volksparkstadion um HSV-Sportvorstand Jonas Boldt, Trainer Tim Walter und Sportdirektor Michael Mutzel gelästert. Frank Rost malte dem HSV ein Horror-Szenario an die Wand. Dann avancierte der Ex-HSV-Torwart zum Dauer-Pöbler und giftete wieder gegen den Zweitligisten aus Hamburg. Und da aller guten Dinge drei sind, stänkerte Frank Rost im Nachgang abermals gegen den HSV.

Im Hintergrund eine große HSV-Fahne. Im Vordergrund der ehemalige HSV-Torhüter Frank Rost.
Wieder in seinem Element: Frank Rost pöbelt zum wiederholten Male in dieser Saison gegen den HSV. (24hamburg.de-Montage) © Baering/imago

Der Ex-Keeper befindet sich im Wettbewerb „Wer haut am meisten auf den HSV drauf“ in allerbester Gesellschaft: Ex-HSV-Spieler Mladen Petric fehlt die Qualität im HSV-Kader. Der ehemalige HSV-Kicker Aaron Hunt hat ebenfalls keine hohe Meinung von seinem letzten Verein kundgetan. Und Sergej Barbarez geht als Ex-HSV-Spieler in seiner harten Analyse sogar soweit, dass er dem HSV dessen Vorreiterrolle in Hamburg, wo HSV-Trainer Tim Walter weiter auf eine Entscheidung im Poker um Fairde Alidou wartet, abspricht und den FC St. Pauli zur Hamburger Nummer eins ausruft.

Frank Rost schießt verbal gegen den HSV – auch einen anderen Verein nimmt der frühere Torwart unter Beschuss

Nun ist also wieder Frank Rost an der Reihe, der mit seinen Wutanfällen über den HSV inzwischen sogar dem nimmer müden HSV-Kritiker Felix Magath und TV-Experte Peter Neururer Konkurrenz macht, die beide in den zurückliegenden Wochen und Monaten nicht nur einmal gegen den HSV pöbelten. „Die Klubs sind nicht mehr so groß wie früher. Beide haben eine große Vergangenheit. Das ist korrekt. Aber vom Glanz vergangener Tage ist im vierten Zweitliga-Jahr beim HSV nicht mehr viel vorhanden“, so Frank Rost in der BILD-Zeitung, wo er mit Schalke auch einen weiteren seiner Ex-Vereine anzählt.

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Beim letzten Gegner des HSV, von dem sich die Hamburger am 18. Dezember 2021 mit einem 1:1 trennten und so für einen wütenden HSV-Trainer Tim Walter sorgten., sei nach dem „langen Niedergang und dem Abstieg im vergangenen Sommer“ der Glanz vergangener, weit erfolgreicherer Tage längst verblasst, befindet Frank Rost in der BILD. Dort stellt der Ex-HSV-Keeper den beiden Vereinen dann mit aller Deutlichkeit ein Zeugnis aus, in dem es nur so vor Kritik strotzt. Ganz so, wie man Frank Rost eben kennt.

„Von Bundesliga ist nichts mehr zu spüren. Davon kann man wirklich nicht mehr sprechen. Dafür sind beide Teams aktuell fußballerisch einfach zu schwach“, lautet das vernichtende Urteil, das Frank Rost fällt. * 24hamburg.de und kreiszeitung.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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