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„Freedom Ukraine“: HSV-Neuverpflichtung Chakvetadze zeigt Herz für die Ukraine

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Von: Denny Konzack

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Gerade erst zum HSV gestoßen, mittlerweile eine echte Alternative: Giorgi Chakvetadze. Auf Instagram beweist er zudem Herz und Solidarität für die Ukraine.

Hamburg – Die einzige Neuverpflichtung des Hamburger SV in der vergangenen Wintertransferperiode trägt den Namen Giorgi Chakvetadze. Der 22-jährige Georgier spielt in seinen „Mini“-Einsätzen, die er unter HSV-Trainer Tim Walter regelmäßig bekommt, stark auf und drängt langsam auf einen Platz in der Startelf. Im letzten Spiel der Hamburger gegen den SV Sandhausen durfte „Chaki“ seine längste Zeit im HSV-Trikot auf dem Spielfeld sammeln. Insgesamt 45. Minuten beackerte er die Außenbahnen und kam sogar zu einem Torabschluss.

Spieler:Giorgi Chakvetadze
Geboren:29. August 1999 in Tiflis (Georgien)
Position:Mittelfeld
Ausgeliehen von:KAA Gent (ohne Kaufoption)

Chakvetadze traut sich immer mehr und aufgrund des Formtiefs von Faride Alidou, der gegen Sandhausen zur Halbzeit für den Georgier Platz machen musste, hätte er sogar reelle Chancen auf sein Startelf-Debüt. Ins Herz der HSV-Fans hat er sich bereits gespielt. Auf der Social-Media-Plattform Instagram folgen ihm rund 31.400 Follower. Seine letzte Instagram-Story richtete sich jedoch nicht nur an seine Fans. Sie zeigt, dass Giorgi Chakvetadze nicht nur ein feiner Fußballer ist, sondern auch sein Herz am rechten Fleck hat.

Giorgi Chakvetadze zeigt in Instagram-Story Solidarität für die Ukraine und findet dabei klare Worte

Giorgi Chakvetadze vom HSV vor einer Grafik die den Krieg zwischen Russland und er Ukraine mit Panzern bildlich darstellt
HSV-Neuverpflichtung Giorgi Chakvetadze ist beim HSV angekommen. Seine Instagram-Story zeigt, wie viel Herz der junge Georgier hat (24hamburg.de-Montage) © Eibner/Illupics/Imago

In seiner Instagram-Story postete er ein Bild der ukrainischen Flagge in Kombination mit den Wörtern „freedom Ukraine“ sowie einem Herz-Emoticon. Ein deutliches Zeichen gegen die aktuellen Ereignisse in der Ukraine und Putins Krieg.

Die gesamte Welt ist in heller Aufruhr. Chakvetadze zeigte mit seiner Story Solidarität für die in derzeit Angst und Schrecken lebenden Ukrainerinnen und Ukrainer. Allerdings betrifft den jungen Georgier die Situation auch selbst: Georgiens Nordgebiete grenzen nämlich an Russland und von Chakvetadzes Geburstort Tiflis sind es gerade einmal 1000 Kilometer bis zur ukrainischen Grenze. Kein Wunder also, dass auch die direkten Nachbarn Angst verspüren. Hamburgs Bürgermeister Tschentscher äußerte sich ebenfalls zum Ukraine-Konflikt.

Benfica Lissabon-Profi Yaremchuk war Vorbild für Chakvetadzes Instagram-Story. Der HSV postete ebenfalls einen Beitrag

In seiner Instagram-Story erwähnte Giorgi Chakvetadze, der vielleicht bis über den Sommer bei den Rothosen bleiben könnte, zudem den Ukrainer und Benfica Lissabon-Profi Roman Yaremchuk. Dieser ließ nach seinem Treffer am vergangenen Champions League-Spieltag ein Shirt mit dem Ukraine-Logo aufblitzen und küsste dieses ehrenvoll. Auch der HSV nahm sich den Ereignissen in der Ukraine an und postete ebenfalls einen Beitrag mit den folgenden Worten: „Krieg ist keine Lösung. An keinem Ort. Zu keiner Zeit. Wir als HSV stehen für Frieden und eine freiheitliche Grundordnung. Unser Mitgefühl und unsere Gedanken sind bei allen betroffenden, leidenden Menschen.“

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Der Fußball verliert zwar nicht an Wert, rückt aufgrund der aktuellen Ereignisse jedoch zurecht in den Hintergrund. Dennoch ist der Sport, vor allem der Teamsport, ein gutes Zeichen, wozu man imstande sein kann, wenn man denn zusammen statt gegeneinander arbeitet. Der nächste Spieltag für den HSV findet am kommenden Sonntag statt. Zu Gast ist Tabellenführer Werder Bremen, die den Rothosen in einer Saison gleich dreimal in die Suppe spucken konnten. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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