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Felix Magath: „Überzeugt, dass der HSV dieses Jahr aufsteigt“

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Von: Christian Einfeldt

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Der Hamburger SV wartet weiter auf eine Rückkehr in die Erste Bundesliga. Diese Saison soll es endlich klappen – davon ist HSV-Legende Felix Magath überzeugt.

Hamburg – Vor wenigen Wochen war er noch dafür mitverantwortlich, dass dem Hamburger SV ein langersehnte Platz in der Bundesliga verwehrt wurde. Nach der Spielzeit 2022/2023 soll es für den HSV jedoch endlich wieder bergauf gehen. Das sagt zumindest Trainer- und HSV-Legende Felix Magath.

Im Endspurt der vergangenen Saison übernahm Magath noch den abstiegsbedrohten Hertha BSC. Ihm sollte es gelingen, die Klasse zu halten – ausgerechnet in der Relegation gegen den Hamburger SV. Davon dass, die aktuelle Saison, die für den HSV mit einem glücklichen Sieg gegen Braunschweig startete, besser ausgehen könnte, ist Magath jedoch überzeugt: „Eine so große Chance wie diese Saison wird es nicht mehr geben“, sagt der 68-Jährige dem TV-Sender Sky. Er sei davon überzeugt, dass es vorerst die letzte Saison des Hamburger Sportvereins in der zweiten Liga ist.

Fußballtrainer:Felix Magath
Geboren:26. Juli 1953 (Alter 68 Jahre), Aschaffenburg
Eltern:Helene Magath
Größe:172 cm

Felix Magath rechnet mit HSV-Aufstieg – doch sieht auch Gefahren

Die ewigen Aufstiegshoffnungen füttert Magath mit der Feststellung, dass nur wenige Spieler den Verein verlassen haben. Die großen Gegenspieler der vergangenen Saison, Schalke 04 und Werder Bremen, lassen den Ball schon bald in Liga eins rollen und auch die Neuzugänge machen Mut. Darüber hinaus könnte Jürgen Klopp dem HSV wegen Onana noch einen größeren Geldregen bescheren. Für Felix Magath ergibt das in Summe eine Situation, die HSV-Fans zuversichtlich stimmen sollte. Dieses Mal sollte es seiner Meinung nach mit dem Aufstieg klappen.

Felix Magath blickt nach oben.
Felix Magath glaubt an HSV-Aufstieg: „Eine so große Chance wie diese Saison wird es nicht mehr geben“. © Jan Huebner/Imago

Demnach könne sich der HSV nur selbst ein Bein stellen. Etwa dann, wenn die vereinsinternen Machtkämpfe Überhand nehmen. „Traditionsvereine haben das Problem, der HSV natürlich besonders, dass immer viele irgendwo ziehen an diesem Traditionsverein, aber jeder zieht nur für sich, für seine Position, und der HSV bleibt dann letztendlich immer auf der Strecke“, wird der Wortlaut Magaths gegenüber „Sky“ von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) zitiert. Auf vergangene Unruhen zeigte der HSV jedoch bereits eine erste Reaktion. HSV trennte sich zuletzt von Sportdirektor Michael Mutzel.

Magath schließt HSV-Rückkehr aus: Rückendeckung für Tim Walter

Zu einer HSV-Rückkehr Magaths – in welcher Spielklasse auch immer – wird es vorerst übrigens nicht kommen. Wie die dpa berichtet, steht er einem erneuten Engagement beim Hamburger SV skeptisch gegenüber – und eröffnet derweil eine Grundsatzdiskussion: „Das Problem ist ja, dass starke Menschen nicht mehr gewünscht werden. Unsere Gesellschaft hat sich dahingehend entwickelt, dass viel geredet wird, dass viel diskutiert wird, dass über alles diskutiert wird. Wer glaubt, im Fußball mit Diskussionen viel erreichen zu können, liegt schief“, sagt Magath.

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Eine Neubesetzung des Trainerpostens kommt nach Einschätzung Felix Magaths ohnehin nicht infrage. Tim Walter habe „eine Spielidee, von der ist er überzeugt. Das vermisse ich in vielen Fällen bei Vereinen und bei Trainern. Und insofern denke ich mal, wenn er jetzt seine Spielidee ein weiteres Jahr umsetzen kann, bin ich überzeugt, wird er dann auch aufsteigen“. (Mit dpa-Material)

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