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HSV-Transfergerüchte: Drei Kandidaten im Fokus – wer beerbt Faride Alidou?

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Von: Jan Knötzsch

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Der HSV nimmt als letzter Zweitligist das Training wieder auf – und passend dazu gibt es neue HSV-Transfergerüchte. Dringend gesucht: ein Alidou-Nachfolger.

Hamburg – Es wird immer verrückter, ist irgendwie aber auch normal: Je näher der Start in die kommende Saison in der zweiten Liga rückt, die für den Hamburger SV mit einem Auswärtsspiel bei Eintracht Braunschweig beginnt, desto mehr nimmt die Zahl der HSV-Transfergerüchte zu. Kein Wunder, schließlich hat der Klub aus der Hansestadt Hamburg bis zum Trainingsbeginn am Montag, 20. Juni 2022, auf dem Transfermarkt bislang noch nicht im großen Stil zugeschlagen: Mit Torhüter Matheo Raab, der zum HSV kommt, und Filip Bilbija, den der HSV ebenso unter Vertrag genommen hat, sind nur zwei Neuzugänge bislang sicher.

Der Rest: Allesamt HSV-Transfergerüchte, von denen noch keins in Erfüllung gegangen ist. Das eine mit ein bisschen mehr Wahrheitsgehalt, das andere mit ein bisschen weniger – und dazwischen auch noch solche, die sich als komplett heiße Luft entpuppen. Sicher ist: Die HSV-Transfergerüchte um Sonny Kittel sind begründet – er will in die USA. Ebenso sicher: Es wird ein Nachfolger für Faride Alidou gesucht, der vom HSV zu Eintracht Frankfurt wechselt. Hier gibt’s gleich drei neue HSV-Transfergerüchte.

Fußballverein:Hamburger SV
Gegründet:29. September 1887, Hamburg
Mitglieder:86.971 (Stand: 26. April 2022)
Vereinsfarben:Blau-Weiß-Schwarz

HSV-Transfergerüchte: Zweitligist nimmt ein Trio ins Visier – Dompé, Sahiti und Thorsteinsson auf dem Wunschzettel

Mit Felix Bilbija hat der HSV, bei dem zuletzt der Österreicher Matthäus Taferner in den Fokus geraten ist, bereits einen Spieler geholt, der auf der Linksaußen-Position eingesetzt werden kann, doch Sportvorstand Jonas Boldt und der von ihm degradierte HSV-Sportdirektor Michael Mutzel sind noch weiter auf der Suche nach neuer Offensivpower für den Verein aus dem Volksparkstadion – und haben dabei offenbar gleich drei Optionen, die im Hinblick auf eine Verpflichtung für den Zweitligisten aus Hamburg spannend – zumindest aber eine Überlegung wert – sind. Damit kommt der HSV nun auf vier Kicker, die für Linksaußen ein Thema sind – zuletzt gab es bereits HSV-Transfergerüchte um Élie Youan.

Im Hintergrund eine Choreografie der HSV-Fans. Im Vordergrund die HSV-Transferkandidaten Jean-Luc Dompé, Jón Dagur Thorsteinsson und Emir Sahiti
Aller guten Dinge sind drei HSV-Kandidaten: Jean-Luc Dompé, Jón Dagur Thorsteinsson und Emir Sahiti (von links) stehen als mögliche Nachfolger von Faride Alidou auf der Liste. (24hamburg.de-Montage) © ZUMA Wire/Pixsell/Panoramic International/Claus Bergmann/imago

Neu auf die Liste der HSV-Transfergerüchte und damit der potenziellen künftigen HSV-Spieler ist Emir Sahiti gerückt. Dies berichtet das HSV-Fanportal „HSV1887TV“, das in der nahen Vergangenheit bereits das HSV-Transfergerücht um Laszlo Benes öffentlich gemacht hat, der von Borussia Mönchengladbach zum HSV wechseln soll. Emir Sahiti spielt aktuell bei Hajduk Split – also jenem Verein, von dem Mario Vuskovic zum HSV wechselte. Der 23-jährige Sahiti erzielte für Hajduk Split in der abgelaufenen Saison in 39 Spielen sieben Tore, bereitete fünf Treffer vor – und hat gerade in der Nationalmannschaft des Kosovo debütiert.

HSV-Transfergerüchte: Jean-Luc Dompé empfiehlt sich mit 15 Torvorlagen in einer Saison

Da es in Hamburg offenbar derzeit heißt, dass kein HSV-Transfergerücht allein kommt, ist Sahiti jedoch nicht der einzige Spieler, der neu auf der Wunschliste von HSV-Sportvorstand Jonas Boldt und HSV-Sportdirektor Michael Mutzel ist. Dort befindet sich mit dem Franzose Jean-Luc Dompé ein Spieler, der aktuell seine Brötchen in Belgien verdient. Beim Verein Zulte Wagerem, um genau zu sein. Mit diesem Klub hat er in der zurückliegenden Spielzeit so gerade eben den Nicht-Abstieg geschafft. In 34 Spielen erzielte Dompé, der im Sozialen Netzwerk Twitter von einem belgischen Journalisten als neues HSV-Transfergerücht ins Spiel gebracht wurde, zwar nur zwei Treffer – aber: Er bereitete stolze 15 Tore vor. Sein Vertrag läuft noch bis zum 30. Juni 2023.

Damit würde Dompé die Hamburger eine Ablöse kosten. Das gilt auch im Fall von Emir Sahiti. Der Vertrag des 23-Jährigen bei Hajduk Split endet erst am 30. Juni 2025. Immerhin: Beim dritten HSV-Transfergerücht, das es momentan bei der Suche nach einem Nachfolger von Faride Alidou für die Position des Linksaußen gibt, würde der HSV den Spieler, um den es geht, ohne die Zahlung einer Ablösesumme verpflichten können. Namentlich handelt es sich bei diesem Spieler um Jón Dagur Thorsteinsson. Der 23-Jährige spielt in Dänemark für Aarhus GF. Der Verein ist gerade erst aus der dänischen „Superligaen“ abgestiegen.

HSV-Transfergerüchte: Nicht nur Alidou-Ersatz gesucht – auch Interesse an Königsdörffer weiter akut

Auf der Suche nach Verstärkungen für den Kader von HSV-Trainer Tim Walter arbeiten Jonas Boldt und Michael Mutzel noch immer auch daran, Ransford Königsdörffer zum HSV zu lotsen. Das Interesse des HSV an Dynamo Dresdens Offensiv-Spieler ist verbrieft – das entsprechende HSV-Transfergerücht dazu hält sich bereits seit mehreren Wochen. Das Problem: Eine Ausstiegsklausel im Vertrag des Dresden-Spielers gilt nicht für die Zweite Liga, sodass der HSV zahlen müsste. Die Ablösesumme soll bei einer Million Euro liegen – der HSV hofft, dass Sonny Kittel und Filip Kostić das nötige Geld bringen.

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Für Kittel, dessen Wechsel in die amerikanische Major League Soccer immer wahrscheinlicher wird, verlangt der HSV eine Ablöse von rund einer Million Euro. Bei Filip Kostić, der inzwischen bei Eintracht Frankfurt spielt, und bei Juventus Turin in Italien als Zugang im Gespräch ist, würde der HSV seinerseits an der Ablöse, die die Eintracht kassiert, prozentual beteiligt sein. Noch allerdings ist der Transfer von Kostic in die italienische Serie A nicht perfekt. Kurz gesagt: In Sachen HSV-Transfergerüchte bleibt es spannend.

Nicht nur auf der Linksaußen-Position bei der Suche nach einem Nachfolger für Faride Alidou.

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