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Fans in Rage über Schwalbe und Jubel: Diekmeiers dreiste Aktionen gegen den HSV

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Von: Robin Dittrich

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184 Spiele machte Dennis Diekmeier für den Hamburger SV. Im Dienste des SV Sandhausen sorgt er jetzt für einen Shirtstorm – ausgerechnet gegen den HSV.

Hamburg – Für den Hamburger SV sollte es eigentlich nur eine Art Vorbereitungsspiel auf das Nordderby gegen Werder Bremen am 27. Februar sein. Doch die Partie beim SV Sandhausen entwickelte sich anders als gedacht. Am Ende kamen die Rothosen nicht über ein 1:1 Unentschieden hinaus – Werder bleibt deshalb auch weiter vor den Hamburgern. Mehr als ein Punkt war aufgrund einer schwachen ersten Halbzeit nicht drin. Vielmehr regten sich die HSV-Fans jedoch über eine Aktion der ehemaligen „HSV-Legende“ Dennis Diekmeier auf.

Fußballspieler:Dennis Diekmeier
Geboren:20. Oktober 1989 in Thedinghausen
Aktueller Verein:SV Sandhausen
Bilanz mit dem HSV:184 Spiele, 0 Tore, 13 Vorlagen

Dennis Diekmeiers Schwalbe bringt HSV-Fans auf die Palme

Sonny Kittel hatte gerade erst den verdienten 1:1 Ausgleich erzielt, schon folgte der Aufreger des Spiels – zumindest für einige HSV-Anhänger. Dennis Diekmeier tauchte im Strafraum des Hamburger SV auf, Bakery Jatta wollte ihn verteidigen, der Zweikampf nahte. Diekmeier fiel und schrie in Richtung Schiedsrichter Günsch, der winkte nur ab. Was war passiert? Sturm „Zeynep“ zog anscheinend bis ins Sandhausener Stadion – Diekmeier hob im gegnerischen Strafraum nämlich ohne (oder mit minimal) Gegnerkontakt ab.

Dennis Diekmeier steht mit ausgebreiteten Armen fragend und brüllend vor einer wütenden Kurve aus HSV-Fans.
Der ehemalige HSV-Spieler Dennis Diekmeier zieht den Zorn der Hamburger Fans auf sich. (24hamburg.de-Montage) © Sven Simon/Imago

Im Stadion, vor den Fernsehern und vor allem auf Twitter konnten HSV-Fans deshalb nicht mehr an sich halten. Dort wurde Diekmeier als „lächerlich“ oder „Pflaume“ beschimpft. Ein Nutzer bezeichnete den ehemaligen HSV-Spieler als „bodenlosen Typen.“ Schon ab Beginn der Partie liefen die Tweets heiß, weil Sky den Verteidiger laufend als „HSV-Legende“ bezeichnete – in den Augen der Fans eine eher unzutreffende Bezeichnung. Zum Teil fielen auch deutlich krassere Äußerungen, die hier kein Gehör finden werden. Fragwürdig war Diekmeiers Aktion trotzdem, insbesondere bei seiner Vorgeschichte.

Verpönte Aktion: Dennis Diekmeier jubelte gegen „seinen“ HSV

Den Hamburger Fans fiel Diekmeier schon beim Tor des SV Sandhausen auf, als er gegen „seinen“ HSV jubelte – eine verpönte Aktion unter Fußballern. Vor allem Fans des ehemaligen Vereins wollen keine Jubelläufe ehemaliger Spieler gegen den eigenen Verein sehen. Die Frage bei all den Aktionen im gestrigen Spiel war: hat Diekmeier das wirklich nötig? Vor der Partie kündigte er an, dass sich der HSV „warm anziehen“ müsse. Darunter ist eine sportlich faire und umkämpfte Begegnung zu verstehen und keine geschindeten Elfmeter.

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Mit den HSV-Fans wird Diekmeier in diesem Leben wohl nicht mehr warm. Für seine dreiste Aktion erhielt er zudem nicht einmal die gelbe Karte, obwohl Schiedsrichter Günsch das Abheben wohl als Schwalbe wertete. Als Fußball-Fachmann wunderte er sich wahrscheinlich, was Diekmeier im gegnerischen Strafraum zu suchen hatte. Beim Hamburger SV war er mit null Toren in 184 Spielen nicht gerade als Goalgetter bekannt.

Für den HSV geht es am 27. Februar im Nordderby gegen Werder Bremen vor 10.000 Fans im Volksparkstadion um die Tabellenführung. Dort wollen die Rothosen die Weichen legen, um endlich den langersehnten Aufstieg zu schaffen. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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