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Elf Jahre: Rekordverdächtiger „Fluch“ hält HSV zum Rückrundenstart in Atem

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Von: Denny Konzack

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Die Zweite Bundesliga beginnt nach der Winterpause für den HSV in Dresden. Doch ein Fluch, der seit elf Jahren auf den Rothosen liegt, macht große Sorgen.

Hamburg – Bei den Rothosen ist der Traum „Wiederaufstieg“ in dieser Saison auf dem besten Weg, wahr zu werden. Der Hamburger SV präsentiert sich in dieser Saison als echte Einheit, schwörte sich im Trainingslager in Sotogrande (Spanien) zusammen auf die anstrengende Rückrunde ein. EIn Paddle-Tennis Turnier sorgte für viele Lacher und ordentlich Spaß unter den einzelnen Team-Mitgliedern. Auch Sportvorstand Jonas Boldt und Sportdirektor Michael Mutzel nahmen teil, verloren allerdings im Finale gegen das Duo Mario Vuskovic und Marko Johansson.

Gefühlte Jahre ist es her, dass man im und um das Volksparkstadion so eine Atmosphäre zu spüren bekam. Der Auftakt gegen die SG Dynamo Dresden wird jedoch trotz der ganzen Euphorie, eine echte Mammut-Aufgabe für die Rothosen. Der HSV kämpft nämlich seit satten elf Jahren gegen einen Fluch, der nun endlich gebrochen werden könnte. HSV-Coach Tim Walter wird sein Team vor Beginn der Partie diesbezüglich nochmal ordentlich anheizen.

Spieler:Ruud van Nistelrooy
Beim Hamburger SV:2010 - 2011
Tore:12
Spiele:36

Das letzte Mal war der HSV mit Ruud van Nistelrooy erfolgreich – welcher Fluch verfolgt die Rothosen?

Der Hamburger SV und seine Holländer. Eine Mischung, die, mit Rückblick über viele Jahre, als durchaus positiv zu bewerten ist. Joris Mathijsen, Nigel de Jong und Ex-Kapitän Rafael van der Vaart, der dem HSV den Aufstieg in diesem Jahr nicht zutraut, zählen zu den Bekanntesten. Einer jedoch sticht alleine schon mit seinem Namen heraus, der für Qualität und pure Torgefahr bekannt wurde: Ruud van Nistelrooy.

Ruud van Nistelrooy bejubelt seinen Treffer gegen Borussia Dortmund
Mit Ruud van Nistelrooy (45) hatten die Rothosen eine echte Spieler-Legende im Volkspark. Hier dreht er zum Jubel ab, nachdem er gegen Borussia Dortmund einen Treffer erzielt hat. © mis/imago

Der heute 45-jährige Stürmer, der unter anderem für Manchester United auf Torejagd ging, schloss sich dem HSV im Jahr 2010 an, spielte 36 Partien und knallte zwölf Buden für die Rothosen in die gegnerischen Maschen. Doch so schön die Erinnerungen an den Niederländer und die erfolgreichen Jahre der Hanseaten auch sein mögen, nach van Nistelrooy klappte für den HSV bis heute nichts mehr.

Der Fluch, der auf dem HSV seit elf Jahren lastet, bezieht sich auf die sieglose Serie in den Spielen, die der HSV zum Start in die Rückrunde „auswärts“ bestreiten musste. Elf Jahre, kein Auswärtssieg zum Auftakt. Gegen Dresden soll sich das ändern.

Mit Teamleistung und Willen den Fluch der vergangenen Jahre brechen? Der HSV kann es schaffen

Das Team um HSV-Coach Walter hat auch vor dem Start der Rückrunde mit einigen Verletzungssorgen zu kämpfen. Anssi Suhonen fällt langfristig mit einem Muskelfaserris aus. Felix Paschke verletzte sich an der Hüfte, wird den Rest der Saison ebenfalls verpassen. Doch der Teamgeist, den die Truppe vom Volkspark derzeit präsentiert, lässt wahrlich auf mehr hoffen, als die letzten Jahre herumgekommen ist. Die Rekordserie von zwölf ungeschlagenen Spielen sowie der dritte Tabellenplatz, sprechen für sich und die Arbeit, die seit dieser Saison beim HSV abgeliefert wird.

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Die Rothosen schenken jungen Spielern Vertrauen, haben drei davon bereits mit neuen Verträgen ausgestattet. Viele Supertalente klopfen an Tim Walters Tür, um den Sprung zu den Profis zu realisieren. Die Mannschaft, Tim Walter, Jonas Boldt und Michael Mutzel sprechen dieselbe Sprache und das gibt den HSV-Anhängern Hoffnung. Somit ist es auch nicht ausgeschlossen, dass der Fluch gegen die SG Dynamo Dresden, mit diesem Team in dieser Saison nach elf Jahren endlich gebrochen werden kann. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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