1. 24hamburg
  2. HSV

Der Deadline Day naht: Diese HSV-Transfergerüchte sind noch heiß

Erstellt:

Von: Jan Knötzsch

Kommentare

Am Donnerstag, 1. September 2022 ist mit dem Deadline Day alles vorbei. Dann ist das Transferfenster dicht. Noch gibt‘s HSV-Transfergerüchte. Ein Überblick.

Hamburg – Es sind Plattitüden, wie man sie schon hunderte Male gehört hat. Doch wenn es um HSV-Transfergerüchte geht, dann sind sie aktueller und zutreffender denn je: Der Schuh drückt beim HSV. Und: Die Zeit wird knapp. Klingt beides nicht neu, eher abgedroschen. Ist aber nun mal so. Die Zeit, aus Transfergerüchten, die es aktuell beim Zweitligisten aus der Hansestadt Hamburg noch gibt, etwas zu machen, endet mit dem Deadline Day am 1. September 2022. Dann geht in diesem Sommer nichts mehr, der HSV könnte nach diesem Tag nur noch vereinslose Spieler holen.

Personellen Bedarf, und damit wären wir bei der Aussage, dass der Schuh beim HSV noch drückt, hat der Traditionsverein aus Hamburg noch. Doch was ist in Sachen HSV-Transfergerüchte bis dahin noch realistisch? Wen hat HSV-Sportvorstand Jonas Boldt noch in der Hinterhand? Wer verlässt den Verein noch? Fragen über Fragen, zu denen 24hamburg.de eine Übersicht und Einschätzungen gibt.

Fußballverein:Hamburger SV
Gegründet:29. September 1887 in Hamburg
Vereinsfarben:Blau-Weiß-Schwarz
Mitglieder:86.971 (Stand: 26. April 2022)

Bis zum Deadline Day 2022 muss Jonas Boldt alle HSV-Transfergerüchte erledigt haben – warum?

Der letzte Neue, den Jonas Boldt für den HSV unter Dach und Fach gebracht hat, ist Jean-Luc Dompé, der den Rothosen seit seiner Verpflichtung auf Linksaußen hilft. Der Transfer des Belgiers liegt nun schon einige Tage zurück. Seitdem ist der Schwung auf dem Transferkarussell beim HSV, bei dem die Stadionsanierung losgehen kann und die Vertragsverlängerung mit Trainer Tim Walter stockt, weniger geworden. Das allerdings muss nicht zwangsweise etwas heißen. Es könnte ja auch die berühmte Ruhe vor dem großen Sturm sein. Schließlich hat es im Fußball-Geschäft schon so einige Deals gegeben, die erst am Deadline Day fix gemacht wurden. Der HSV wäre in guter Gesellschaft, sollte es ihm denn gelingen, noch eines der aktuellen HSV-Transfergerüchte zu realisieren.

Im Hintergrund ein Fußballfeld, auf dem das Wort Transferfenster dargestellt ist. Davor HSV-Sportvorstand Jonas Boldt.
Welche Deals kann HSV-Sportvorstand Jonas Boldt vorm Schließen des Transferfensters am Deadline Day 2022 noch eintüten? (24hamburg.de-Montage) © Kirchner-Media/MIS/imago

Namen und Spekulationen gibt es auch kurz vor knapp noch, sodass nicht auszuschließen ist, dass in das eine oder andere HSV-Transfergerücht noch einmal Bewegung kommt. Als da wären: Aaron Opoku, der noch in Diensten des HSV steht, nach seiner Roten Karte derzeit aber gesperrt ist. Verteidiger William Mikelbrencis vom FC Metz. Der beim HSV in Ungnade gefallene Torhüter Marko Johansson und Adrian Benedyczak, der in Italien dem runden Leder nachjagt. Opoku und Johansson will der HSV, der zuletzt ein 120 Millionen-Euro-Angebot von Investor Klaus-Michael Kühne bekommen hat und mit diesem darüber debattieren will, von der Gehaltsliste bekommen. Mikelbrencis und Benedyczak wurden in der näheren Vergangenheit als Neuzugänge gehandelt.

Weiter HSV-Transfgergerüchte um William Michelbrencis: Reicht die Kohle, um ihn zu holen?

Zunächst der Blick auf die potenziellen Neu-Hamburger: Die HSV-Transfergerüchte um Adrian Benedyczak tauchten jüngst eher kurzfristig auf. Und machen eigentlich auch wenig Sinn, wenn man weiß, dass der HSV eigentlich einen Spieler sucht, der in der Defensive auf der rechten Außenbahn beheimatet ist. Benedyczak hingegen ist Stürmer. Passt eigentlich nicht so richtig gut zusammen. Allerdings: Sollte der HSV wirklich noch jemanden suchen, der die Offensive der Volkspark-Fußballer neben Robert Glatzel verstärkt, dürfte Benedyczak auch eher zweite Wahl sein, Warum? Er kostet Ablöse. Im Gegensatz zum ablösefreien Nikola Dovedan, um den es ebenso HSV-Transfergerüchte gegeben hat.

Am lieben Geld hakt‘s auch beim nächsten HSV-Transfergerücht: dem um William Mikelbrencis, für den Jonas Boldt einen Millionen-Plan in der Schublade hat und entsprechend Kohle für einen HSV-Wechsel angeboten hat. Der FC Metz will eine Million Euro als Ablöse, Boldt soll 600.000 Euro geboten haben – so berichten es jedenfalls diverse französische Medien. Eine schnelle Einigung scheint nicht in Sicht, müsste aber aufgrund des Zeitproblems her. Geld dafür könnte der HSV generieren, wenn er Aaron Opoku loswird, bei dem es HSV-Transfergerüchte um einen Wechsel zum 1. FC Kaiserslautern gegeben hat. Das Problem auch hier: das Geld. Diesmal allerdings nicht auf der Seite des HSV, sondern bei den Pfälzern.

HSV-Transfergerüchte: Es droht ein langer Poker bei Aaron Opoku – was wird aus Marko Johansson?

Wie die Bild-Zeitung berichtet, will der HSV für Aaron Opoku 200.000 Euro Ablöse und später weitere Bonuszahlungen. Der 1. FC Kaiserslautern bewegt sich in den Gesprächen allerdings kein Stück auf den HSV zu. Obwohl Opoku gerne dort hin möchte, wie verschiedene Medien berichten. Er hat sich für einen Wechsel in die Pfalz ausgesprochen, andere interessierte Vereine wie der FC Basel, Dynamo Dresden oder Eintracht Braunschweig dürften den Kürzeren ziehen. Heißt: Bei Opoku deutet alles auf einen Poker hin, während der HSV auf das Ende genau dieses Pokers hoffen muss, um mehr Geld für William Mikelbrencis zu haben.

24hamburg.de-Newsletter

Im Newsletter von 24hamburg.de stellt unsere Redaktion Inhalte aus Hamburg, Norddeutschland und über den HSV zusammen. Täglich um 8:30 Uhr landen sechs aktuelle Artikel in Ihrem Mail-Postfach – die Anmeldung ist kostenlos, eine Abmeldung per Klick am Ende jeder verschickten Newsletter-Ausgabe unkompliziert möglich.

Unter Umständen aber bringt Marko Johansson dem HSV auch noch den einen oder anderen Euro. Der Torhüter steht bei HSV-Trainer Tim Walter schon lange nicht mehr hoch im Kurs, war zwischenzeitlich sogar schon suspendiert. Und soll unbedingt weg. Dumm nur: Johanssons Berater findet bislang keinen Club, der den 24-Jährigen will. Laut Mopo möchte der HSV den Torwart, der im Volksparkstadion noch einen Vertrag bis 2025 besitzt, verleihen.

Erscheint aktuell aussichtslos. Andere denkbare Alternative: Der Vertrag des Schweden beim HSV wird aufgelöst. Das wiederum würde sich Johansson fraglos einiges kosten lassen. Geld, das der HSV eigentlich gar nicht hat und an anderer Stelle auch viel besser gebrauchen könnte.

Auch interessant

Kommentare