1. 24hamburg
  2. HSV

Dank Robert Glatzel: Jetzt ballert sich der HSV in einen „Aufstiegsrausch“

Erstellt:

Von: Denny Konzack

Kommentare

Der HSV ist nach der 5-Tore-Gala gegen Darmstadt dem Ziel „Wiederaufstieg“ näher gekommen. Die Rothosen wollen in die Erste Bundesliga und spielen sich in einen Rausch.

Hamburg – Es war das Zweitliga-Spitzenspiel des 21. Spieltags am vergangenen Sonntag. Der SV Darmstadt 98 empfing den Hamburger SV im Merck-Stadion am Böllenfalltor und ging gegen den vierten der Zweiten Bundesliga sang- und klanglos mit 0:5 unter. Durch den Sieg wittern die Rothosen jetzt Erstliga-Luft und zeigen, dass die Systeme unter HSV-Trainer Tim Walter greifen. Der HSV will in die Erste Bundesliga und mit dieser Mannschaft, wäre dieser Erfolg in dieser Saison sogar denkbar.

Spieler:Robert Glatzel
Verein:Hamburger SV
Spiele für den HSV:21
Tore für den HSV:14

Zu Beginn der Saison noch stark in der Kritik, blüht der in München geborene HSV-Sturmtank Robert Glatzel endlich auf und ballerte den HSV am vergangenen Sonntag mit vier Toren in eine Art „Aufstiegsrausch“. Fünf Partien infolge sind die Rothosen bereits ungeschlagen und ein Ende ist nach den Siegen gegen Darmstadt, dem FC St. Pauli sowie dem 1. FC Köln im DFB-Pokal 2022 nicht in Sicht. Das beste Beispiel für den Erfolg sind Spieler, die trotz ihres Status als Alternative oder Reservespieler, bei ihrem Einsatz glänzen können.

Gelungene Debüts von HSV-Youngster und Winterneuzugang: So geht Aufstieg

HSV-Stürmer Robert Glatzel lässt sich für seine vier Tore gegen den SV Darmstadt 98 von seinen Teamkollegen feiern.
HSV-Stürmer Robert Glatzel erwischt gegen den SV Darmstadt 98 einen Sahnetag. Den Hamburger SV und seine Fans lässt er mit seinen vier Toren mehr als zuvor vom Wiederaufstieg träumen. © Jan Huebner/imago

Und nicht nur Robert Glatzel ist bei den Rothosen aktuell in Topform. Der Trumpf im Aufstiegskampf der Rothosen, der nicht nur gegen Darmstadt 98 zum Einsatz kam, ist in dieser Saison ein Dauerbegleiter der Hanseaten und verlangt den Liga-Konkurrenten einiges ab: Das Kollektiv. Die Hamburger bauen zudem vermehrt auf junge Spieler, sodass das 18-jährige Mittelfeldjuwel Elijah Krahn sogar sein Profi-Debüt gegen die „Lilien“ feiern und direkt mit einer Torvorlage glänzen konnte. Einstand nach Maß und Grund für den „Aufstiegsrausch“ der Hamburger.

Nach Boldts Transfer-Desaster in der vergangenen Winterperiode, in dem die Rothosen lediglich eine Neuverpflichtung präsentieren konnten, war die Skepsis rund um den Volkspark groß. Doch auch der Neue, Giorgi Chakvetadze, bekam gegen Darmstadt 98 seine Einsatzzeit, überzeugte ebenfalls mit starken Dribblings und einem Torabschluss. Beim HSV läuft es derzeit mehr als rund und das Ziel „Wiederaufstieg“, wird immer realistischer.

FC Heidenheim, Werder Bremen und der Karlsruher SC: Nächste Hammer-Wochen für den HSV

Eine Pause zum Durchatmen bekommt der HSV trotz des Kantersieges gegen Darmstadt 98 jedoch nicht. In den kommenden Wochen erwarten die Rothosen drei knallharte Duelle, eine davon im DFB-Pokal 2022. Der FC Heidenheim, Robert Glatzels Ex-Klub, ist bereits am kommenden Spieltag (Samstag, den 12. Februar 2022 um 13.30 Uhr) zu Gast im Volksparkstadion. Danach erwarten die Rothosen den Nordrivalen SV Werder Bremen am Sonntag, dem 27. Februar 2022 um 13.30 Uhr, die in den letzten sechs Partien siegreich vom Platz gehen konnten.

24hamburg.de-Newsletter

Im Newsletter von 24hamburg.de stellt unsere Redaktion Inhalte aus Hamburg, Norddeutschland und über den HSV zusammen. Täglich um 8:30 Uhr landen sechs aktuelle Artikel in Ihrem Mail-Postfach – die Anmeldung ist kostenlos, eine Abmeldung per Klick am Ende jeder verschickten Newsletter-Ausgabe unkompliziert möglich

Zuletzt geht es in der DFB-Pokalnacht gegen den Ligakonkurrenten Karlsruher SC um den Einzug ins DFB-Pokal-Halbfinale 2022. Hammer-Wochen für die Rothosen stehen an. Doch mit der „Ballerlaune“ von Torjäger Robert Glatzel und der vielleicht nächsten Youngster-Premiere, könnten die Rothosen aufgrund ihrer mentalen Stärke und mannschaftlichen Geschlossenheit auch nach diesen Partien, weiter vom Aufstieg in die Erste Bundesliga träumen. Der HSV ist im „Aufstiegsrausch“. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Auch interessant

Kommentare