Bundesliga startet im Mai

So gut sind HSV und St. Pauli auf den ersten Spieltag nach dem Coronavirus-Lockdown vorbereitet

  • Enno Eidens
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Trotz Coronavirus will die deutsche Bundesliga am 9. Mai den Spielbetrieb wiederaufnehmen. Für die Hamburger Klubs HSV und St. Pauli bedeutet das eine große Umstellung. Die Deutsche Fußball Liga arbeitet an einem Konzept für Geisterspiele mit Hygienevorschriften.

  • Am 9. Mai könnte die deutsche Bundesliga wieder starten.
  • Das Bedeutet viel Arbeit für die Hamburger Klubs HSV und St. Pauli.
  • Die Deutsche Fußball Liga (DFL) entwickelt ein Coronavirus-Konzept für Geisterspiele.

Hamburg Fußballfans können aufatmen, denn die Bundesliga könnte schon im Mai wieder starten. Der 9. Mai wird als potenzieller Termin gehandelt. Für die Deutsche Fußball Liga (DFL) arbeiten Mediziner an einem Konzept für Geisterspiele und strengen Coronavirus-Auflagen. Doch auch spielerisch stellen sich für die Klubs viele Fragen. Wie bereiten sich der Hamburger SV und der FC St. Pauli auf einen baldigen Spielstart vor?

Update: Der Hamburger SV und der FC St. Pauli müssen sich gedulden. Die DFL hat sich in einer Konferenz am 23. April gegen einen konkreten Starttermin der Bundesliga entschieden. DFL-Chef Christian Seifert will diese Entscheidung der Politik überlassen. Möglicherweise könnte es am 30. April zu einer solchen kommen. Dann wollen die Ministerpräsidentinnen und Minsterpräsidenten der 16 Bundesländer die sich mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zur aktuellen Situation beraten.

Deutsche Fußball Liga (DFL) arbeitet an Coronavirus-Konzept für Spielstart im Mai

Seit März arbeitet die DFL an einem Konzept, um Spieler und andere Beteiligte bei Fußballspielen und -trainings vor dem Coronavirus zu schützen. Eine vorläufige Version des DFL-Konzepts vom 15. April 2020 liegt vor, berichtet Merkur.de. Über die endgültige Fassung wollen die 36 Klubchefs der DFL am Donnerstag, 23. April entscheiden. 24hamburg.de wird über die Entscheidung der DFL berichten.

Das Konzept soll regeln, wie viele Menschen sich im Stadion während der Spiele aufhalten dürfen. Das Stadion wird dabei in Zonen aufgeteilt, jede Bewegung von Spielern und Personal genaustens geplant. Handshake und Escort-Kids fallen weg! Das TV-Personal muss sich an strenge Coronavirus-Maßnahmen halten. Ebenso geregelt ist die Zeit, die die Fußballspieler und Betreuer in Hotels verbringen und wie sie sich zuhause verhalten sollen!

Wie gut sind HSV und St. Pauli auf das erste Spiel nach der Coronavirus-Pause vorbereitet?

Der Hamburger SV trainiert seit Anfang April in Kleingruppen. Kleine Teams und Schichtbetrieb sichern das Einhalten der Coronavirus-Regeln, berichtet bild.de. Trainer Dieter Hecking hofft auf die Erlaubnis für Trainingsspiele in voller Mannstärke in der nächsten Woche. Dann wolle man mit internen Testspielen zurück zur alten Form finden. Wie der Kader des HSV im Mai aussieht und ob Fußballer Martin Harnik eine weitere Chance bekommen wird, ist unklar. Erst kürzlich kam heraus, wie teuer sein Transfer für den HSV bei einem Aufstieg werden könnten.

Auch am Millerntor trainiert man in Kleingruppen. Pauli-Trainer Jos Luhukay findet bei der Bild lobende Worte für seine Spieler: „Man muss großen Respekt haben, wie die Jungs in den letzten Wochen gearbeitet haben. Sie sind immer noch sehr fokussiert, sehr konzentriert, aber auch mit viel Spielfreude dabei.“ Er hofft, dass sein Team auch nach der Coronavirus-Pause schnell in die alte Form zurückfindet. St. Pauli ist gerade einmal fünf Punkte von der Abstiegsrelegation entfernt, der HSV hingegen steht auf Platz und könnte im Herbst aufsteigen. Es bleibt abzuwarten, wie sehr die Coronavirus-Krise den Hamburger Fußball beeinflusst hat.

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