Steigende Infektionszahlen

HSV-News: Corona-Chaos – Sandhausen-Spiel abgesagt

  • Natalie-Margaux Rahimi
    vonNatalie-Margaux Rahimi
    schließen

Die Corona-Sorgen in der Zweiten Liga werden immer größer. Das Duell des HSV gegen Sandhausen wurde nun abgesagt. Spiel-Chaos vorprogrammiert.

Update vom Donnerstag, 08. April 2021, 13:50 Uhr: Hamburg – Es ist offiziell! Was gestern schon gemutmaßt wurde, ist nun Realität: Wie der HSV verkündet, hat die DFL die Partie der Rothosen gegen den SV Sandhausen am 16. April 2021 abgesagt. Ein neuer Termin wurde noch nicht bestimmt. Wie es um die Austragung der Begegnung gegen den Karlsruher SC steht, ist indes noch nicht bekannt.

HSV-News: Spiel-Chaos droht – zwei Duelle vor der Corona-Absage

Update vom Mittwoch, 07. April 2021, 12:45 Uhr: Hamburg – Corona-Alarm in der 2. Bundesliga. Diesmal erwischt es gleich zwei Vereine, gegen die der HSV in naher Zukunft antreten sollte – daher droht ein Spiele-Chaos für die Rothosen. Am 06. April hatte der Karlsruher SC bereits vermeldet, dass sich die Mannschaft nach mehreren positiven Coronatest-Ergebnissen in Absprache mit der Gesundheitsbehörde in eine zweiwöchige Quarantäne begeben hat. Und nun meldet auch der SV Sandhausen Corona-Alarm. Eigentlich sollte der HSV am 16. April auf die Truppe aus Sandhausen treffen, doch nun droht das Spiel auszufallen.

Und auch das Spiel gegen den Karlsruher SC dürfte aller Voraussicht nach abgesagt werden. Da die Quarantäne des Vereins bis zum Spieltag am 20. April läuft, hat er bereits die Verlegung des Duells gegen den Hamburger SV beantragt. Damit muss sich das Team von Trainer Daniel Thioune auf ein knackiges Restprogramm einstellen, denn wenn die beiden Spiele tatsächlich verlegt werden, bleibt den Teams nur noch Zeit bis 16. Mai, um die Spiele nachzuholen, denn ab diesem Spieltag finden in der Zweiten Bundesliga alle Spiele zeitgleich statt, um Wettbewerbsverzerrungen vorzubeugen.

HSV-News: Corona-Alarm in der Zweiten Liga – das ist der Plan

Erstmeldung vom 19. März 2021, 19:50 Uhr:

Hamburg – Jahn Regensburg, Hannover 96, Holstein Kiel und auch der HSV. Sie alle mussten in ihren Reihen kürzlich positive Corona-Test-Ergebnisse hinnehmen. Wo sich die Spieler angesteckt haben ist fraglich. Fakt ist: Bis auf den HSV mussten alle anderen Mannschaften mit dem kompletten Team in Quarantäne. In der Folge fielen Spiele aus, die später nachgeholt werden müssen. Stauen sich zu viele Spiele auf, ist das Ausspielen der Saison in Gefahr. Wie bereitet sich der HSV darauf vor? Welche Maßnahmen werden getroffen? Daniel Thioune hat Antworten.

Fußballverein:Hamburger SV
Gründung:29. September 1887
Stadion:Volksparkstadion
Kapazität:57.000
Cheftrainer:Daniel Thioune

HSV-News: Corona in der Zweiten Bundesliga – Spiele fallen aus

Holstein Kiel dürfte es am schlimmsten getroffen haben. Denn weil die Störche noch im DFB-Pokal dabei sind und im Halbfinale gegen Borussia Dortmund stehen, haben sie ohnehin ein Spiel mehr im Kalender als alle anderen Zweitliga-Teams. Und nun meldete der Verein nach den ersten Corona-Meldungen vor zwei Wochen, kurz nach dem Spiel gegen den HSV, zwei weitere Infektionen. Damit erhöht sich die Zahl der Infizierten auf sechs. Und das bedeutet für den Aufstiegsaspiranten aus Kiel ein paar richtig harte Wochen.

Denn wenn das Team von Trainer Ole Werner wieder fit ist, müssen all die wegen der Quarantäne ausgefallenen Spiele nachgeholt werden. Das könnte für die Störche zum Nachteil im Kampf um den Bundesliga-Aufstieg werden. Aber auch beim Hamburger SV hat sich ein Spieler mit Corona infiziert. Dabei handelt es sich, wie 24hamburg.de/hsv berichtete um Sturmwunder Simon Terodde.

Corona-Alarm in der Zweiten Bundesliga. Thioune erklärt Notfall-Plan vom HSV. (24hamburg.de-Montage)

Zwar bedeutet das für das Team von Trainer Daniel Thioune einen herben Verlust, jedoch müssen beim Hamburger SV wegen der Corona-Infektion von Terodde keine Spiele ausfallen. Denn weil der HSV seine Spieler nach dem Topspiel gegen Bochum vorsorglich voneinander isolierte und die Profis vor Ankunft am Trainingsplatz per Drive-In-Test noch einmal getestet wurden, steckte Simon Terodde keinen weiteren seiner Kollegen an. Das Gesundheitsamt erlaubte dem HSV sein Training aufzunehmen, um sich auf die Partie gegen Heidenheim vorzubereiten.

HSV hat Lösungen für den Umgang mit Corona-Infektionen

Das Interesse an dem infizierten Terodde ist dennoch groß. HSV-Trainer Thioune erklärte in der Pressekonferenz vor dem Duell gegen den FCH, dass der Stürmer sich derzeit sehr schlapp fühle. „Von Symptomfrei können wir nicht sprechen“, hatte der Coach deutlich gesagt. Zur Sorge um die steigenden Infektionszahlen in der 2. Bundesliga sagte Daniel Thioune selbstbewusst aber dennoch nicht ohne die ein oder andere Sorgenfalte im Gesicht: „Wir können auf jede Situation reagieren“.

Das sei dann aber eher Aufgabe der medizinischen Abteilung. Immerhin könne man im Falle weiterer Infektionen aber dafür sorgen, dass die Kondition der Spieler während einer Quarantäne erhalten werden kann, versprach der HSV-Trainer. Außerdem machte Thioune erneut deutlich, dass er und das Team derzeit viel dafür tun würden, sich nicht anzustecken. „Weil wir um das Privileg wissen, dass wir Fußballspielen dürfen“, sagte der Hamburger-Coach.

„Ich möchte mit aller Macht diese Saison zu Ende spielen“, machte Thioune deutlich. Allerdings wolle er sich niemals über die Gesellschaft stellen. Dem Fußball dürfe keine übergeordnete Rolle zukommen. Damit spielte der Trainer vermutlich auch darauf an, dass er nicht dafür sei, die Spieler gegen das Coronavirus zu impfen, um Infektionen zu vermeiden und so den Spielplan einhalten zu können. Bleibt für jeden Fußballfan also nur zu hoffen, dass künftig größere Infektionswellen ausbleiben. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Zink/imago images, Poolfoto/imago images & Screenshot/DFL.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare