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Behörde lenkt ein: HSV und FC St. Pauli dürfen vor Fans spielen

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Von: Jan Knötzsch

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Wende in der Frage, ob der HSV und der FC St. Pauli Geisterspiele absolvieren müssen. Hamburgs Behörden erlauben Fans im Stadion. Allerdings nur auf Antrag.

Hamburg – Die Geisterspiele für den Hamburger SV und den FC St. Pauli in der Zweiten Bundesliga waren ein Szenario, mit dem sich weder die beiden Hamburger Zweitliga-Vereine noch deren Fans so richtig anfreunden konnten. Auf Seiten des HSV gab es sogar Gegenwind für Hamburgs Ersten Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD), der sich mit einem Vergleich zwischen Kultur und Kicken keine Freunde machte.

Jetzt steht fest: Der HSV und der FC St. Pauli dürfen auch in Zukunft Fans ins Stadion lassen. 24hamburg.de nennt die Details.

Stadt in Deutschland:Hamburg
Fläche:755,2 km²
EInwohner:1,841 Millionen
Ester Bürgermeister:Peter Tschentscher (SPD)

Keine Geisterspiele in Hamburg: Stellt FC St. Pauli Antrag? HSV spielt am 14. Januar 2022 auswärts

Das hat die Behörde für Sport und Inneres am Mittwochabend, 12. Januar 2022, offiziell mitgeteilt. Demnach sind ab sofort auf Antrag für Spiele unter freiem Himmel 2000 Zuschauer möglich. Bei Sportveranstaltungen, die in der Halle stattfinden, dürfen 1000 Fans zusehen. Wichtig dabei: Als Grundvoraussetzungen gelten bei zugelassenen Fans sowohl beim HSV im Volksparkstadion als auch beim FC St. Pauli am Millerntor unweit der Reeperbahn im Stadtteil St. Pauli die Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken und die Vorgaben, die es beim 2G-Plus-Modell in Hamburg gibt. Apropos Masken: Im HVV wird in Hamburg künftig eine FFP2-Maskenpflicht gelten.

Pandemie im Sport
Der HSV kann seine Spiele trotz Corona-Pandamie und Beschränkungen weiter vor Fans absolvieren. Geisterspiele in Hamburg sind (vorerst) vom Tisch. © Christian Charisius/dpa

Bereits zu Beginn der zweiten Januar-Woche des noch jungen Kalender-Jahres 2022 hatte der Hamburger Senat sowohl dem FC St. Pauli als auch dem HSV Hoffnung gemacht, dass es in der Hansestadt Hamburg womöglich doch nicht zu Geisterspielen kommen werde. Die beiden Fußball-Zweitligisten hatten zusammen mit anderen Hamburger Vereinen wie unter anderem den Basketballern der Hamburg Towers bei der Politik gegen die aktuell geltenden Corona-Maßnahmen für den Sport interveniert. Nun hat die Behörde für Sport und Inneres quasi eine Rolle rückwärts hingelegt – und die Geisterspiele sind vom Tisch.

Keine Geisterspiele in Hamburg: Hamburg Towers stellen Antrag – 1.000 Zuschauer am Freitag in der Halle?

Zumindest vorerst – denn was in Sachen Coronavirus und neuerlichen Verordnungen zur Eindämmung in Zukunft auf Hamburg, den HSV und den FC St. Pauli zukommt, steht in den Sternen. Hellsehen können schließlich weder die Politik noch die beiden Zweitligisten. Fakt ist jetzt erst einmal, dass der FC St. Pauli sein Heimspiel am 15. Januar 2022 gegen den FC Erzgebirge Aue vor 2.000 Zuschauern austragen könnte. Ob der FC St. Pauli bereits einen entsprechenden Antrag auf die Zulassung von Zuschauern gestellt hat, ist laut des Hamburger Abendblatts noch nicht bekannt.

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Für die Bundesliga-Basketballer der Hamburg Towers – sie haben einen solchen Antrag laut des Abendblatts bereits am Montag, 10. Januar 2022 eingereicht – heißt die neue Entscheidung, dass sie ihr kommendes Heimspiel am Freitag, 14. Januar 2022, gegen den Mitteldeutschen BC bereits vor 1.000 Zuschauern in der Wilhelmsburger edel-optics.de-Arena austragen können. Der HSV spielt am bevorstehenden Wochenende am Freitag, 14. Januar 2022, auswärts bei Dynamo Dresden.

Geisterspiele in Hamburg vom Tisch – trotzdem soll es weitere Gespräche zwischen Vereinen und Behörde geben

Wie das Hamburger Abendblatt zudem berichtet, soll der Austausch zwischen den Vereinen und der Stadt Hamburg auch nach dieser ersten Entscheidung seitens der Politik weitergeführt und vorangetrieben werden. Dazu soll es am Freitag, 14. Januar 2022, ein weiteres Treffern zwischen den Vertretern der Klubs und dem Hamburger Sportstaatsrat Christoph Holstein geben.

Für das Hamburger Stadtderby am 21. Januar 2022 zwischen den beiden Hamburger Vereinen heißt es jetzt erst einmal: Es dürfen ebenfalls 2.000 Fans ins Stadion, Laut der Hamburger Morgenpost lässt der Hamburger Senat für diese Partie sogar Gästefans zu – logisch, schließlich fallen die Fans des aktuellen Zweitliga-Tabellenführers FC St. Pauli nicht unter die Kategorie „auswärtige Anhänger“. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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