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Auslosung: Das sind die DFB-Pokal-Gegner des HSV und FC St. Pauli

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Von: Robin Dittrich

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Bayern, Dortmund und Leverkusen – alle sind schon aus dem DFB-Pokal ausgeschieden. Auch Zweitligisten können sich dieses Jahr Hoffnungen machen.

Hamburg – Mit Spannung wurde die Auslosung des DFB-Pokal Viertelfinals erwartet. In Hamburg ist erstmals seit Jahren wieder Euphorie entfacht worden, der Hamburger SV stand das letzte Mal in der Saison 2016/17 im Viertelfinale. Damals verloren die Rothosen 1-2 gegen Borussia Mönchengladbach. Bei dem FC St. Pauli ist es noch länger her. 2005/2006 flogen die Kiezkicker erst im Halbfinale gegen den FC Bayern raus.

25 Jahre sollte es dauern, bis endlich wieder beide großen Hamburger Vereine gemeinsam ein Viertelfinale bestreiten sollten. Sogar eine Partie gegeneinander war möglich.

Fußballwettbewerb:DFB-Pokal
Runde:Viertelfinale
Teilnehmende Hamburger Vereine:Hamburger SV, FC St. Pauli
Viertelfinal-Spiele:1. März 2022

Der HSV bekommt einen vermeintlich einfachen, aber gefährlichen Gegner

Der Weg des HSV ins DFB-Pokal-Viertelfinale verlief steinig. Zweimal mussten sie sich im Elfmeterschießen durchsetzen – nur in Runde eins schafften sie den 2-1-Sieg bei Eintracht Braunschweig in regulärer Spielzeit. Dass die Rothosen Elfmeter können, haben sie beim 1. FC Nürnberg und dem 1. FC Köln eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Nur einen von neun Elfmetern verschossen, immer ganz cool geblieben. Im Viertelfinale wollen Tim Walters Männer in 90 Minuten gewinnen – gegen den Karlsruher SC im Volksparkstadion.

Auf der linken Seite sieht man den lachenden FC St. Pauli-Trainer Timo Schultz, rechts daneben der ebenfalls lachende HSV-Trainer Tim Walter. Im Hintergrund ist das DFB-Pokal-Zeichen zu sehen.
Das sind die Gegner vom FC St. Pauli und dem HSV im DFB-Pokal Viertelfinale © Michael Schwarz/Philipp Szyza/Imago

Der Jubel in Hamburg ist groß. Karlsruhe ist der vermeintlich leichteste Gegner aller verbleibenden Vereine. Zudem können die HSV-Fans ihre Kicker im DFB-Pokal erstmals in dieser Saison im eigenen Stadion anfeuern. Ob bis zum 1. März mehr als 2000 Anhänger ins Stadion dürfen, ist aber bisher noch offen. Wenn es nach Trainer Tim Walter und Vorstand Wüstefeld geht, muss das bis dahin möglich sein. Walter forderte die Politik auf, endlich die Augen aufzumachen. Wüstefeld will sogar vor rund 30.000 Fans spielen.

Doch der Karlsruher SC ist nicht zu unterschätzen. In der zweiten Runde warfen sie überraschend Bayer Leverkusen aus dem Wettbewerb. Auch in der Zweiten Bundesliga rangen die Karlsruher dem HSV in dieser Saison schon einen Punkt ab – damals allerdings in Karlsruhe. Der KSC lechzt wohl auch immer noch nach Rache aufgrund der verlorenen Relegation zur Bundesliga in der Saison 2014/15. Damals retteten sich die Rothosen durch ein Tor in der Nachspielzeit in die Verlängerung, wo sie den KSC dann ins Tal der Tränen schickten.

Der FC St. Pauli muss nach dem Dortmund-Erfolg wieder zu einem Bundesligisten

„Bloß nicht RB Leipzig“ wird sich der FC St. Pauli vor der Auslosung wohl gedacht haben. Die Partie gegen Borussia Dortmund eine Runde zuvor war schwierig und anstrengend genug. Die Hoffnungen der Kiezkicker scheint erhört worden zu sein. St. Pauli fährt am 1. März zu Union Berlin. Die Berliner setzten sich im Stadtduell mit 3-2 gegen Hertha BSC durch. Auch bei den Kiezkickern hatte man auf ein Heimspiel im Millerntor-Stadion gehofft. Darauf muss dann im Halbfinale gesetzt werden.

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Chancen haben beide Hamburger Vereine – der einzig große verbliebene Gegner bleibt RB Leipzig. Die treten bei Hannover 96 an. Außerdem spielt Bochum zu Hause gegen Freiburg. Alle Spiele dürfen mit Spannung erwartet werden. Der HSV und St. Pauli haben bis dahin genug Zeit, um zu ihrer Form zurückzufinden. Die Kiezkicker ergatterten nur zwei Punkte aus den letzten vier Spielen, die Rothosen hadern nach wie vor mit ihrer Chancenverwertung. Auch deshalb stehen neue Stürmer in den Startlöchern.
Zwei Vereine aus Hamburg im Viertelfinale sind großartig – zwei im Halbfinale wären noch besser. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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