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Ausgerechnet kurz vorm Nordderby! Einsatz von HSV-Kapitän Schonlau fraglich

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Von: Denny Konzack

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Im Hinspiel gegen den SV Werder Bremen musste der HSV-Kapitän mit Gelb-Rot vom Platz. Jetzt droht Sebastian Schonlau im Derby-Rückspiel komplett auszufallen.

Hamburg – Der Hamburger SV ist in dieser Saison, wieder einmal, großer Aufstiegsfavorit. Die Rothosen verloren in der laufenden Spielzeit lediglich zwei Spiele, gegen den FC St. Pauli und Hannover 96, und hängen damit sogar den FC Bayern München und Borussia Dortmund ab. Mit der besten Defensive der Zweiten Bundesliga und nur 21 Gegentoren in 23 Partien sorgt in der aktuellen Zweitliga-Saison zumindest das Abwehr-Bollwerk für die Möglichkeit, das Ziel „Wiederaufstieg“ im vierten Anlauf zu packen.

Derby:Hamburger SV - SV Werder Bremen
Austragungsort:Volksparkstadion
Wann:Sonntag, 27. Februar 2022
Anstoß:13.30 Uhr
Hinspiel-Ergebnis:SV Werder Bremen 0:2 HSV

Durch viele Verletzungen in der Hinrunde, in denen die Rothosen unter anderem HSV-Dauerbrenner Tim Leibold aufgrund eines Kreuzbandrisses verloren, sahen viele HSV-Fans aufgrund des dünnen Kaders schwarz. Doch der Hamburger SV kompensierte adäquat, fand im Fall „Leibold“-Ersatz eine Lösung in Miro Muheim, der aus der Startelf der Rothosen nicht mehr wegzudenken ist. In dieser Woche meldete sich HSV-Kapitän Sebastian Schonlau mit Problemen. Die Stammkraft ist einer der Hauptfiguren im System von HSV-Trainer Tim Walter und droht jetzt ausgerechnet gegen den SV Werder Bremen auszufallen.

HSV-Kapitän Sebastian Schonlau trainierte auf dem Rad, verpasste die Trainingseinheit mit der Mannschaft

HSV-Kapitän Sebastian Schonlau schaut über seine Schulter, hinter ihm bilden die Profis vom SV Werder Bremen einen Kreis
HSV-Kapitän Sebastian Schonlau droht im Derby gegen den SV Werder Bremen auszufallen (24hamburg.de-Montage) © PhilippSzyza/ClausBergmann/Imago

Am gestrigen Donnerstag trainierte der 27-jährige Innenverteidiger aufgrund „Unwohlsein“ auf dem Rad, verpasste die Trainingseinheit mit seiner Mannschaft am Nachmittag. Die Corona-Tests von Sebastian Schonlau waren jedoch allesamt negativ. Fraglich, ob es für ihn heute für die Einheit mit seinem Team reichen wird und folglich auch für das Derby gegen den SV Werder Bremen am Sonntag. „Bascho“ (so wird er in HSV-Kreisen gerufen) wird alles daran setzen, seine Rothosen nach dem 2:0 Hinspiel-Sieg gegen die Grün-Weißen jetzt auch im Rückspiel unterstützen zu können.

Sollte es wie befürchtet nicht reichen, hätte der Hamburger SV gute Alternativen im Angebot. Zum einen den Hamburger Jung Jonas David, der nach seiner Verletzung wieder voll angreifen kann. Er könnte neben HSV-Stammkraft Mario Vuskovic die Innenverteidigung bespielen. Eine andere Option für die Rothosen wäre, Moritz Heyer in die Innenverteidigung zu ziehen und Jan Gyamerah die rechte Abwehrseite zu überlassen, oder eben Josha Vagnoman, der ebenfalls nach Verletzung zurück ist.

194. Derby verspricht puren Aufstiegskampf. Darum hat der HSV gegen Bremen die besseren Karten

Im Jahr 2022 verlor der HSV keines seiner bisher sieben Pflichtspiele, setzte sich im DFB-Pokal-Achtelfinale sogar gegen den Bundesligisten 1. FC Köln im Elfmeterschießen durch. Diese Statistik hebt die Rothosen auf das gleiche Level wie den englischen Premier League-Klub, FC Liverpool. Ex-HSV-Stürmer Martin Harnik sagte jedoch voraus, dass es der HSV gegen den SV Werder Bremen schwer haben würde.

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Am Ende wird entscheidend sein, wer den größeren Willen zeigt. Die Rothosen zeigten gegen den SV Sandhausen, wie man sich in ein Spiel zurück arbeitet. Nach einem 1:0 Rückstand wechselte HSV-Trainer Tim Walter auf drei Positionen, nahm unter anderem den in einem Formtief steckenden Faride Alidou vom Platz und ließ KAA Gent-Leihgabe Giorgi Chakvetadze ran. Der HSV ging zwar nicht siegreich vom Platz, zeigte allerdings eine tolle Moral. Eine Eigenschaft, die auch im 194. Derby, klar von Vorteil sein kann. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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