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Aufstieg? Darum glaubt Ex-Coach Stevens an den HSV, aber nicht an St. Pauli

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Von: Jan Knötzsch

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Am Freitag, 21. Januar 2022, erwartet der HSV den FC St. Pauli – ein echtes Spitzenspiel. Ex-HSV-Coach Stevens traut aber nur einem Hamburger Klub den Aufstieg zu.

Hamburg – Es ist eine harte Woche für die beiden Hamburger Zweitligisten. Ganz sicher zumindest, was das Körperliche angeht. Beide Mannschaften spielen am Dienstag, 18. Januar 2022, im Achtelfinale des DFB-Pokals. Der HSV auswärts beim 1. FC Köln – hier können HSV-Fans das Spiel live im TV sehen. Der FC St. Pauli empfängt Borussia Dortmund – und auch hier haben die Fans die Möglichkeit, das Spiel live im TV zu sehen. Am Freitag, 21. Januar 2022, treffen der HSV und der FC St. Pauli dann direkt aufeinander – das große Stadtderby in Hamburg wartet. Und das ist, obwohl es bislang kaum einer so richtig ausgesprochen hat, ein echtes Spitzenspiel.

Schließlich gibt doch der Tabellenerste seine Visitenkarte im Volksparkstadion beim Fünften des Zweitliga-Klassements ab. Unter Umständen kann es für eines der Teams aber nicht nur körperlich, sondern auch psychisch hart werden. Dann nämlich, wenn es eine oder zwei Niederlagen binnen einer Woche setzt. Und einer glaubt sogar dran, dass es für einen Klub am Saisonende noch eine ganze Spur härter kommt.

Ex-Fußballtrainer:Hubertus Jozef Margaretha „Huub“ Stevens
Geboren:29. November 1953 (Alter 68 Jahre), Sittard/Niederlande
Ehepartnerin:Toos Stevens (verheiratet seit 1976)
Trainerstationen:PSV Eindhoven U 19, Roda Kerkrade, Schalke 04, Hertha BSC Berlin, 1. FC Köln, Hamburger SV, PSV Eindhoven, RB Salzburg, PAOK Saloniki, VfB Stuttgart, TSG Hoffenheim

Ex-HSV-Trainer Huub Stevens und seine Augfstiegskandidaten: Neben dem HSV traut er es diesen beiden zu

Zwar liegt der Fokus des HSV, der im Duell mit dem 1. FC Köln auf FC-Trainer und HSV-Fan Steffen Baumgart trifft, und den FC St. Pauli, bei dem Trainer Timo Schultz gerade erst seinen Vertrag verlängert hat, erst einmal auf den Achtelfinals im DFB-Pokal, doch langsam aber sicher wirft auch das Stadtderby seine Schatten voraus. Das darf, nachdem die Absicht des Hamburger Senat, Geisterspiele absolvieren zu lassen, gekippt ist, immerhin vor Zuschauern stattfinden – allerdings ist die Kulisse mit 2.000 Fans verschwendend gering. Nett vom HSV: Die Rothosen lassen auch Fans des FC St. Pauli ins Stadion im Volkspark, da diese nicht unter die Kategorie „auswärtig“ fallen.

Im Hintergrund Fans das FC St. Pauli und des HSV auf der Tribüne. Im Vordergrund der gestikulierende Ex-HSV-Trainer Huub Stevens.
Der HSV steigt auf, der FC St. Pauli nicht – sagt Ex-HSV-Trainer Huub Stevens und begründet seine Prognose auch. (24hamburg.de-Montage) © Fotostand/Baering/eu-images/imago

Wenigstens eine kleine Entschädigung zu diesem Spiel, das unter normalen Umständen ohne die Coronavirus-Pandemie ein volles Haus garantiert hätte. Und dem HSV so eine Menge Geld beschert hätte. Geld, das der HSV nun in dieser Form so nicht einnimmt, aber dringend nötig hätte. Aktuell ist der HSV in einer finanziellen Misslage, Transfers im Winter sind fraglich. Obwohl HSV-Trainer Tim Walter diese in Aussicht gestellt hat und der HSV auf dem Transfermarkt bereits einen Angreifer aus Belgien und einen Mittelfeldspieler aus Österreich ins Visier genommen hat. Und wer weiß: Vielleicht wird ja auch jemand wie dieser Erstliga-Stürmer ein Kandidat beim HSV.

Ex-HSV-Trainer Huub Stevens verrät: Darum hat er den FC St. Pauli nicht als Aufsteiger auf der Liste

Dass HSV-Sportvorstand Jonas Boldt und Sportdirektor Michael Mutzel auf dem Transfermarkt gerne noch etwas tun würden und aus dem einen oder anderen HSV-Transfergerücht die HSV-News von einem perfekten Wechsel machen möchten, ist klar. Beiden ist bewusst, dass es im Kader noch an Alternativen fehlt, damit die Mannschaft von HSV-Trainer Tim Walter, der sich zuletzt mit einem TV-Reporter anlegte, auch wirklich reif für den Aufstieg ist. Zwei Experten haben dem HSV eben diese Reife zuletzt abgesprochen. Ein anderer aber glaubt ganz fest daran, dass der HSV in der nächsten Saison in der Ersten Liga spielen wird.

Und zwar kein geringerer als Ex-HSV-Trainer Huub Stevens. Der hat in einem Podcast des Hamburger Abendblatts offen über den Aufstiegskampf der Zweiten Liga gesprochen und seine Meinung kundgetan, welche Vereine am Ende die Nase vorn haben werden. Für Huub Steevens sind es die drei „Großen“, denen er am meisten zutraut: Werder Bremen, dem HSV und dem FC Schalke 04. Den FC St. Pauli hingegen hat er nicht auf dem Zettel.

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Seine Erklärung? „Der HSV kennt die Situation, der Club kennt den Aufstiegskampf. Bei St. Pauli ist das anders. Ich bin sehr gespannt, wie St. Pauli mit dem Druck umgeht, wenn sie in den letzten fünf oder sechs Spielen merken, dass es um alles geht ...“, sagt Huub Stevens im Abendblatt-Podcast * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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