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Anschlussvertrag schon fertig: Kehrt Ex-Kapitän Aaron Hunt zurück zum HSV?

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Von: Denny Konzack

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Über sechs Jahre schnürte er die Fußballschuhe für den HSV. Seit 2021 ist Aaron Hunt vereinslos. Jetzt steht eine Rückkehr zu den Rothosen im Raum.

Hamburg – Der Hamburger SV hat in den vergangenen Jahren eine wahre Berg- und Talfahrt hinter sich, stieg im Jahr 2017/18 in die Zweite Bundesliga ab. Mit dabei war einer, der viel Blut und Schweiß für den HSV gelassen hatte. Ex-Kapitän Aaron Hunt spielte für die Rothosen insgesamt 153 Spiele in der Ersten- sowie Zweiten Bundesliga. Der „Hunter“, wie er in Fankreisen genannt wurde, schoss 26 Tore und legte 18 weitere für seine Teamkollegen auf. Heute übernimmt Sonny Kittel die Leader-Rolle, ist unter HSV-Coach Tim Walter deutlich besser geworden und übernimmt Verantwortung für die Mannschaft.

Spieler:Aaron Hunt
Verein:vereinslos
Letzter Verein:Hamburger SV (bis Juli 2021)
Spiele:153

Aaron Hunt zählte auch zu jenem Mannschaftskader des Hamburger SV, der den Abstieg und somit auch das Sterben des Bundesliga-Dinos nicht verhindern konnte. Viele Spieler blieben im Verein, so auch der Mittelfeldstratege, der seine Rothosen damals weiterhin als Kapitän auf den Platz führte, den Wiederaufstieg jedoch nicht schaffte. Von Sportvorstand Jonas Boldt und Sportdirektor Michael Mutzel, die an einem holländischen Stürmer dran sind, wurde er dann im Juni 2021 gebührend verabschiedet. Jetzt könnte es eine Rückkehr vom „Hunter“ zum HSV geben.

Seit Juli 2021 ohne Verein: Aaron Hunt könnte dank bestehenden Anschlussvertrag zurück zum HSV

Ein Torjubel vom ehemaligen Kapitän des HSV Aaron Hunt im Spiel gegen Jahn Regensburg
Seit Juli 2021 befindet sich der „Hunter“, Aaron Hunt und ehemaliger Kapitän des HSV auf Vereinssuche. Jetzt könnte er dank eines Anschlussvertrages ins Volksparkstadion zurückkehren. © Jan Huebner/imago

Der 35-Jährige hat seit seinem Ausscheiden beim Hamburger SV keinen neuen Arbeitgeber gefunden und hatte sich laut der Mopo folgendes Ziel gesetzt: Sollte er bis Ende Januar 2022 keinen neuen Verein gefunden haben, wird er seine Fußballschuhe an den Nagel hängen und somit seine Karriere beenden. Die Verbindung zum HSV besteht weiterhin und der in eine finanzielle Misslage geratene HSV sucht händeringend nach möglichen Alternativen auf dem Transfermarkt, den Kader für die Rückrunde stabiler zu machen.

Dank eines Anschlussvertrages, den der Ex-Kapitän laut der Mopo bei den Rothosen bereits in der Tasche hat, steht einer Wiedervereinigung mit seinem alten Klub nicht mehr viel im Weg. Am Ende ist es nur noch seine eigene Entscheidung. Im Volksparkstadion hatte es Aaron Hunt anfangs aufgrund seiner Vergangenheit beim SV Werder Bremen nicht leicht, spielte sich dann aber Jahr für Jahr immer mehr in die Herzen der HSV-Anhänger. Eine Rückkehr vom „Hunter“ in den Volkspark ist durchaus möglich und hängt letztlich nur von seiner finalen Entscheidung ab.

Nach seinem Karriereende könnte Aaron Hunt mehrere Monate sämtliche Abteilungen beim HSV durchlaufen

Sollte sich der ehemalige Mittelfeldspezialist der Hamburger dazu entscheiden, seine aktive Karriere Ende Januar tatsächlich zu beenden, dürfte er dank des Anschlussvertrages beim HSV sämtliche Abteilungen in mehreren Monaten durchlaufen. Sinn dahinter ist herauszufinden, in welcher Abteilung sich der 35-Jährige am besten vorstellen könnte, für die Rothosen zu arbeiten. Er würde also nicht als aktiver Spieler zu den Hanseaten zurückkehren, sondern als Funktionär.

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Dieser Schritt von ehemaligen Spieler gehört in Hamburg beinahe zum guten Ton. Marcel Jansen (HSV-Präsident), der vor kurzem noch Alarm geschlagen hatte, und Bernd Wehmeyer (HSV-Vize-Präsident) sind nur zwei Beispiele dafür, wie sehr der HSV mit ehemaligen, verdienten Spielern des Klubs in Verbindung steht und was zudem alles nach der aktiven Karriere für einen Profi möglich ist. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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