1. 24hamburg
  2. HSV

„Alles um mich herum war negativ“: Fiete Arp kritisiert seine Zeit beim HSV

Erstellt:

Von: Jan Knötzsch

Kommentare

Er war eines der größten HSV-Talente. Dann ging er zum FC Bayern. Den Durchbruch hat Jann-Fiete Arp nie geschafft. Jetzt blickt er kritisch auf seine HSV-Zeit.

Hamburg – Er war das große Versprechen für die Zukunft. Und die sollte in Hamburg beim Hamburger SV goldig sein. Das Ergebnis ist bekannt: Jann-Fiete Arp ist schon lange nicht mehr in Diensten des Klubs aus dem Volksparkstadion. Und der HSV ist längst schon kein Erstligist mehr, sondern krebst in der Zweiten Liga herum. Immerhin: Aktuell hat sich die Equipe von Trainer Tim Walter offenbar wieder gefangen – der 4:1-Sieg gegen Jahn Regensburg lässt es zumindest vermuten.

Das Kapitel Jann-Fiete Arp beim HSV endete schnell. Nach vielen guten HSV-News, die der Youngster in der Hansestadt Hamburg schrieb, kaufte ihn der FC Bayern München. Aufwärts ging es für ihn dort nicht. Und auch seine Hamburg-Zeit war nicht unbedingt rundum vom Positiven begleitet. Deswegen blickt der 21-Jährige nun auch kritisch zurück.

Fußballspieler:Jann-Fiete Arp
Geboren:6. Januar 2000 (Alter 21 Jahre), Bad Segeberg
Aktueller Verein:Holstein Kiel (vom FC Bayern München ausgeliehen)
Zeit bei den HSV-Profis:2017 bis 2019

HSV: Hype um Jann-Fiete Arp wiederholt sich beim HSV gerade mit Top-Talent Faride Alidou

Aktuell hat der HSV mit Faride Alidou wieder ein Top-Talent in seinen Reihen, um das es einen echten Hype gibt. So wie es seinerzeit mit Jann-Fiete Arp war, der in den Jahren 2017 bis 2019 für den Verein aus der Stadt von Alster und Elbe spielte, der Fall war. Die halbe Bundesliga jagt Faride Alidou, dessen Vertrag beim HSV am Ende der Saison ausläuft. HSV-Trainer Tim Walter, der sich gegen eine Impfpflicht für Profifußballer ausgesprochen hat, warnt Faride Alidou bereits: Das HSV-Talent muss auf dem Teppich bleiben und darf beim HSV, den Uli Hoeneß gerne wieder in der Bundesliga sehen will, nicht abheben.

Im Hintergrund sind Fans des Hamburger SV auf der Tribüne zu sehen. Im Vordergrund Ex-HSV-Spieler Jann-Fiete Arp.
Jann-Fiete Arp blickt auf seine HSV-Zeit zurück und kommt dabei nicht nur zu positiven Aussagen. (24hamburg.de-Montage) © Philipp Szyza/Oliver Ruhnke/imago

Die Situation beim HSV, wo die Ultras nach wie vor eine Rückkehr ins Volksparkstadion ablehnen und der Vater von Robert Glatzel in der Vergangenheit die Karriere seines Sohnes rettete, erinnert also genau an jene um Jann-Fiete Arp. Der „Golden Boy“ war der Hoffnungsträger in einer Zeit, wo ansonsten vieles in Hamburg nicht so funktionierte, wie es sollte. Das sieht auch Jann-Fiete Arp rückblickend so.

Jann-Fiete Arp in seiner HSV-Zeit zwischen den Extremen – das denkt er über diese Situation

Der 21-Jährige, der vom FC Bayern München derzeit an Holstein Kiel ausgeliehen ist, spricht in einem Interview mit dem Magazin „11Freunde“ über seine Zeit in Hamburg, wo es für den HSV schlecht lief, als Arp durchstartete. „Ja, es war eine komische Situation“, erinnert sich Jann-Fiete Arp an seine Zeit beim HSV, bei dem aktuell die Frage im Raum steht, ob er im Winter auf dem Transfermarkt tätig werden wird oder nicht. Erst vor knapp einem Jahr übrigens hatte Jann-Fiete Arp selbst Spekulationen angeheizt, ob er zum HSV zurückkehren würde.

24hamburg.de Newsletter

Im Newsletter von 24hamburg.de stellt unsere Redaktion Inhalte aus Hamburg, Norddeutschland und über den HSV zusammen. Täglich um 8:30 Uhr landen sechs aktuelle Artikel in Ihrem Mail-Postfach – die Anmeldung ist kostenlos, eine Abmeldung per Klick am Ende jeder verschickten Newsletter-Ausgabe unkompliziert möglich.

Knappe zwölf Monate später hat der Youngster nicht unbedingt die nettesten Worte übrig, wenn er über seinen Ex-Verein aus dem Volkspark spricht. „Alles um mich herum im Verein war eigentlich negativ“, sagt Jann-Fiete Arp im „11Freunde“-Interview und schildert die wilden Gegensätze, mit denen er in seiner HSV-Zeit konfrontiert war. Denn: „Ging es aber um meine Person, war alles positiv und voller Hoffnung“, so Arp. Eine schwierige Phase zwischen den Extremen für den jungen Fußballer.

Bleibt zu hoffen, dass sich dieses Szenario nicht auch bei Faride Alidou, der neuen Waffe von HSV-Trainer Tim Walter, wiederholt. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Auch interessant

Kommentare