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10 Millionen Euro aus dem Nichts: HSV-Stadionsanierung scheint geklärt

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Von: Robin Dittrich

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Die Finanzierung der Sanierung des Volksparks scheint geklärt zu sein. Laut HSV-Finanzchef Thomas Wüstefeld. Die EM kann damit in Hamburg stattfinden.

Hamburg – Lange musste der HSV zittern. Das Volksparkstadion musste saniert werden, andernfalls hätten dort im Jahr 2024 keine EM-Spiele stattfinden können. Laut HSV-Finanzvorstand Thomas Wüstefeld scheint die Finanzierung der Sanierung jetzt geklärt zu sein – den EM-Spielen in Hamburg stünde damit nichts mehr im Wege.

Fußballverein:Hamburger SV
Gründung:29. September 1887
Stadion:Volksparkstadion
Finanzchef:Thomas Wüstefeld

Gute Nachrichten beim HSV: Stadionsanierung scheint endlich geklärt zu sein

Sportlich läuft beim Hamburger SV aktuell einiges zusammen. In der Zweiten Bundesliga stehen die Rothosen nach acht Spieltagen souverän auf dem zweiten Platz. Die Tormaschinerie stockt noch ein wenig, hinten steht der HSV mit Keeper Heuer Fernandes jedoch sicherer als jedes andere Team. Auch in der Führungsebene scheinen sich die Wogen geglättet zu haben. Nach dem Aus von Sportdirektor Michael Mutzel im Sommer sah die Lage noch deutlich angespannter aus. Auch, weil es noch keine neuen Verträge für HSV-Sportvorstand Jonas Boldt und HSV-Trainer Tim Walter gab.

HSV-Finanzvorstand Thomas Wüstefeld hat die Finanzierung der Stadionsanierung offenbar geklärt.
HSV-Finanzvorstand Thomas Wüstefeld hat die Finanzierung der Stadionsanierung offenbar geklärt. © Oliver Ruhnke/Imago (Montage)

Zwischenzeitlich gab es sogar Reibereien zwischen HSV-Boss Thomas Wüstefeld und Sportvorstand Jonas Boldt. Dann der nächste Aufreger im Verein: Geldgeber Klaus-Michael Kühne bietet dem HSV 120 Millionen Euro an – dafür müssten jedoch einige Gegenleistungen erfolgen. Der HSV denkt jedoch über das Angebot nach, wie Jonas Boldt zuletzt mitteilte. Auch, weil das Volksparkstadion dringend saniert werden muss, andernfalls können keine Spiele der EM 2024 in Hamburg stattfinden. Die Finanzierung scheint jetzt jedoch anderweitig geklärt zu sein.

HSV-Boss Thomas Wüstefeld zeigt bei Stadionsanierung den Daumen nach oben

Schon vor wenigen Wochen sagte HSV-Finanzvorstand Thomas Wüstefeld, dass „Lösungen sowie das Konzept stehen und somit mit der Modernisierung des Volksparks gestartet werden kann.“ Doch wer finanziert das Ganze, wenn nicht Geldgeber Kühne? HSV-Hauptsponsor HanseMerkur sollte einen Kredit über 23 Millionen Euro geben – so zumindest zunächst die Idee. Die verlangen allerdings einen Bürgen, der bisher noch nicht gefunden wurde. Im Interview mit der Bild-Zeitung gibt Wüstefeld jetzt einen Einblick in die verzwickte Situation: „Wir prüfen aktuell unterschiedliche Finanzierungsmöglichkeiten.“

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Das Geld für die Sanierung soll jedoch überraschenderweise aus der eigenen Tasche kommen: „Wir werden einen Anteil von zehn Millionen Euro für die Modernisierung des Volksparks investieren.“ Nach einigem Hin und Her bei der Finanzierung von HSV-Transfers, kommt eine solch hohe Summe wie aus dem Nichts. Laut Wüstefeld hat sich der HSV dieses Geld selbst erwirtschaftet: „Zum einen durch den Zuschauerschnitt, der dank des sportlichen Erfolgs höher ist als geplant. Zum anderen durch das Einsparen und Reduzieren von Kosten sowie aus ungeplanten Transfererlösen.“ Gestartet werden soll die Sanierung im Winter – dann beginnt auch die umstrittene Fußball-WM in Katar.

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