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Drohnen über Gefängnissen gesichtet – doch Hamburg lehnte Abwehrsystem ab

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Von: Elias Bartl

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Die JVA in Hamburg Fuhlsbüttel.
Die JVA in Hamburg Fuhlsbüttel. © Marcus Brandt/DPA

Drohnen in unmittelbarer Nähe von Haftanstalten oder im Luftraum darüber sind ein Problem. Auch in Hamburg gab es in diesem Jahr Fälle.

Hamburg – Zwei Drohnenüberflüge sind in diesem Jahr in Hamburg registriert worden. Diese Zahl von Ende November teilte die Justizbehörde auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Solche Vorkommnisse seien im Jahr zuvor nicht verzeichnet worden. Zu sicherheitsrelevanten Details werde man keine weiteren Angaben machen, hieß es.

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Drohnenflüge über Hamburger Gefängnissen: Abwehrsystem abgelehnt

Im Oktober 2021 wurde in der Justizvollzugsanstalt Hahnöfersand ein Drohnen-Abwehrsystem vorgestellt, teilte die Behörde weiter mit. Eine Beschaffung für die Justizvollzugsanstalten der Hansestadt wurde im Anschluss jedoch abgelehnt. Das vorgestellte System habe nicht zur Sicherheitsarchitektur der Hamburger Justizvollzugsanstalten gepasst. „Hamburg ist aber weiterhin aufgeschlossen, entsprechende Systeme kennenzulernen und zu testen.“

Drogen, Waffen, oder Mobiltelefone per Drohne geschmuggelt?

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Auch andere Bundesländer registrieren solche An- und Überflüge schon länger. Befürchtet wird nach früheren Angaben anderer Justizministerien, dass mit Drohnen Drogen, Waffen, Mobiltelefone oder andere verbotene Gegenstände in die Gefängnisse gelangen könnten. (DPA)

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