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Erster Schnee im Norden – mehrere Unfälle wegen Glätte

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Von: Daniel Hagen

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Der Winter tritt jetzt auch in Hamburg erstmals Erscheinung. Im Norden ist der erste Schnee gefallen – und sofort krachte es.

Hamburg – Während man vor ein paar Wochen noch im T-Shirt die Sonne genießen konnte, ist mittlerweile Jackenwetter angesagt. Der Winter scheint dieses Jahr endlich angekommen zu sein – pünktlich zum Start der Weihnachtsmärkte in Hamburg. In der Hansestadt ist bisher außer Regen und Wind noch nicht so viel zu spüren. Weiter nördlich ist in der Nacht zum Freitag (18. November) jedoch der erste Schnee gefallen!

Name:Deutscher Wetterdienst (DWD)
Hauptsitz:Offenbach am Main
Präsident:Gerhard Adrian
Gründung:1952

Schnee in Hamburg: „Da gab es ein schwaches Niederschlagsgebiet“

„Es hat in der Region nördlich von Hamburg geschneit. Da gab es ein schwaches Niederschlagsgebiet“, sagt eine Sprecherin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) der Deutschen Presseagentur (dpa). Während die Flocken auf den Straßen nicht lange liegen geblieben sind, ist auf Wiesen und Autos mehr davon zu sehen gewesen.

Der Streifen habe sich von der Grenze Mecklenburg-Vorpommerns bis an die Küste von Schleswig-Holstein gezogen, bevor er weiter südlich nach Niedersachsen gezogen sei. Auch in Hamburg gibt es etwas Schneeregen. Aufgrund des Schnees und der Kälte hätten laut einem Sprecher am Morgen sogar erste Enteisungen und Bahnräumungen am Hamburger Flughafen stattfinden müssen. Wer dort sein Auto etwas länger stehen lassen möchte, muss übrigens tief in die Tasche greifen.

Erster Schneefall in Hamburg und der Region.
Erster Schneefall in Hamburg und der Region. (Symbolfoto) © IMAGO/Andreas Friedrichs

Mehrere Unfälle wegen Schnee-Wetter im Norden

Auch, wenn am Ende nicht viel vom Schnee liegen geblieben ist, hat die Glätte seine Spuren hinterlassen – vor allem auf den Autobahnen im Süden Schleswig-Holsteins. Dort hat es rund um Elmshorn und Ratzbeburg insgesamt 12 Unfälle gegeben. Auf der A7 und der A23 kommen laut Polizei noch neun weitere Crashs hinzu, die auf das Wetter zurückzuführen sind. Auch auf der A1 hat es am Freitagmorgen fünfmal gekracht. Insgesamt werden vier Personen leicht verletzt.

„Der Hauptgrund für die Unfälle war tatsächlich die falsche Bereifung. Viele hatten noch Sommerreifen drauf“, wie eine Sprecherin der Polizeidirektion Ratzeburg erklärt. In Hamburg habe es laut einem Sprecher der Verkehrsleitstelle übrigens keine besonderen „Glättelagen“ gegeben. Generell werde die Hansestadt wohl erstmal keinen Schnee bekommen – außer mit viel Glück.

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„Winterliche Episode“: Wetter in Hamburg und Umgebung bald wieder herbstlich

Anders sieht es am Wochenende in Niedersachsen und Schleswig-Holstein aus. Dort soll die kalte und nasse Luft von der Ostsee Schneeschauer ins Landesinnere bringen. Zudem werden in der Nacht Minusgrade und Frost erwartet. Wer jetzt im Norden des Landes einen kompletten Wintereinbruch erwartet, wird aber leider enttäuscht.

„Es wird nur eine winterliche Episode über drei, vier Tage - kurz, aber markant“, erklärt Josef Kantuzer vom DWD bei NDR Info. Kommende Woche soll der typische Spätherbst mit Temperaturen von drei bis sieben Grad eintreten. Im Großraum Hamburg könnten bis Ende der Woche sogar wieder bis zu 10 Grad drin sein – gepaart mit ganz viel Regen und Bewölkung. (dh mit dpa)

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