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Weihnachtsmarkt mit 2G: So fällt in Hamburg die Maskenpflicht

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Weihnachtsmarkt in Hamburg etwa nur für Geimpfte und Genesene? Erste Betreiber setzen auf 2G, darunter auch die Märkte am Rathaus und Gerhard-Hauptmann-Platz.

Hamburg – Die Hamburger Weihnachtsmärkte wie Santa Pauli sind endlich zurück, 2021 sollen sie endlich wieder an den Start gehen – und fast so schön wie vor Corona. Wer in Hamburg gemütlich mit Freunden einen Glühwein trinken gehen möchte, der kann das tun: ohne Maske, ohne Abstand. Einzige Bedingung: Man erfüllt die 2G-Anforderung. Am Eingang muss sich jeder Besucher einmal als genesen oder geimpft ausweisen.

Mehrere Weihnachtsmärkte in Hamburg werden in diesem Jahr wieder stattfinden und die Veranstalter diskutieren aktuell über die Frage, ob Besucher der Weihnachtsmärkte nach der 2G- oder 3G-Regel eingelassen werden sollten. Für den Weihnachtsmarkt am Gerhart-Hauptmann-Platz steht es bereits fest: Veranstalter Robert Kirchhecker lässt nur geimpfte und genesene Gäste an seine Glühweinstände.

Weihnachtsmarkt in Hamburg mit 2G: Am Gerhart-Hauptmann-Platz gibt es nur für Geimpfte und Genesene Zutritt

Am 18. November geht die Weihnachtsmarkt-Saison in Hamburg los und laut dem Hamburger Abendblatt soll es Märkte auf dem Rathausmarkt, an der Spitalerstraße, auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz, am Jungfernstieg, an der Petrikirche und auf dem Gänsemarkt geben. Für Weihnachtsmarkt- und Glühweinliebhaber ist das erstmal eine gute Nachricht. Allerdings gibt es wegen der noch immer andauernden Corona-Pandemie und der immer wieder steigenden Infektionszahlen einige Bedingungen.

Weihnachtsmarkt auf St. Pauli 2019 und ein Geimpft- und Genesen-Schild im weißen Kreis.
Ohne Maske und Abstand: In Hamburg werden einige Weihnachtsmärkte nach der 2G-Regel wieder so aussehen. (24hamburg.de-montage) © picture alliance/dpa/Christian Charisius & picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild/Robert Michael

Der Weihnachtsmarkt am Gerhart-Hauptmann-Platz wird für Besucher nur nach der 2G-Regel zugänglich sein. Veranstalter Robert Kirchhecker erklärt: „Wir werden für den Gerhart-Hauptmann-Platz das 2G-Modell anwenden und die gesamte Fläche einzäunen. Am Eingang müssen die Besucher den Nachweis erbringen, dass sie geimpft oder genesen sind, und sich per Luca-App einchecken.“ Auch sämtliches Personal, ob am Eingang oder in den Buden, muss geimpft oder genesen sein. Einen solchen Ausschluss gab es beim Hamburger Sommer Dom 2021 nicht.

Weihnachtsmarkt in Hamburg: Keine Maskenpflicht oder Besucherbegrenzung bei 2G

Diese Extra-Maßnahmen sind mit hohen Kosten verbunden. Für den Weihnachtsmarkt am Gerhart-Hauptmann-Platz wird mit zusätzlichen Kosten in Höhe von 75.000 Euro gerechnet. Kirchhecker, der auch Präsident vom Schaustellerverband Hamburg von 1884 ist, ist es das aber wert. Er möchte den Besuchern das klassische „Weihnachtsmarktfeeling“ ermöglichen und setzt auf die Vorteile der 2G-Regel.

Wer sich als Geimpfter oder Genesener nämlich einen Glühwein gönnen möchte, kann das nach der Eingangskontrolle ohne große Auflagen tun. Die Maskenpflicht fällt in dem eingezäunten Bereich weg und die Besucherzahlen sind nicht begrenzt.

Die Preise für Glühwein und Co. bleiben trotz der Kosten für die Besucher aber gleich. Kirchhecker erklärt: „Nach einem Jahr Zwangspause ist es uns wichtig, dass die Menschen endlich wieder das Weihnachtsmarkterlebnis genießen können. Wir gehen davon aus, dass uns die Stadt entgegenkommt und die Sondernutzungsgebühr für die Flächen in diesem Jahr erlassen werden.“

Weihnachtsmarkt Hamburg: Auch auf dem Rathausplatz wird es 2G-Regel geben

Wie die Stadt Hamburg die Weihnachtsmarkt-Regeln umsetzt, wird am Dienstag, 19. Oktober, entschieden. Auch in Niedersachsen regeln die Städte die Verordnungen für Weihnachtsmärkte selbst. Martin Helfrich, Sprecher der Sozialbehörde, sagte dem Abendblatt, dass der Senat kommende Woche beraten werde. Ursprünglich sollte überall das 2G-Modell gelten, nun könne es aber sein, dass es für manche Weihnachtsmärkte in Hamburg auch andere Optionen mit unterschiedlichen Auflagen geben werde.

Der Roncalli-Weihnachtsmarkt auf dem Rathausmarkt soll sich ebenfalls nach dem 2G-Modell richten, auf dem Markt in der Spitalerstraße werden nur die Glühweinbuden mit Bäumchen abgetrennt werden. Auf dem Marie-Jonas-Platz in Eppendorf und in der Ottenser Fußgängerzone veranstaltet die Bergmanngruppe Weihnachtsmärkte. Auf beiden soll es einen 2G-Bereich geben, in denen Glühwein und andere Getränke sowie Speisen verkauft werden. Der Rest der Märkte ist laut Undine Heider von der Bergmanngruppe offen zugänglich. Dort werden nur verpackte Waren angeboten. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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