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Weihnachten in Gefahr? Riesen-Paketstau in Hamburg vor dem Fest

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Von: Kevin Goonewardena

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Es ist nichts Neues, dass Paketboten in der Vorweihnachtszeit alle Hände voll zu tun haben. Doch jetzt stapeln sich sogar die Pakte in den Verteilzentren, so auch in Hamburg.

Hamburg – Rabattaktionstage wie Black Friday oder Cyber Monday bringen die Paketzentren der Post schon Wochen vor Weihnachten an ihre Grenzen. Denn dort stapeln sich die Pakete bis unter die Decke, wie etwa in Allermöhe. Bis zu zwei Tage bleiben aufgegebene Pakete unbearbeitet liegen, bevor sich die Mitarbeitenden der Post ihnen annehmen können. Dies, so berichtet es die MOPO, teile die Post aktuell ihren Firmenkunden mit. Da heißt es „Leider kommt es aktuell aufgrund von hohen Sendungsmengen zu Einschränkungen an Ihrem Standort“, teilt DHL Hamburger derzeit ihren Geschäftskunden mit. „Die Bearbeitung von Paketen in Ihrem Paketzentrum verzögert sich momentan um bis zu zwei Tage.“

Name:DHL
Gründung:25. Sept. 1969 (seit 2002 Deutsche Post DHL Group)
Sitz:Bonn
Mitarbeitende:rund 400.000
Umsatz:66,81 Milliarden EURO (2020)

Paket-Stau in Hamburg wegen Black Friday

Der Pressesprecher der DHL für Hamburg, Stefan Laetsch, betätigte die längeren Laufzeiten auf MOPO-Nachfrage. Laetsch sagte dem Blatt „Kapazitäten im Paketzentrum sind gerade nach den Wochenenden voll ausgelastet, was in Einzelfällen zu Laufzeit-Verzögerungen von ein bis zwei Tagen führen kann.“ Doch nicht nur die großen Rabatttage, sondern auch die Verschärfung der Corona-Regeln sorgen für ein höheres Bestellaufkommen. Viele Hamburger kaufen wegen steigender Inzidenzen und 2G-Regelungen noch mehr im Onlinehandel ein, als ohnehin schon.

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Paket-Stau: Händler gefrustet – DHL entspannt

Nicht nur in Hamburg, in ganz Deutschland tauschen sich Händler über die Probleme der Post in Onlineforen aus. Ob die Zustellung oder der Abholservice, den DHL Geschäftskunden anbietet, die täglich viele Sendungen zu verschicken haben, überall gibt es derzeit Probleme. So kommen die Boten beispielsweise auch wegen zu vieler ausgefallener Fahrer derzeit nicht regelmäßig zu den Händlern – oder lassen Pakete einfach zurück.

In der Zustellbasis der Deutschen Post werden die Pakete sortiert und auf die Fahrzeuge verteilt.
Bereits im zu Beginn der Corona-Zeit sorgte die Zunahme der Online-Bestellmöglichkeiten für Hochbetrieben wie in der Vorweihnachtszeit bei den Zustelldiensten. Nun kommt zum Shutdown die tatsächliche Vorweihnachtszeit hinzu. © Bernd Wüstneck/dpa

Trotz der vollen Paketzentren und liegengebliebenen Sendungen, DHL Hamburg Sprecher Laetsch sieht den Weihnachtstagen entspannt entgegen: „Aufgrund der Corona-Pandemie und des Lockdowns im Frühjahr haben wir bereits während des Jahres unsere Sortierkapazitäten sowie die Fahrzeugflotte aufgestockt und alleine in der Niederlassung Hamburg mehr als 500 zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingestellt. Wir sind gut vorbereitet für das diesjährige Weihnachtsgeschäft“, teilte er der Morgenpost. mit *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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