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Wegen Corona: UKE bekommt 31 Millionen Euro von Hamburger Senat

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Von: Kevin Goonewardena

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Um die coronabedingten Einnahmeausfälle zu kompensieren, erhält das Hamburger UKE mehr als 30 Millionen Euro von der Stadt. Doch kommt das Geld auch den Pflegern zugute?

Hamburg – Wie die Stadt Hamburg auf ihrer offiziellen Internetseite bekannt gab, erhält das Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf (kurz: UKE) zusätzliche 31 Millionen Euro aus städtischen Mitteln. Mit dem Geld sollen coronabedingte Einnahmeausfälle kompensiert werden, aber auch die herausragende Leistung bei der Bewältigung der Corona-Pandemie, so Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank (Grüne) gegenüber dem Hamburger Abendblatt, gewürdigt werden.

Name:Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)
Gründung:19. Mai 1889Wegen Corona: 3 1
Adresse:Martinistraße 52, 20251 Hamburg
Mitarbeitende:14.100
Betten:1738

Finanzsenator Dressel: Stadt müsse für Umsatzausfälle durch Corona aufkommen

Fegebanks-Koalitionskollege Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) sagte, dass die Stadt für Verluste des Unternehmens einstehen müsse, da das UKE eine öffentliche Einrichtung sei. Die Klinik könne deswegen auf die Hilfen der Stadt bauen. Dressel wörtlich „Deshalb kann sich das UKE auch darauf verlassen, dass es im Rahmen des Hamburger Corona-Schutzschirmes für unsere öffentlichen Unternehmen berücksichtigt wird.“

Der Haupteingang der Hamburger Universitätsklinik Eppendorf, kurz UKE
Wie der Senat bekannt gab, wird das Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) 31 Millionen zusätzlich aus städtischen Mitteln erhalten um coronabedingte Ausfälle zu kompensieren. © Georg Wendt/dpa

UKE: Vermehrt Beschwerden durch Mitarbeitende – wem kommt das Geld zugute?

Immer wieder hatten Angestellte des UKE über die Arbeitsbedingungen während der Pandemie geklagt. Zuletzt wurde bekannt, dass die Intensivmediziner bis Ende des Jahres ihre freien Tage nicht mehr opfern werden, um Schichten von Kollegen, die sich krankgemeldet haben, zu übernehmen. So soll Druck auf die Klinikleitung aufgebaut werden, mehr Pflegekräfte einzustellen. Auch drangen in den letzten Monaten vermehrt Brandbriefe, so zum Beispiel von den Mitarbeitenden der Notaufnahme, an die Öffentlichkeit.

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Ob Teile der 31 Millionen Euro den Mitarbeitenden der Klinik zugutekommen, ist nicht bekannt. Genauso wenig, ob die Zahlung für bestimmte Bereiche aufgewendet werden muss oder an sonstige Bedingungen geknüpft ist. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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