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Weg mit den Corona-Masken: Gebt uns unsere Freiheit zurück!

  • Johannes Nuß
    VonJohannes Nuß
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Seit einem Jahr sind Mund-Nasen-Bedeckungen unser Begleiter. Jetzt, wo die Corona-Inzidenz ins Bodenlose fällt und geimpft wird, ist es Zeit, die Maske abzulegen.

Was wird bleiben von der Pandemie, wenn sie endlich richtig vorbei ist? Klar, sicherlich der Gedanke an die vielen verbrauchten Gesichtsmasken. Für die einen sind sie Schutz, für die anderen einfach nur lästig und für einige andere handelt es sich bei den Gesichtslappen um die Königsdisziplin staatlicher Gängelung.

Virus:Coronavirus, COVID-19
KrankheitserregerSARS-CoV-2
Vorkommen:weltweit
Erster bekannter Fall:1. Dezember 2019

Doch jetzt, wo die Zahl der Corona-Neuinfektionen täglich rückläufig ist, die Anzahl der Personen, die gegen das Virus geimpft sind, täglich steigt, ist es langsam an der Zeit, an das Ende der Pandemie und der Maskenpflicht zu denken. Und da kann es nur heißen: Weg mit den Dingern! Gebt uns unsere Freiheit zurück!

Weg mit den Corona-Masken: Es gibt keinen Grund mehr für provisorische Pflichten

Von vielen gehasst, doch im Kampf gegen das Virus hat sie sich als durchaus nützlich herausgestellt. Jetzt, wo die Zahlen der Neuinfektionen sinken, werden natürlich die Forderungen immer lauter, die Maskenpflicht wieder abzuschaffen. Und dafür gibt es reichlich gute Gründe.

Die Mund-Nasen-Bedeckung ist seit Beginn der Pandemie unser ständiger Begleiter. Es ist an der Zeit, sie wieder verschwinden zu lassen.

Denn der Staat darf die Freiheiten seiner Bürger nicht länger beschränken, als es auch tatsächlich notwendig ist. Allein die Angst vor einem erneuten Anstieg der Inzidenzwerte ist kein hinreichender Grund, provisorisch Pflichten aufzuerlegen. Zumindest aus verfassungsrechtlicher Sicht. Es gibt nämlich kaum etwas in einer Demokratie, das höher wiegt als die eigenen und unveräußerlichen Grundrechte. Und die müssen mit der Goldwaage abgewogen werden.

Die Politik hat die Brisanz dieser Frage so kurz vor der Bundestagswahl erkannt. Das zeigt die von Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) und dem stellvertretenden FDP-Vorsitzenden Wolfgang Kubicki angestoßene Debatte um die Maskenpflicht. Und gehandelt wurde auch schon: In Mecklenburg-Vorpommerns Schulen etwa begegnen sich Lehrer und Schüler wieder maskenlos. In Frankfurt oder München können die Bürger wieder ohne Mund-Nasen-Schutz raus auf die Straße und in die Innenstädte.

Weg mit den Corona-Masken: Verantwortung in die Hände jedes Einzelnen legen

Bei diesen Zahlen, vor allem aber bei der Deutschen Gesetzeslage, sollte die Verantwortung für die eigene Gesundheit deshalb nach einem guten Jahr Pandemie wieder stärker in die Hände des Einzelnen gelegt werden. Natürlich gibt es für den einen oder anderen auch nach der Pandemie einen guten Grund, eine Maske zu tragen. Beispielsweise dann, wenn jemand eine heftige Vorerkrankung hat oder gleich mehrere. Aber diese Entscheidung sollte ab sofort jedem mündigen Bundesbürger wieder selber überlassen werden.

Lesen Sie hier, warum die Maskenpflicht bleiben muss*. * 24hamburg.de und kreiszeitung.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Sina Schuldt/dpa

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